Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-16 [1448]
w t a a, 16. September. Ia dem lügeafelő zugé, Jen die ungariaohe propagaada eingeleitet hat, u# die Verantwortuag für die Voraange in TTestungsrn 700 dem offitiellen Ungarn absuienl-en, api alt eine Kauptrolle die Behauptnng, der ^iderstand gegen die Beáits*ahme dea Lsades dureh Osterreich ael von der Bevölkermig selbat at-age?ftngea und von üagara weőer hervorgeruf en, aoch uateratützt worrlea* als elaea der Grundé für die spontáné Volkserhebung führten die "igexn an, dia eiagerücktea österreioher hátten aich wla in erősérten Sebiet ptragatt, Geiaeln ausgehobea vM die Bevölieruag alaehanfélt. "olohe Anjohuldiguagen werden und wurden Tag für Tag in die fftlt gaaeadt. *"ie der sriderstand , dea uasere eingerücktea Orgsne besegne'ten, in Wirklich-.ei t beschaffen war, ana welchen Quellén er geipeist wurde und in welehen uamensohlichea Formen er sich áus..erte, geht aus dem protokolle hervcr, das mit eiaem beim Eiarüe^en ias Burgenland komaandiart gewaenea Öaterreichisehen Finanzwachbesaten áseh seiner Bückkehr auígenomatn wurde. Sei na Darsteiluag bietet eiaen Ausaohnitt aus dea Sretgaiöata, derén Sohauplats das Burgenland ist. 3ie seien kurz wiedergegeben: I>er Pinánzwach-OTberkomraisaár Richárd strohschneider rüokte am 28, August um 8 ühr früh a t einir z^loane, bestehead a.ia uagffáhr 75 Genadarmerie-öbelrbeamtta >nd 2ö Finaazwaohbeamteü ven Kirchschalg von Garesdorf ina Burgenland ein. Strohachaeider war -er Zoaaandant der Finanzwachabteilung. Nach mehreren kleiaea Baadeaaagrif^en &L*l g i™ ie * 9ix wer Í ea küaa *ea Aei einea derselbea wurde der Bandát- ' ranrer i?r. igen gefangen geaommen/, kam ea am 14. September zu eiaem gewehren und Eeadgraaaten vorgingen. vor der übermacht dea Geaners zurüokweichead, vurde die Zoloaae bei Bubendorf voa dea Baai'ea eingeholt uad hiebei 3 Geaadarmerie- und 7 Fiaanzwachbeaate gefaagen geaomuien. Dórt fiel auch der Genadarmerie-Patroullienleiter Félix neievedova. Auf dia Ssterreioher , die aich ergeben mus=ten, kam der ungarlache koranandant, ein Oberlentnant zu und aagte Ihaen: Eier seht lhr prőnaytruppen, ihr Eoaaunist engesindel, mit eurer Eoaaunist enregierung. Als 3troh3chaeider eiae ^rwiderung wagte, erhielt er voa dem berleutnant 2 Ohrfeigea. Aucb andere Pioanzwachbeamte wurden georfeigt. Sie mussten ihre gaaze Bekleiduag ab legén und wurden von der 2 - 3^0 Mann s tarken Ben de bis iif dia flahe der elten nng*risehen Grenza transportiert. Zwisohen 1 uad 3 Phr eatwickelte sich in der ?Jáhe der ősterreichische a Grenze zwisohen dea ungsJrachen Bandea uad öaterreichisehen Truppén ein heftigea Gefecht, in welohea ein ungerischer berleutnant getötet und ein Maan sebwer verwundet wurdt. Wahrend des Gefeohtes wurden auf dem . platze. wo die gefsngenen osterreichar gefesselt -agen, 2 österreiobiacha Reichawehrlente eingebracht, Nun erklarte der Beadenkonraandant: Buch ?inaazwachan und Geaadarmerie geschie^t nichts. Thr nasstet ebea eurer Begierung gehorchen. 4ber ench Reichawehrlente, die ihr zormuuisten uad Söldlinge eeid, lasse ich anfhangen. Reichswehrieute aachen wir nicht zu Gefsngenen. In der Tat worde einer von innen trotz seiner Befcenerung, er sei kein.Komaunist,a'^ dia Seite gaführt uad gdaángt. "Der zweite Reichswehrraaan mnsste aeina Zieider ablegea und?/urde durch 2 Gewehrschüsse getötet. r »ie Fiaanawachen durften weder ihre Kleider, aoch die Schuhe enziehen. 3ie wurden voa eiaem Teile der Bande naoh Pilgersdorf gebracht uad blieben. dórt bia 11. September ia Arrest. Am 1c, September wurde der Fiuöazwích-Aapirsnt Bebinga t der bei einem deor überfálle auf Gerasdorf in zivilklddem gefaagen wurde, ia Arrest gebracht. Er aagte, er ad von einer ungarisehen Patroullle ia der Nahe der Grenze géfengen gencaaraen wtrdea. Seina Dckuaenta, 7/aacha uad der Bet rag von 20»<?00 Z wurden iha dort abgeaommen. pie Uagarn ateUtea eine lüngere Uaterauohuag an, um herauszubekommen, wer dea líebings die zivilicleider gégében hat und erklárten, der Schuldige werde geháagt werden. Auch der Fiasnzv,echaspirant Jaquea. der auf ahaliche T .veise wir Rebiaga gef lüchtet wsr, wurde nech seiner Feataehme ia Pilgersdorf in Arrest gesteokt, nechdea iha seine Wásche und die TTerteffektea abgeaomaea wurden. Aa 11. September wurden die Arrestantea ven Pilgersdorf im Wagen nach Cberwart gebrecht, dort zuerst in einea feuchten, dunatigen Raum, spáter im Arrest des Bezirfcsgerichtes gefangea gesatzt. Am 12* September kam der Psnd enkonres ndant els erőtér, um Strohschneider anzukündigen, das^ er aa nichsten Tage als ptrlauentár über die Graaze zu gehea ha ben werde, na den Auatau3ch d*r Gefsngenen und Interni érten »u veranlassen. ^er Komi»ndant be^chimpfta die ősterreichische Regierung bá diesar Gelegeaheit als Schweiaaregieruag und Eoraaunistengesindel und drohta: Wann ich ei nen von auch einaal noch treffe, ao giebt es kelnea Pardon, er wird aufgehangt. Strohschneider rauaste aeíne :£oatur ablagan, er erhielt Zivilklei der und wurde mit einaa Offizier und einea Tiolaetaeh im Wegaa zur österreichischen Granee gebracht, ír traf ia üinkan aa 13. September abands ein «nd braehte 3Chriftatücke an die ősterreichische fíegiemnf> őa« Geoaindavorstan* in iLirohschlag ait. Vor ier Abreise hattá nr án&.aoch von ainam uagarischen Geaadaraetielentnant in Zivil ainan Anfrnf der Eeerasleituag der an der stairischen Grenze oparierenden Freischaren an die vstarlaadaliebenden österreichischaa Bürger eingekáadigt erhs*ten mit der Beaerkung, er solla dieaen Aufrnr den tfienern zelgen, • \l I