Bizalmas Értesítések 1921. október

1921-10-07 [1449]

I ! t B, 9.Október. / ftfivataeldang iae UTKB/ Sie Ileue fraia Preeee achreibt an dem Uberfell auf Bruok: le nuse Proteat aingelegt werdan gegen diese UnmasBohliohkelt und gegen einen derartigen Reontabruoh, der mur ált Wirkung babán kann, dass dia Yer&rgarug la österraich aftoh ateigert uad daaa tar Beapekt vor daa M&chtea uad ?ri«á«aav«rt ragén sioh waitar Taraiad art. /UTKB/ Wien, 6.Október. / Privatmaldung daa UTKB/ Daa Beue Aohtuhr­blatt maidét: lm Laufe dar vergangenen und dar hautigan líacht und der hautigan Morgenstundan kam aa an versobiadenen Punktan der Crranze wi ©darum zu Patrouillengafeohten.Bei Samparedorf var eine kurza Blan­káiéi , ebanao bel Zlnkenbrann.Bel Beafeld dauarta daa Gefeoht wesent­lioh langer und war arat naoh draiaiahalb Standén baendet. (Die unaufhörliohen kleinen Patrouillangefechte aa dar Grenze, hinter welchen aich dar Aufmaraeh und dia Organ isié rang dar PrJa drich­Armee ajtwiokelt, habén nicht nur den Zwack, dia Aufkarksadkait dar íj st erreichiac hon Grenztruppen davon abzuziehen, aondern sie verfolgen dabel noch aagenacheinlich weltere Abaichten. Ilit den Gefechtaáb­siohten die ser Patrouillen iat glelchzaitlg eina Peuerrekognosz ierung verhunden, die dia Sic herbait 8 truppén zwingen soll, duroh dia in. Ver­wanáung baf iadlichen Handfeaarwaífen und Maschinangawehra dia eigena Starke aowie dia Ausdehnung dea Aufst ellungaraames zu verraten. Anderar­seits habén diese Pl&nkeleien bezweckt, dia Aufhebung einzelner schwa­oherer Posten zu erreichen. Aua dem ganzen Ver hal ten dieser kleinen Íreischarler-Patrouillen und dar Art ihrer Gefechtaführung ias3t sich klar ersehen, dass sie aa nicht auf Ortsgewinn abgesehen habén, sondern nur unter Peuer vorftihlen, um auf diese Weise Orientierung über die . öaterralchischen Stellungen za bokoinraenj ^t<^ JíiasJtkJí fl fyumiajíl'. § p * r l a 4 október o. fk !»!TT tud ósit óján £k Jeleatése/ Hyugstaogyar oraság függetleaségének proklemálása tegnep délután mármegjeleat a rrsacia lépőkben, A Tempa he ngsulyoz zs 4 hogy s ma­gyar kormány távol áll ettől e mozgalomtól, Wien, 6.Október. / Privatmaldung des mK3/&am Banden über fali auf Bruok)achreibt dia Wiener Allgemeine Zeitung: (Wie una von geschatz­tor militarlseher Seite neuerdinga best^tigt wird, w&ren diese ü m triebe der ungariaohen Banden technisch undurchfíLhrbar, wenn nicht eben die ungariache Armea ihre zuveriassige Hoaaouroe war© .Von allém anderen ab­gesehen, könnten diese Banden nicht einmal über die von innen taglich veraohosaene Hunition verfügen, würden sie nicht von offiziallen unga­riachan Stellán unt©rstützt.Bs ist klar, dass diese neuen überfall© eine gXZi.tmáe Bestatlgui^ für den Stanapunkt Űsterreichs bilde», Deut­licher kann nicht erwieaen werden, wie l&cherlich das ungarische Gerade von der rechtlich erfolgten Übargabe ist. Dies wird nun hoffentlich auch dia Entente einsehanjDie Botschafter-Konferena wird sich übrigens mor­gen mit der Vermittíungaaktion Torrettas befassen und zam Plan der Vé­net ian«rkonf©r©n* andgültig Stellung nehmen. In informierten ^reisen ist man echon mit Bückaicht auf die Peraon Torrsttas der Ansicht dass dia Konferenz auf jeden Pali stattfinden wird. |Av^A^afc4&etd*Mfc W i e n , 5* Október. Zu_einer Aualese ungarisoher Blaetter­atimraen von heute bemerkt die politisone Korrapöndenat Bei wieder­gabe dieser kleinen íuslesa von der ungarachen Presse mag zunaechat erinnert werden, dass bei d^r ungarischen Zenaur derartige Auafiin­rungen ohne Pinverataendnia der ungatschen Regierung unmöglich aind, V sei hier aa die Rede Priedrichs über die Proklamatioa dea se".b­staendigea Impériuma ia Weatungarn erinnert, die in der Budapeater Prea^e zunaechat uaterdrückt "/urde, bis die Tatsache aelbst sich nicht mehr verborgon lies3 0 ^enn nun in den Ausführungen dea "agyar­áig d*r tfrdagsplan der Insurgenten in Westungarn propagiert wird, liegt darin der offene Peweis für die immor geleugneten Zuaaramen­aengV zwischen Budapest und dem westungariachen Binditentuin, uniman iat berechtigt, aolche ZuaaT.menhaenge ein für alíemal festzuatel­ién. v s iat meh bezeichnehd, dass die ungarische Zenaur Nachrich­ten, «"ie die über T)r. ^gan , der bekanntlich wegen Mordversuchea sich in österreichiaohor Haft befindet, verbreiten laesst, obwohl ' den ung-rischen amtlichen Stellea genau bekannt sein muaa$ daas die von den Plaettern gebrachten Nachrihcten reine Phantaaiegebilde a ind. Festgehalten muas auch werden, das3 man durch solche gedul­d^te I.ügen den Banditán einen herelts auch aonst benützten Vor^and gibt, Westungarn verbrecherischen Repressalien auszuaetzen,, Wenn achliesallch der t>ester Lloyd, das offiziöse Sprachrohr der ungarl-f schen Aucaenpolitik, die Theorie verficht, dass nngarn durch dl© nborgane von Westungarn auf das ^igenturü Üese3 "ebietes nicht ^erzicht leistet, so kann neben dieser.in offenbarem Widerapru­che rnit den bi8herigen ungarischen Beklarationen atehenden ^rklae­rung über die Schimpforgien hinweggegangen werden, in der das jura-íx gfínannte offiziöse Organ und auch andere , der ungarischen Regi©* rung naheatehende HláttáPesti Hirlap über Ósterreich aich ergehen,, wenn aie auch zur Pest©teliung des Tíiveaus der ungarischen pole­nik hier "erzeichnet werd^n a /UTKty Lurisu London ,6. Október. / Tolegraphankompagni©/. Im Daily Telegraph komrentiert ein diplomátischer Korreapoadeat des Blat­tja dea westungariach^n Konflikt in folgander ^'eisar Dar lokale btreich ^errn Friedricha und seiner Praiaohaerler aollt© die l^naioht verstaerken, daas ea vollkommea müaaig uad geradezu g^faehrlich ist mit Budspaat in irgeadwalchebesoadere uad ©rgaoa­3 ? n ' 3 *^ er r igíldl , 1lns * a einzutretea. Fs ist schwer beírraiflich, wel­chen Zweck ea Iliben köanta mit einer Regierung zu verhandela wel­che, emerlei ob in guten Glauben oderr aicht ihre Unfaehigkeit' zur Baendigung der aogeaaaaten Insurgenten erklaert und iiberdiea ihr Doppelspiel in anderer ^inaicht durch Á±x gatrenate , aber ^;JÍS Z ?Í S i °'S<»g©ne Interventlonaeialadungen nach Rom und Prag unterhalt-n hat Der engliache Staadpuakt kann nur der seia daas auf die oeterreichiache Regierung keinerlei Druck auageübt ^erdí-n $Z£2 G i 9 ^ * i «^:^rzlcht ihrer vertragmaeaaigen Rechte lu bewegen Sollte man diea tan oder ea gutheiaaen, so waere diea nach tríga??uch /ÍTOB/ fl<ien Staatsmaanc * Praemia auf Var-/ n 1

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