Bizalmas Értesítések 1921. december
1921-12-13 [1451]
V a r i a, II.Tsezenbe.*•<«, Tersenie&ftneB Blatter weiáfc i arauf hin, deaa aié Innerauwung der Volka^östimraang in Sopron für dia naec-haxert L age in ^iderswpuch zu dem Yeaediger Abkommen a tehén •'••'rűe. das auselr ccklich dia ^orax.aae tznnggen für die Abhaltang sea ^lehíazita feataetzt. *)er Eclair betont, daaa za dieaen ir oríuase'tsnagen nicht nar das. Sin treffen der iaterallii értén Truppeaahtailang an Ort und Steli egekor* 4 scmdern daaa a'ucn die ' r erwaltung d«3 ganz3B ?Iebl3xitgebí etes in die Kaeade d.er interalliiertea Konffiissioii tibergegangett se in müaae. T55.es aei aber darohaus nicht düír T^ÍÍI. VÍ0 in te**a Iliiért* G-eneralakommsaion aei erst dana berechtigt, das flehiszit innerhalb dér in den Ahkonimen von lenedig vorgeaeheneaj ~rist aasaa3chreíban, wenh die Pa*ífisierioag dea gaos-en "-ebiétea aranangagemaess festgestellt aei, Bieaes» ^>rf ahren aei ira Interessé beider Teils zur Wahruag der vollea unparteilichkeit angeordnet ww&mm$ wordeh. Daa Blatt weiat auch darauf hin, dass xtrar die öa térre iohische *Ta ti on a Ív er a asm lung daa Tenediger AbfcoiKr.en retifiziert habe, daaa. aber aoch die Unterachrift dea Praesidenten T>r,~ 7 ainiach fehle, die aar emvarten aéi, wenn die nötigen Bedingangén der Geraohtigkeit erfalit werden./UTKB/ w* 1 e n, 3.2,Dezamber. Die Politiache Korrespondenz achreibt: 3? scheint, daaa der Bass.dehkrieg zu einer áaaerndan Eiaric&tajag Mitteleuropaa geaacht warden soll. Alf im 3QJB$*S dieeea Jahre® dia angarisohen San- N dea. im Burgenlandé eingadrangen varén, wurde von Ostérre ion unabl&aaig K9ft dia Gexahr <lieser Bewegung hingértésen and Abhilfe geforőart. Diese latsaehan aind angehört rsrhallt. lin mcnatelsngsr Baadenkrieg, Tiels ToSasopfer und Verwundete, sohwere fínansieli© Opfer für österreich waren ai« dolgán. Di® ungarisohe Begiexung hat trotz der durch österreich er brechten Bsweiae jedan Antall an der Bewegung ábgelaugnet unö őiesís als •Inea Aufstand der Burgenlander hingestellt. Niemand hat; dies e-eglaubt and doqh ist von kainer 3eite eíns linwlrkung zur Abhilfe erfolgt^Als die an dia Bückkebr des Sxfcönigs Kari sich knüpfanáen Sreignisse öngarn in ®in<* refahrvoll* Lage braohten, erinnerte aích di© ungarische Regiérang der ira Protokoll von Vénedig übernoramenen Veppfliohtang, die Baaden aus dem Burgenlandé abzuacliio'ben and aiehe, fast über Sacht waren aie verse hwunden und konnten im Innern Üngarns festgestellt werden. Die Volksabstiramung Xn $of?T*9%, hat dea 3aBden ©in neues Peld der Batfttigang erőffnet. Mehrei'e htmdert Banditán, d&runter Ostenburg-Offiziere un«! Mannsohaften, hatten sich nach dem Patsch in Ödenburg aageaammolt, Sie wurdon aus dem Raume Steinamanger und durch^Chemnitzer Stadenten der art vermehrt, dass man heute im Abet immungsgebiéts und im ílaum© eüdtlstlich da~ vec isit mehreren tar. a and Banaiten recluien isass, Das Sroiben der Banditer^. im Abstimmungag^Méte unter den Augen der interalliierten Genaralakommiffsion ist allén beXannt, I3aöh den ferfügungen dieser Kommissíon hat das angariacher reguiare Heer and die ungarisohe öendarmerie aoht Tagé na oh d<*m Bintreffejs dor interalliierten Tra^gen daa Abst iramtjngagebiat J?U verlaseen,, Die Ententetruppen sind am 8. ds.Mts., am abeed elngettoffen. Eo Eüssen aláe noch heute die angarisohen Pormationén abziehen» Dieo -anganommen and aaeh anerkannt, diass &is Abs ti írna ung aelbat vollstanuig gehaim durchgeführt wird, mása no oh mit aller Offenheit festgestellt verdén, dass eine Abstimmung antar den gegstkéaefi Verhaltniasen dem Protokoll von 7énedig wlderaprioht, solange nioht einwaadfrelo Ahstlsamangallsted vorliegen. 3olaaga nicht der Baridenterror gfbzooheil und Jodarmann im Abstinmiángagebiete ungefíűirdet seino freie ttelnuttp nicht aasssrn kann anő fürehten m-ass t schon deshalb bedxoht m. aeín, wéil er überhaupt zar Wahl geUfc, solange mass őie Abstimmung eine Paroe bleiban* '*enn die Ungarn die Brflillang der BestimiBangea des ?enedíger Protokolla in"3ezug auf den Abstiainiangstag fordern, ao steht űam gegenübar mit dáma el ben Rschte die ^orderung Őaterraicíie, dass dia AhstiűKiting im G-eiste das Protokolla aina Volksbefragung sein ai'asa, áfcar nicht ela Bandansch^indel sóin darf, Dies ist die eine Gef&hr der udenbarger 3andonbewegung. Die Banden sind aber selbst ,trotz ihres angehearon Terrora, nicht sicher, wie die Abatimmung aasfallén wird, Sia erklaren daher ganz qffon, dass ein neuer Bandenkrieg ausbrechen wird, wenn die Abstimmung für österreich aasfallt. Dia altén Pührer der Bandenbewegung im Burgenland® sind eifrig darán, űiese Behauptung zur Wahrheit vorzubereiten, Ausser Ödenburg ist wiedor Steinananger daa Band en zent rum, in Raab, GKins, Körmend and St.Gotthard werden Bandán geworben, Waffen and Kriegsmaterial be re itgsetellt, Die JJaherang der Banden aas dem Raame Budapest und Kecskemét ist festgectelit. Die Baaden aassern auch, dass ödenburg nur der Auagangnponkt für einen nauen Einfall in daa ganze übrige Burgenland aein werde* Dj.e Banden-fenmelo.rte weiaen auf ölese Absicht deutlich hin, Es ist schon heute klar, dass die ungariache RogiSirung auch im Palle einea neuen Bandeneinbruohes wi8der alle Yerantwortung ab lenne n und erkl&ren wird, gegen die Banden maehtlos za sein, Wenn auch alle Massnahmen zum Schatze anseres Bargenlandes getroffan sind, so muas doch in letzter Standé noch einmal eindringlich in letzter Standé die Aufmerk sarakeit der európai se he n Üf fenti ichkeit aar die Mögliohkeit dauernder Beunrahigung anseres friedlichen Staatswesena daroh ungarische Banden gelenkt werden, Nicht nur unser Staatswesen auch dia Reohtasicherhe it aller International er Vertragé and eine frie*liche Ent wicklahg aller Haohfolgeataaten ware dadaroh bedroht. /uTKB/ Wien, Ifc.Dezember. / Privatmeldung des ÜEKB/ Dl* Wiener AlIgéméi ne Zeitung P chreibt unta r dem Tltel "Dia Abst immungeko^di« w a Zar Standé iat eine Antwort auf den öster rei sshíec hen Pro test noöh nicht erfolgt Ífí0 Situation ist alao bisher unverandert unganstig fírr österreich und der Abatimmangstermin bleibt bis auf weitares auf den 14.festgesetzt. Ob es, da béreits alle Vorbareitangen eov/ait gedlehen aind, noch gelingen wird, der östarreichischen Wünaohen éntaprechend, das Dátum dor Abstimmung za var s ebiében, ist zuminűeat fraglich. Dia St el lung österreich a zu einer solohon Abatimmung lat bereíts einwanöfrei gekennzaichnet, Österreich bezeiohnet sie als anannehmbar, "öber die Zaverlassigkeit der Abst iámon gs liaten in Sopron werd/daroh die Wachforschungen und die Kontrolltatigkelt aer / en öster re ichi acshen Abetiiamungskommi.ssfi.re zablreiche Einzelheit en bekannt, die den Beweis erb-ringen, dass mar. seitens der aagyariaeh organisierten Behord en telis mit anvenseihlioher Oberflachlichkeit, hauptssnhlioh aher mit aystematischer JftuBohung and wohlSorlegtem Schwindel vorgegangen int. ^« ^^fí^^í" Haas in der Hanningargasse Ho.18 angoführt werden, iu dem nach, weniger als zwölf Pareonan aas den Abstiaraangsliatan goatrichen werden masttsn, wobei ee alch durchwegs um Magyarophlle handelte. In dem genanntsn Haas sind íagegen nicht weniger als 55 Parsonen nioht ele attmmberachtigt in dia Listán aafgenommen, Wien, 12, De*ember, / Privatmeldung daa l T 2?EB/ Das Heae STioner Abendblatt achreibt in seinem Leitartikel í österreich lat nicht geaonasa durch eine Sohainábstimiaang die Hanptstadt dea Buigenlandsa den Prastigegelasten der Bandenführer hinzuopfern, An einer Saheinebstirwrarf, mir zu hm Zweoke veranstaltét, am dao Hé^as und Prónay die Stadt Sopron in die Hfinde zu. Bpielen, wird österreich nioht teilnehmer.. Dte österreichische 3e- •