Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-20 [1448]
§ P á r i s . szeptember 20. (A MTI tudósítójának jelentése/ A Mumanité irja i nogy Horthy és JCahr összeesküvést szőnek, Í melynek célja egy bajor-osztrák-magyar monarchia megalaki tása. vvel a tervvel állanak összefüggésben a nyugatmagyarországi események és az Ausztria ellen indi tóit fegyveres támadások. § P ú r i 9 . szeptember 20. /A MTI tudósi tójánét jelentése/ A Tíewyork Héjaidnak jelentik Bécsből; Lingauer Albin magyar képviselő' a felkelők vesére, elhatározta, hogy a kormány ellenére is folytatni fogja a küzdelmet, mert a maga részéről mit aem tart Olaszországtól. A lap megírja azt is, hogy a budapesti városi közgyűlés Ausztria bojfto ttálását köve tel te. A politikában kaotikus állapotok mutatkoznak. Hegedűs Lóránt távozik, Fritdrich befolyása peaig nöttőn-nő. A lap belgrádi forrás nyomán hírt ad arról is, hogy az olaszok olyan japaslatot terjesztettek elő, amely szerint t kombinált oláss-szerb megszállást hajtanának végre. § Paris, szeptember 20. /A MTI tudósítójának jelentés?/ A Morning Post bécsi l*velt>söj e irja. hogy a felkelek a határ közelében ujabb tevékenységet fejtenek ki és Ausztria ellen támadást készítenek elő. A felkelőkhöz *gyre-másra érkesnek az erősítések. mmm § P á r is, szeptember 20. /A MTI tudósítójának jelentése/ A Daily Telegraph bécsi le vel»sőj § hosszú levélben számol be LQw rabbi bünpöréről. A levelező cikket avval végzi, hogy a magyarok £öw ügyéből akarnak fegyvert kovácsolni az egész magyarországi zsidóság ellen. Wien ,20. September. /Privatmeldung des' TTTK^/. Die tobeiterzéituna meldet: Es sind Grundé zu der Annahme vorhanden.dnss die Entente-^ertreter durch die Gesandten Grossbritanniens, Frankreichs.und Ttaliens in der allernaechsten Zeit bei der ungarischen Regierung einen ernsten Sch^itt unternehmen werden. Ungarn dürrte zur restlosen Erfüllung des Vertragé von liánon eine achttaegige Frist gestellt werden. Es darf nicht übersehen werden,dass die ungarische Regierung eine Gefangene der- v Soldateskn ist und die Banden, die sie gerufen hat,ihr heute über den Kopf srewachsen sind. Elese um den berüchtigten Friedrich gesammelten Desperados denken vielleicht schon an eindn neuen Putsch, wie etwa die Ausrufung eines selbststaendigen Westungarns und die Regierung muss fürchten, dass die E rregung sons+ ^e^en sie umschlaegt. Ihre Lage ist duech die berei+s eingereich+e Démission de3 Finanzministers Hegedűs, der ihr <5 + ^lz w^r und die schmutzigen Geschíchten um die Ausfuhrbewilligüngen gefaehrdet genug. i e n, IP.Sep+ember./Privatmeldung des TJTKB,/ -'íjie . ^ieneir Allgewetine'Zeitung meldet Mass die Gros^maechte an Ungarn eine Kol lektiv-TVímarche riuuv-iu werden und schreibt -unter ánderera ' w ie bereits bekannt,béreiten die Grossraaechte der Entente einen\.Kollektivschri+t bei der ungarischen Regierung vor, der nach unseren Tnformationen in der kürzesten Frist zu erwarten ist und eine sehr scharfe Form habén wird. Diese Kollektivdemarche wird diesraal nicht ne Aeusserung des Botschafterrates,~áoadern viel mehr die Sumrae der spon_ tanén ^ntschliessungen sein* Damit ist dieser Schritt nach diplowatischen Gewóhnheiten schon seiner Form nach als besonders entscheidend und deharf charakterisiert, Er stellt sich, statt das et" ^as schwerfaellige Tnstrument des Botschafterrates zu Hilfe zu nehmen, ^ls unmittelbare Willenaeusserung der einzelnen Maechte da und ^ewinnt dadur.ch, dass er von allén gemeinsam unternoraraen wird, den in den üblichen Formen denkbar staerksten Uachdruck, w ie weit diese Aktion auf die innerpolitiache Lage Ungarns zurtfckwirken wird, laesst sich natürlich noch nciht voraussagen* Sicher ist, dass sie nicht spurlos an ihr vorübergehen wird„Mit dieser Demarche, derén Inhalt angeblich ein befristetes T Tltimatutn , sein soll, waeren dann auch dana die letzten diplomatischen Mittel r von Seite der "Sntente erschöpft. Sollte Ungarn immer noch nicht nachgeben, dann ^ird es mit anderen Mitteln dazu veranlasst werden,, /TTKB/ * n > 19 • 5«ptember / Veldumg des Berichtersta^ters des TJTKB' / Das Neue wíener -agblatt bringt eine Keldung der Münchener Sonntagszeitung in n-elcher e 3 heisst; T"ine "enfer ?,íeldung besa^t dqsa SotmrW weise hier weilende "itglieder der ehemalig östlrreicfischln und uSgarisohen Aristokfratie den Verschlag machen, ein Volksplebiszit more in T n ^a rn ln a i ler Baelde unter Aufaicht des Völkerbundes stattfinden Sie waeren dessen Ausganges sicher und Ecnig Kari könnte dann nach TTngam zuruckkehren.Dies könnte natu.rlich eine interné 4n£ele-enheit TTngajna sein, wenn man sich nicht der Gefahr bewusst waSre die daraus fur Peutschland erwachsen würde.Es sei naehmlich zu be-' fv;rcb*en c^ss die Pynastie r űg arn nur zum Sprungbrett benntzend sich recht bald sehr gefaehrlich für den Frleden in luropa und auch füí die : d-eutsche Reichseinheit ganz ábgeaehen ven Detitsch-österrelch e-weisen w-arde.Sehr bezeichnendfür diese Beetrebunson seien die Scheinverhandlungeu die wegen einer Aufenthaitsbewilligung in-Spanien seitens K?rls gefuhrt werden Dieselben werden von seinlm Flügeladjutanten Grafen-Ledochowsky mit dem spanlachen Gesandten in Bern Regnoao ge-