Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-18 [1448]
P a r-1 s, 17 ^September. Europe JJouveíle führt im Leit artikel atis ; Die grosse Entente sei mindestens 14 Tage -von Ungarn aufs schmahlichste ve rhöliaíworden. Man muss diea im Interessé der Friedensvertrage , die in Zukunft den Friedenschüt zen sollen, festst allén. Die ungarische Propaganda habé sick bemüht, die Ereignisse im Burgenlandé als ungarischen Patriotismus der Bewohner hinzustellen. Das heisse sich über die ganze Walt 1üstig macken. Es sei scnnell zu erkennen gewesen, dass sich die sogenannten Banden kelneswegs im ^rgenlande selbst gebildet habén, sondern vielmehr von allén Punkten Ungarns berbeigeschafft worden waren. *ür jederiaann sei klar, dass siók Ungarn willkürlioh der Durckführung des Vertrages entzieken wolle. Es sei auck möglich, dass die Budapest er fiegierung sokon nicht mehr Herr der Bewegung sei, die sie selbst in Szene gesetzt habe. *as aber die ungarische Intrigua noch ernstor erscheinen lasse, sei die moralisohe Unterstutzung die sie bei den Reaktionaren aller európaiscken Lander finde, lei dér auch bei gewissen Persönliohkeiten in Frank rolón. Mit Unreoht kolportiere man in ganz Mi t tel euró pa die Besckuldigung, daas die französische Regierung die Budapest er Monarckisten begünstige. Die offizielle Politik Frankreioks sei zweifellos dakin orientiert, in Mitteleuropa die jungen Deinokratien zu unt ars tüt zen und den Vertragén Geltung au versckaffen. Es ware aber gut, wenn man dies auch d^tlioher betont und wenn die Wirkung diesar Politik deutlioker siohtbar vürde. /UTKB/ * a r i s, 18 .September. Populaire wldmet eeinen heutigen Leltartikel der Bespreohüng der Ereignisse in Westungarn und der Verantwortlickkei t der ungarisohen Raglerans und weist darauf hin, dass der öeterreichisohen Regierung verwehrt worden sei, ihre Wehrmacht zur 7»iederherst ellung der Ordnung im Burgenlandé zu verwenden. Daa Blatt v komrat sodann auf die tendentiösan Fals ohmé ldungan der ungarisohen Pro-" paganda zu sprechen und erklart, es sed bezeichnand, daaa der ungarische Oesandte in Wien der österreichischen Regierurg feierliok den Willen Ungarns be ka nntgeg eben habe, den Friedenavertrag von Trianon zu erfüllen und dies gerade in einem Zeitpunkte, da die ungari soké Regierung beschloaaan hatte, willkürlioh die Zone B. zurückzubekalten, offanbor nur zu dem Zwecke, um die Tatigkeit der Banden zu erleickt.ern und ihnon eine Ope rstionstasis zu sohaffen. Das Blatt schliesst: Das öst erreiohi sche Volk, das unzahlige Male getÉLuscht und gedemütigt worden ist, vertraut sich noch elnmal den Meohten an, um zu sei nem Rechte zu gelangen. Es ist unbedingt notwendig, dass die Entente dem von ihr selbst geschaffenen Vertragé 0eltung vorschaffe und den ungarischen Machenschaften ein Ende sotze. /UTKB/ ff len, 17. September* /Privatmeldung des UTKB/ Der Abend beaohaftigt sich mit der Ermordung der zwei gefangenen öaterreichischen wehrm&nner durch ungarische 3anditen und bemerkt dazu: Unverantwortlicb ist die Ruhe , mit der unsere Regierung den Fali behandelt. Sie begnügt sick einfach damit , den diplomát is chen Vertretern der Grossmfichte die Beweise für die Brutalit&t der Horthy-Banden zu unterbreiten. Das ist viel zu wenig Wir verlangen nicht, dasa die Regierung von den Ungarn für diese Verlotzung des Vőlkerrecktes Gonugtuung fordere, daa vürde die Ermordeten nicht mekr lohend maohon, aber für die Hinterbliebenen diaeer Wehrmanner hat die Regierung »u aorgen. Will aie 8ioh vielleiokt vieder an die üf fa ntliche WohltAtigkeit venden und eine Sammlung veranBtaltenV, Die österreichische Regierung muss alok in d lesen Fal le an die ungarische Regierung haltén und von ihr wenigstens eine entsprechende Entschadigung für die Hinterbliebenen der ermorderten zwei Wehrmanner mit allém líaohdrück verlangen. Daa eine habén die beiden Wehrmanner wenigstens verd lent, dass ihre Familien nicht in Hot und Elend geatürzt werden., Wir richten ah unsere Regierung mit vollera fiaohdruok die Fordé rung, diese pflicht unverzüglioh zu erfüllen. Wien, 18, Saptenber, /privetaeldong dea VTLü/ Von einem mej^eiieaden aüdalawia ohea Politiker wurdea eiaim Hitarbeiter dea Neue a fltfentr Tagblatt folg endal flltteiIdegei tJberdie weetunaeriache Fraa e ge mu ch t: ^ m& ist im lAalgreldh 3HS athr erat anat tíbrr aie Haltuna der grosaea Sut ente in der wastungt ria eben Fragi, en der Öas Königreioh •btnao wie Taehechian ala breaneadeo Interaaae hct, MUiat erpraesitf ent Paüchitiwh bemüht ai oh mit groaaera Biftr.die Fraga aiaar achlenaigtn Löeivig zugnoaten Őat trraiaha dirr chzufuhr en. Der stiaiawidoha 3teat und die tacheohitóche Rtpu hlik w ünaohen, da3« der Fóliáén v n Trianon ao raach &1» möglich aTIXTTlIZ unű ia eeiaer Gaenze 4wrohgeftlhrt verde , Mit deisem Frieden haengt naehnlich die lufgabe der Rept ratl. aea Uaa í»rajüu dlt geaenatea otaat • a zuaera.Tt m. Anaaerdera ^el fa für diese JUatea tin» st &tadi ge Gefahr, daaa Ungera aiaa s^ proáda Armte uoter dea Waffea htelt, etatt dea var gt aohrl ebe aea 35, OOO^Maaa. Auoh la dieser keaiehung werden ia d er ísechatea Zalt eaergldche 3onrltte baH 3'ei Patenté und ia Uagafia nat ormom xe a verde a, Daa ijöaigreich SHJ^be* ackver uich bsaonieru lerUbtr, daaa dia vereiabsrte Lie'eru^ voa uagaxi aohe kokle für aelae Iaduatrlt ni ont erfolgt und ao die aüdal&wiache Volkavortachaft groaaea ^ohadea erltlde. Der oüdlawiache /nicht ual der taekeohlaoha Staat wüaaohen daher/d le Jírriohfcuag eiata korridora durch daa: r claleutach* Gabiét daa Öeterraloh znfaUea aoll, ele Aüaachen tbtr ihr •iggnatea Lablaaiat ereaae sn vahrea. Sa aei bestimmt damit zu reokaea, daaa daa Köaigrtich SHS aötigeafella gegenüber üagara auoh mit aaderea ele mit diploma ti aehaa iílttala dagreifen ffi«rde, unter dtaea die aodbmelige fieaetxuag voa Baranya ia Frage kumat* tÁ4l A.