Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-14 [1451]

Wien , 13 0 Dezember 8 /Privatmeldung dea üTKB/ 0 Die Blaetter bilden die Meldungea dea Ung 0 Tel, -Korr 0 -Bureatt über die Immunitaeta­áebatte in der Hationalveraammluüg, die Iaterpellation Huszár und über dea Weiaabuch dea ungarischen Auasenministeriuma. 77 i e n , 13. Dezember. /Privatmeldung dea UTKB/* Daa Heue wieaer Tagblatt erfaehrt au« Enteöfcekreiaen, daas mit einer Verachio­bung der abstinrnung in Sopron über dea 14, da« hiaaua mit Beatimat­heit zu reobnen seí. w i e n , 13. Dezember./Priva hn*ldu.ng des UTKB/. Die Reicha­poat teldet, dass in Sopron riele ungariache Agitátorén eingelangt sind, die von d«r uagari3chen Hegierung zur Ixewianung der hiesigea Be­völkerung für Ungarn dorthin entsendet wurden, London ^december 15%A Daily Herald irja^hogy a fcui áapestí álIa-Ki iskolákban a növendékek úgynevezett Horthy~füzete&st kötelesek vsnni^amelyek fedőlapjsin a kormányét diszegyenruhában* összes rendj eleivel van ábrásaivá. A belső lapon Horthy életrajza a le^hiselgűbb ki j[e jegesekben olvasható„A lap hom%áteszi,hogy ehbői. az életrajzból hiányzik Velencze bombázása és a sobiali$ r ~ iáknak a haáboru utáni legyilkclása^Hasonlóképpen hiányzik *egy budapesti iskolás leínynek megjegyzése szerint* Horthy ssámüzeié:? s ének időpontja isi A lap szerint maga a kormányzó kívánta volna képének élstrajzának ezt a, közlesété n r a z 12 Beéomber. Eine von allén Partéién einberufene Ka3sen­versammlung arhebt schLrfsten.Protest gegen die Vergewaltigujis, die durch die au- don 14. und 16-, Diesca anberaumte Abstimmung in ,3opronei Gebiete dóra aeutsdhen Volke und dem Selbotbeotimmungsrecht angetajj wird. In eirer einstimmig angenommenen Entschliesoung wird der pffnung „„ f á er . siei? den Pechtes und der deutseben Volkezusammengehorigkeit *ius­iruok verlieSen, Aehnlioho Veraammlungen fajdén in etv f 30 Orten der S Steiermark und des. westlichen Burgenlandén statt. /UTKB/ * i e n, IS.Dezember, / Privátmeldung des ÜTK3/Die Wiener Presse begriisst die. Entscheidung der Bot schafter-Xonferenz mit. grosaer Bei rie digung, sie weist aber einhellig darauf hin, dass der i'ermin bis zur Abstimmung trotzdem nocb ein überaus kurzer sei und dass es an­gesiebts der augenblicklicb im Abstimnmngagebiet herrsohenden Verhalb­niase kaurn berechtigt sei, allzu grosse Hoffnungen auf den Ausgang der Abstimmung zu sotzen. Die Ueue Preio Presse schreibt: 'Mre an dem ursprünglich festge­^etztem Termin festgebalten worden, dann hatte daa Plebiszit schon morgen stattfinden müssen und dann ware es unmöglich gewesen, selbst den primi­tivsten Anforderungen zu genügen, die an einen so wichtigen Akt untor al­lén ümat&nden gestellt werden müesen. Die Klagen, die über die listen far die Abstimmungsberechtigten einlaufon, mehren sioh und es kann bei der Einstellung des Reklám ationsverfahrens, die gestern angeordnet und őurch­geführt wurde, niebt seln Bev/enden habén. Y»'ie sollte vorhindort werden,dass die Volksabstiiamung zu einer Faroe herabsihke, w aan nicht einmal die Überprüfung der Listen mit Sorgfalt und Unparteilichkeit vorgenommon wer­den konnte und wenn begründete Besohwerden keine Berücksiohtigung zu fia­dén vermochten, Auch jetzt nooh isi die Frist bis zum Abstimmungstermin kurz bemessen und deshalb ist os umso notwendiger, der Bovölkerung das Gefühl zu verschaffen, dass sie ihre Meinung frei Süssem dürfo und daS3 sie, wie immer das Brgebnis der Abstimmung ausfallen mag, keinerlei ün­duldsaokeiten zu befürchten habe. Auch muss mit aller Energie dafür ge­• eorgt werden, dass die landfremden Elemente, die mit der Volksabstimmung niohts zu tun habén und dio nur gekoramen sind, um einschüchternd zu wir­ken und das Ergebnis zu trüben, das Gebiet schleunigst verlassen a An der interalliiérten Generalskommission liegt es nun Ordnung zu schaffen und den Porderungon der Demokratie Rechnung zu tragen. Die ..iener Allgemeine Zeitung schreibt: Die Entscheidung der Bot­schafter-Konferenz ist nicht nur für den speziellen Pali höchst erfreu­lich, sondern bedeutet gleichzeitig prinzipiell sehr wesentliehes., War es doeh für österreich gerade in dieser Prage kelne ifnnser leichte, jeden­falls aber eine reoht peinliche Situation, den l&stigen Mahner zu spielen, dio 0sterreiehische Regierung hat aber bei ihrem Vorgehen auf ih'r gutes Internationales Recht und auf ihre internatlonale Stellung gebaut, Dass sie darin nicht entt&uscht wurde, ist auch von allgemeinen ^esichtspunlí­ten aus betrachtet ein wohltuendes Ergebnis. Die ungarische Regierung wird aus dieser Entscheidung hoffentlich einsehen lemen, wie ernst es den GrossmSehten mit der Durchführung einer wirklich unbeeinflussten Ab­stimmung ist, Sie wird alsó, so férne sie guten Vfiilen hat, daraus auch eine indirekté Aufforderung an sich selbst entnehmec können, alle jene Faktorén beseltigen zu können, die mit einer solchen freion Abstimmung im űiderspriche stehén. Dazu gehören die Banden ebenso wie die Studenten xLid in 2ivil angezogene Soldaten oder Gendarmen. Österreich darf jeden­falis nunmehr den Vorbereitungen zur Abstimmung mit grosser Beruhigung entgegenaeben und wird vor allém Zeit habén, daa Reklámationsverfahren gründlich durchzuführon, das, wenn die Abstimmung schon morgen stattge­fuiiden hattá, bereits heute eingestellt worden ware. Ji i e n, 13. Dezomber, / Privatmeldung des TJTEB/ Die Wiener Allro­Zfitang veröffentlicht einen Soproner Béricht über die Hevisiora­cpIgáéit der österreichischen Kommissáre bezüglich der Abstimmun^slisten Sie s-elit fest, daea lm zwsiten Abstimmungsbezirk bisher nicht weui-er aie 111 Personen alB nicht im 3ezirke wohnend festgestellt wurden lm III.Bezirk sind In der Liste 28 Verstorbene festgestellt worflen. ín IV Be­Zirk ebenfalls 14 Vorstorbene, im V.Bezirk hat bei einer flüehtigen Über­prufung der Abstimmungsliate in einem Hause der Reustiftgasse festk-estellt werden können, dass 11 Verstorbene, 6 Unbekannto und 48 Personen di* aus dem Bezirke bereits übersiedelt sind, In die liste eingetra«?en wúrden lm" Hause backnergasse T'o.4 mussten von 28 Abstimriun.e-sberechtigten der unga­riseben Liste von dem österreichischen Kommissar"21 Personen zur Strei­chung beantragt werden. Im VI, Bczirk wurden bis-zum 10,Dezember 175 Re­klám ationén auf Streidhung und 130 auf Eintragung e ingebracht, Eine ober­flachliohe überprüfung der Liste des VII.Bezirkes ergab 225 Personen, die unbekannt, respektive übersiedelt sind, ferner P3 nicht Zustűndige, 39 Chemnitzer Hochschüler, 4 Personen unter 20 Jahren, 2 Verstorbene und 8 nicht abstiííffiiungsberechtigte Offiziere, zusammen alsó 362 widerrechtlich in die Liste aufgenommene Personen.

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