Bizalmas Értesítések 1921. szeptember

1921-09-21 [1448]

W i e n, 21,September,/Privatrneiaung des UTKB/ Die Arbelter-Zei­tung meldet: Der Beschlusa des ^chweizcr Bundesrats, Kari Habsburg die Exterritorialitat zuzuerkennen, stösst In der Schweiz auf starken Wi­derapruch, So schreibt die ^asler Hational-Zeitung: Betrachtet man im Bundeahauee Kari als ebet erritorial, so wtirde sich hieraus eine Reihe von Folgerungen ergeben: Kari ware der schweizerischen Sericht abarkei t nicht unt erwirfen, kein Polizist dürfte seine 'á'ohnung im Schloaae Har­teestein ohne seine Einwilligung botreten$ macht er 3chűiden, so kann er in der Schweiz nicht gerichtlieh belangt werden. Ausserdam lat er im Kanton Luzern von allén Steuern befreit, Sollte ihm ein Taxatlons­Jormular für die eidgenösslsche Kriegssteuer zugest elit werden, so könnte sich Kari beim politiachen Departement über elesén Übergriff der Steuerbehörde beschweren und sioh auf die aus der Ext erritorialitat fliessendo Stouerbefreiung berufen., Die eidgenösslsoha Kriegssteuer­Verwaltung hatte sich in dieaem i'alle nach den Weisungen des politiachen Departementszu richten In weiten Krei sen der Schweiz hat man den flüoh­tigen Exkalser bisher als Privatinann angesehen. dem keine an derén 3©ch» te zustehen, als irgond einem anderen Bewohner unseres Landes., Ss wird dfiher wohl überrasehen, dass er sich,nach Auffasaung in den amtlichén Kreisen Berns, der fixterritorialitat mit den erwahnten Yorrochten er­freuon soll. Es dürfte aueh lm Aus Ion de bemerkt werden, wenn man dórt vernimmt, dass die sehweizerischen Behürden ihm eine Rechtvtellung tin­r&uman, wie wenn er wizklicher König von Ungarn ware. e n , 21. September, /Privatmeldung des TTT^A 1)5o Wiener Vi+tagszeitung meldet: Die ungarische Hegierung hat den Entente­w#ürtr*t.ern in *ud«*pest erklaert. 3ie sei vollkommen béreit, den Ver­trag von STisnon zu erffillen. S'a richtet nun an die Entente die Jrage, welchen w e g dié ungarische Regierung einschlagen soll, darai t d^s Burgenland der Sntente übergeben werden könne. Soll die Fudapes­ter Regierung regulaere Truppén nach Wektungftrn entsenden, um dort die Banden zu vertre!ben.,oder sollen die in der Zone B befindlicl-en Hichorungsabteilungen zurückgezogen werden und die Vertreibuxg der Banden sei ec durch ^ntente-Nilitaer t aei es durch öat.erreiohische Reichswefcr erfolgen. "Diese Anfrage der ungariachen Regierung hat. ái^ Tntente-T)lp.lom3tie in verlegenheit gebracht, da beidé fege díe die coiMriöche Regierung vorgeschlagen hat, aich als nicht gangbar er­weisen. Wien, 21.September./Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiterzei­tung meldet: líach den líachrichten, die aus «íestungarn kommen, worden die Bunden iramer mehr duroh reguiares Mllitar veretarkt. So ist im Haume Burgau-Rottenburg-AllVfr- eine Verstarjuirig der 3anden auch durch reguiares Militar bemerkbar,, Die Bande in^e^e-eV- besteht aus 170 Leu­ten, von donen die Halfte ehemalige Offiziera sind, In^e^cíd^* Ist auch eine regulfire Infenteriekompagnie, Bbenso liegt \njragy—^9 f eine Infantoriékompagni e, die durch Artlllerie veretarkt ist, In Sárosszdk sind swel Kompagnien reguiares Militar, in K*A*mc*. ein Bataillon, ín Kőszeg z .vei Bataillone* eltére líachricht en besagen, dass die JahrgUnge 1895 bis 1897 durch eigene Einberufung8befehla ZUÜ Waffendienat hemn­gezogen wurden, Die Banden-Mitglieder eollen 500 ungarische Kronan er­halten f 4u*vfa^*Á~y 0 r a z, 21 .September. Der Tageepost wird aus Agrára gémeidet t Die Srenzwache hat an der Drau den Agitátor für die ungarischen Légionén, Professor Hazamina, verhaftet und nach Agrára gebracht. Kan fand bei 1J» verschiedene Flugzettel und Briefe, mit denen k^atische Landsleute für die ungarische Légion angeworben werden aollten. /UTKB/ 5 2 á ; r i s szeptember 21.Jk MTI tudósítójánál-: szikra­* Wi t j tóg^ia Cablogramae bécsi tudósítója irja: Diplomáciai *orok­5 p á r I a . szeptember 21. / A MTI tudósítójának *&: iiM&RvAaf, t«r-veznek Ausztriába* /

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