Bizalmas Értesítések 1921. október

1921-10-14 [1449]

Wien, 13„ Október* /Privatmeldung des UTKu/. Die JBlaetter bringen eine Meddung der Tel egraphenkompagnle aus Baseli: Tíaeh einer Veldung der Baaaler Nachrichten aus Bem «r»cheint es wahrschein­llch, dass Exkaiser Kar! von kelnem europaaischen Staate, auch nieht ven Spanien übernommen werden wird. Unter diesen Umstaenden ist es wahrscheinlich, dass die SChweiz. ihre Gaatgeberaolle wedterspielen werde, da keine Möglichkeit vorhanden sei, den Exkaiser auaauweisen, /UTKB/ ' W i e n, 13.Október. /Privatmeldung des UTKB./ líach den Mel­dungen der Abendbiatter habén sich die grossdeutschen Abgeordneten in einer heute stattgefundenen KLubsitzung mit der karlistischen Agitation befasst und beschlossen, mit den Sozialdemokraten in die­ser Frage Fühlung zuJíehriien, Wien, 13.Október, /Privatmefldung des UTKB. / Die Arbeiter ^eitung meldet: Herr Friedrich, der gegenwartig in Kis-Marton ist, will, wie aus dem Burgenlandé gémeidet wird, ein neues Bánat an der leitha .gründen.Er wirbtbei den einzelnen Gemeinden um ihre Zustim­mung„ —-­Wien, 13.Október. / Privatmeldung des UTKB/ Der Abend schreibt unter dem Titel " Gráf Andrássy in Wien": Gráf Július Andrássy ist seit Dienjtsg in Wien, Er will hier aaa. der Beratung der Friedens­Gesellschaften teilnehmen, er, der geschworene Monarchist, der zum Ban­denkrieg gegen Österreich hetzt, er, der Pührer der ungarischen Legi­timisten, der^enige, der vor nieht langer Seit gesagt hat, ee hangé nur vom Willen der Ungarn ah, in Wien einzumarsehieren,.Diesen Peind beher­bergt nun Wien in eeinen liauern. Er ist kein ungef ahrl icher Gast, Aber schliesslich und endlich ist es Geschmackssaohe der Priedrich-Gesell ­schaften, einen solchen Menschen zu Beratungen üner den Weltfrieden zu­zulassen. Uns rei zt lediglich d'ie Prága, was im umgekehrten Falle ge ­schehen wiirde, wenn ein üsterreicher nach Budapest kame, der sich Un­garn gegenüber fthnlich ver haltén und ahnlich geaproohen hat te, ob die Bu­dapest er auch so sanftmütig und so liberal, wie die Wiener, W&ren und ei­nen Repüblikaner, der ihre monarchist ischen Abs ichten durchkreuzen woll­te, ebenso ungeschoren liessen, wie diós die wíener mit dem Monarchist en tun, der ihre Repüblik zu Palle bringen will. Es ist noch sehr die Prage, ob auch die politischen Behörden von Budapest, ob die ungarische Regierung sich einem so rSckhaltlos erklarten Peinde gegenüber ebenso teilnahmslos verhalten vjiirde, wie es die Regi erung der ös t e rre i chí s che n Republik tut, von der doch sicher nieht anzunehmen ist, dass si e in üiesem Palle ihre Pflichten nieht kennt, W i e n, 13.Október. / Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiter-Zeitung meldet: Wie die Polizei mitteilt , ist die Meldung das Andrássy nach Wien gekommen w&re, unrichtig. Er wurde zwar erwartet , hat es aber voigezo­gen, Wien nieht zu besuchen. m . - . . ? r a ,g l*»Oktnber/privatffielduBg des üfKBA'esfce siovo erraenit dass die westungari se he Frage faíls sie vn leneili? nioht.gelostweroen solite ganz Bitteleuropa in einen . caaotiscnen Zustand versetzen wurde und annelliert en ele Regierungeu der grosseu IÁI tente diesem Zustand vorzubeu geo und endlich ans der Ohniaaeht zu 't réten, P r á g, 12.0ktober/Lleldung das Beriohterstattera des UTKB / Cz^eske Slovo meldet aus Vénedig: Wie verlautet, habén die Magyarén territoriale Porderungen mitgebraeht, Sie fordern nieht nvVoWerv Sin- r^f U F?1 ™2ttl\?t& das pnze westungarische Wendgebiet und í-iru lőni ixilomcter breite Gebíetszone im Komit ate ÍJVA Darnach sollte die sogenannte zweite Zone und die Umgebung vZf'Sodort fíT MF?r^ Uberl f ES r we í? en­Aber flie Porderungen der Magyaf^^ic&ea Lis in űie erste Zone hinein,Der östsrreio hische Bttnaiak anzler feürJf* den schaerfsten WiderstnB* gegen diese Antrgge UngVrns ZÍÍ M Wien, 13 .Október. / Privatmeldung des UTKB/ Die líeue Preie Presse meldet aus Vénedig: Die Venediger Besprechungen habén, wie dia offizielle Verlautbarung gesagt, zu einem Übe reinkommen geführt.Der Be­riohterstatter des Blatt es in Yenedig erfahrt aus erster Quelle als 5 rund la ge der Yereinbarungen folgendes: Die ungarische Regi erung hat iich praventiv und gegebenenfalls auch regre ssiv zur Raumung des Bur­yenlandes von den ungarischen Banden verpf lichtet , nach derén Durchfüh­rung österreich der Yolksábstimmung in der Staát Sopron mit 6 Gemeinden sustimmen wird, Die östarreichische Abordnung bestand dar auf s dass der judlich Sopron gelege na Eis enbahn-Knotenpunkt in die Ab st immungszone íicht einbezogen wird,, alsó jedenfalls bei Österreich verbleibt 0 Sollte 11 e Abstimmung für Ungarn günstig ausfallen, wird Ungarn sei ne S ö huldfor- • Lerungen an österreich zurückziehen, X

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