Bizalmas Értesítések 1921. október
1921-10-08 [1449]
B 1 e n, 7,Október. / Privatmeldung dea ÜXXB/ In der beuti^en Presse-Xonferens berichtete der Vertreter dee Bundeami ni e t a r i ura e fur Heerweaen über die Teilnahme des österreichischen Bundeshaeres sei der Übergabe Westungarns und beim G re nz s chut z ,Er sagte unter anderem: Bei der Entwaffnung österreleha hat die interalliierte Militilrkontrolle dem Bundesheere nur Sie notdürftigste Bewaffnung und Ausrüstung belaasen, üngarn hingegcn hat auch heute noch die allgemeino Wehrpflicht und verfügt über ungeheure Waffenvorr&te und reichea Kriegsmatériái. Es befindéfc sioh allerdings sohon aeit langerer Zeit auch in Budapest eine interalliierte Uilitarkontrollo t derén Auftrfíge bisher aber scheinbar nicht durehfuhrbar waren„ Daa waffenstarrendé üngarn bildet daher eine Bedrohung unserea Friedens. Es iat internetional uahaltbar t da3s osterreich nur ein kleinea Berufsheer hat, wahrend die umgebenden Staaten die allgemelne Wehrpflicht beaitzen. D a s Bundeehaer mua-a sich in der westungariochen Prage damuf beschrünken, die niederösterreícíiische und steiriscbe Grenze gegen ungarische Einfalle zu sehützen, so lange uns Westungarn von der Entente nicht auf friedlichem Wege übergeben iat,Da dia zu 3chützende Grenze eine Lange von 350 Kilometern hat, iat es roöglich, dass die Banden mitunter rauberisohe Überfail© durchführen können, ohne dasa ihnen aofort entgegengetreton werden ka nn. In allerletzter Zeit wurde sowohl in der Zone A. als auch in der Zone B.das Zurückgehen regülaren ungarischen Militara hinter die durch den Friedensvertrag featgesetzten Grenzen festgestellt, hingegen ist die Verstarkung der ungarischen Banden in Westungarn offen8ichtlich, Diese Verst£.rkung Suösert aich vor allém in der straffen millt&rischen Orgsni8ation der 3andao und der fortgesetzten reichlichen Belieferung der Banden mit Waffen und Kriegsmate rial,, Die grosse Gefahr der Bandenbowegung liegt darin, dass nicht nur niemand alt. beköHpft, aondern sie erwieaenermassen von üngarn durch Menschen-und Kri egs matériái fortgosotzt vsist&rkt werden, Es ist klar,. dass auf diese Welse binnen kurzem starke militarische Krafte In Westungarn versaiamelt sein werden und üngarn trotzdero feierlich erKLaron kaim,, dasa es weder mobili8iere noch regul&re Formát ionén in Westungarn habe* Die Abteilungen Ostenburga sind íetzt interalliiertea líilit&r geworden,, Die Tatsache. dass üatenburg und seine Leute einen Löweaanteíl an dea Bandenkrieg in Westungarn habén,, erübrigt jedes weitere Urteil., Wien, 7.Október,/Privatmeldung des ÜIKB/ Durch heute aus London hier eingetroff ene Nachrichten erfahrt dl. e ütellungnabme der engliachen Regierung zum Plan der Xonferens in Vénedig über die weatungariachs Prage eine gewiase KLarung; Die englische Regierung verh&It aich gegenüber dem Wunsch des itslionisshen Ausseisministera Torretta nach einer Eratreckung der üngarn von der Entente für die Raumung geateliten Priat ablehnend und iat der A:asicht t daaa die im Ultimátum geatellte Prist bereits abgelaufen iat, Da die ungariache Regierung am 4r.da.Mta. nur einen Teil des abzutretenden Gebietes und auch diesen nur formell gersumt hat, wird es nach engliacher Auffasaung Aufgabe der heutigen Tagung der Botaohafter-Konferenz sein, zu entscheiden, ob nunmahr unmittelbar die Anwendung von Gewaltmesanahmen einzusetzen hat oder ob in der Prage der Durchführ-ung der R&umung der italieniaohe Vermit tlungsvorschlag aammhraen ist. Sollte die Botossfeaf ter-Konferenz sicla nioht für eine Vermittlnng Italien8 entacheiden, ao würde Sngland dennooh für die Abhaltung einer Konferenz in Vénedig aein, in der aber der westungarische Konfllkt auszusohaltee und lediglich der ganze Komplex der anderen, zwlschen öaterreich und UngB.rn schwebenden Fragen zur Verhandlung zu ételien ware. Die Erwartungen, die man In engllsohen politisohen Kreiaen an eine solche Konferenz oder an eine eventuelle italienische Vermittlnng im westungariachen Konfllkt knüpft, aind Jedooh nioht sehr hoch gespannt. Paris, 7,Október, Liserté veröffentlioht ein Interwiev mit dem Abgeordneten Határa, der einen überbliok über alle schmerzlichen Erfahrungen gibt, die Oaterreioh seit dem ragé gesanmelt, da die ttberKabe Westungarns erfolgen sollte. osterreich habe aich strikte an die Beáimnngen des Priedensvertrages und die Inat ruktiowm der Alliierten gehalten, wahrend die von der Budapester Regierung mit Kriegsmatériái reichlich versehenen Banden hunderte und tauaende Freiwlllig« a** 8 **!len die WeatunRarn Immer noch besetzt haltén und *Ie wirkliche Lberga?é verhinfer^oTSs entwaffnete Osterreich könne natürlioh Gewalt nicht mit Kleicher Gewalt erwidern und die Entente lasge die kostbare Zeit versireichon, eine loche naoh der anderen, ohne Osterreich zu seinem Rechte zu verhelfen. So untergrabe die Entente selbst den Prieden von Saint Germain, denn wahrend die Bestimmungen, unter denen öJÍ«J«if» beinahe zuaammenbreche. weiter beatében bleiben halté sie einziges Verspreohen, das sie zugunsten ősterreichsin den Vertrag aufnahm. Im übrigen würde man nicht glauben, daaa die Banden, die augenblicklich unter Waffen etehen, nur das Burgenland besetzt haltén wo 11 en. Ihr wahrer Zweok sei die WIederherstellung der altén Grenzen des Tjngarischen Staaten und die Zűriek erőbe rung der verlorenen Gebiete.Wenn die ünraarn in der westungaria chen Prage «inen Brfolg erzielen und Sopron ün£rn erhalten bleibt. würde es kein Mittel mehr gebén, die ungariachan Banden vor weiter en Unternehmungen zurückzulialten und in Budapeat wird kedne Regierung ihnen Widerstand leiaten können. Diese Gefahrer- müase die Entente achliesalich klar erkennen, Wenn die Alliierten weiter zaudern, sei Donau-Europa von einem neuon Krieg bedroht, der vielleicht wiederum den ganzen Kontinent in Plammen setzen xann./ÜTKB/ Bl re g's'iz. S"fü öfct, r. rwI^^j^^Y*ibaii á uereijssuszr r_éndőrspg letart^:>ztatta Pul magyarörs'zSgi csoaaortSzílí^yí^örecüz volt magyar csendőr borogszíszr Larlost'tíuulv^sr^ «5M»l f . e Tóll^ri'MzTost A'letart '-ztátusok oha a rendőrség^egulia^itu>-r sVszíri£t-az veitV hoiy Piafór Púi iagyarorszarul uilaadoan itt i.^t • Bér ölsisúsz oá' 3s rütöü ' f ötdvía Ubh letart oz tat ott túrsí voT esVut!VHJSZolgúlatot teljösitö11 s Hator |(yJW_t. r^nd3r5o|éa'-ÍÍI^ sorún azt vallott a, .^eyr^-^^áia f üíoo T-n dön - egy a ágy sz ab; A su felkel ost terv e saeS J S O rmi ek flokBszitT-Ün í!radozeít több túrsuval A ^egsz.szi r endorkálL tuu vsííg á n'Jgy letartóz tatot egv^nt az ungvári hoüEbből az ügyből kifolyólag letartóztat Sutp Jgt ö íi s< " rí reform .tus lelkészi File/Istvűn hivatalszolgut Kassai. rKllstv^^"la ffi iVé ft eket : ak-rkét i:^f|||^ a LÍÍIWrS 5r lógnék adtalv at ícely ó *asurna,>í, uaj fölyamun aj ,>sbác ; > ler_ foH^ztoíoV.ákat a kassai úllaáti ügyészséghez iiir.tillet.kys hÁtaghoz uSisJrtotto* /Kas. ai H*A>> október b-iki szu»^ol/ \J • ^•t** ti If f.° 8 ? r 8 s * október 7. Bgjr itteaL pártgytilé sen Síi -S? ^J 0103 * 9 **®* ^ogy 30 éve doJgozik az erdé^i pártok érdeStttal S^/I^MiJf^ 15™* lr * ft «.7,Október, Der Czeeh mcldet : aus §ut lentéit tetfarítíi Í2?V y??^};, a királynak is je- ui^terriehteter:* ftuolio »ird iitgéteilt, dass Fraokreích tlalti T«Í a SSolit^L? 2^JKfS m, t 4 5íW! ^ en roasa h8 ' sich entschlosson habe iü Westungarn mit Waffeugéwalt 'einzynevairaíi 5i TO A 6 ^ ^^ OTT \ £ •*l**1»aaK bogy Bratlánufe sehreitan weil esoffp:) bar ist. dass die Bon den in-Jöatung&rn «?nll 15 JSEfttVtSPS&l k r^?£* 255?^ ^^atrtte, ho Si- freiwillig das besotzte Gebiet aicht^ raeúmon woí>lea...Marschall £*|* 2!SA5S?Í Ú J£ \ ö f' , 1^.? o3a u ö T ** 1 elmosta, hogy ifianiunak ea poóh ha bű berejüs der. bézuglichcu **eíehl erhalten und mit li^L^SS Í?4Í SÍ^iS**^*^^ 8 nekosliékaag a hai-cot, den öjórationét din* Senoral toIÉanl betiaut Infolgedessen ményt /^^fafrLjk '^/OiJ^LX IiT)erálÍ3 cSs5::al ni* Wstül «gyez- ertfaellt die ge plan te Reise Weigands nach Í'rag./UTKB/