Bizalmas Értesítések 1921. július
1921-07-28 [1446]
P r a g,28„Juli c WPrivatmeldung des UTKB/ Ceske Slovo veröffentlicht heute in auffallender Form einen Artikel urjter dem Titel ^/Karl 'Habshurgs Rückkehr nach Ungarn in Sicht 1 ; in dem es heisst ,das« Karl von.Habs bürg seine Börbereitungen zu einer baldigen Rückkehr nach Ungarn tref <e«,Am 31„Juli,sehreibt das Blatt,laeuft der Termin ab,bis zu welchem Karl von Habsburg auf Schwei zerBoden bleiben darf „Nach diesem Termins: muss er sich in einem anderen Staate ansiedeln c Aber wo ? Gerade jetzt fragte er in Spanien an und es ist sicher,dass dieses Ansuchen nur eine Förmaliteet bleiben wiifd c Karl von Habsburg will nach Ungarn »Daran kann ihn auch* tJicht der Beschluss der österreichischen Regierung irre machen,die faxtfaefexi die Durchfahrt Karl von Habsburg« als unmöglich deklariert t ,Die Vorbereitungen in Budapest sind getroffen „Stefan Friedrich,der Rehabilitierte,ist unbedingte*^ Anhaenger Karls und ein Feind HorthyScMan kann sagen,Ungarn ist heute im Innern zum Empfang .Karls bereit.„Sodann bespricht dee Artikel die magyarische Propaganda im Auslande und erklaert,dass sie grossen Erfolg haette und zwar besonders in Amerika,weniger > allerdings in England,um so grösseieidafür in Frankreich und Italien„Das Blatt bespricht ferner die Aufnahme Ungarns in den Völkerbund,über die am 25 0 August verhandelt werden soll und w endet sich energisch gegen die Aufnahme,da die kleine Entente in der Verteidigung gegen Karl nicht mit den Waffen *orgehen könnte b Das Blatt, kritisiert es®,dass gerade jetzt,in der kritischen Zeit der tschechische diplomatische Vertreter in Budapest auf "Urlaub geht und die Gesehaefte einem Beamten überlaes^t,dessen politische Rechtlichkeit zwar nicht in Zweifel gezogen werden kann,der aber ein geborener Magyare ist und von dem Dr c liodzsa erklaerte,dass er nach dem Kriege ein Adjutant dOs ungarischen Habsburgers,des Erzherzogs Josef war^Der Artikel ist von einem gewissen Igor Rusowsky unterschrieben«, Aus'erden veröffentlicht das genannte Blatt an seiner Spitze in grosser Aufmachung eine Kundgebungen der es sich ebenfalls jit der Staerkung der monarchistischen i'Hppm Propaganda in Österreich und in Ungarn beschaeftigt und zum Schlüsse sagt; Die Stunde der Gefahr,scheint es,naehert sich den Grenzen unseres jungen Staates 0 Seien wir auf der Hut,sonst gehen wir der Vorteile verlustig,die wir im langen Kampfe erworben haben, sonst geht unsere Freiheit verloren«, P r a g,aSoJuli^/privatmeldung des UTKB/ Die,Prager Presse meldet aus Belgrad; Die halbamtliche EpotSfa, veroffent«. licht folgende Erkiaerung;Das KäKigketx Königreich £]fx SoHcS „zieht seiine Truppeu Von der Nordgrenze nicht zurück, da es dadurch wichtige strategische Punkte aufgeben würde,, Überdies erfüllt die s Armee in den nördlichen Teilen des Landes eine ausserordentlichwichtige,und humane Aufgäbe,in dem die die dort lebende Bevölkerung von einer halben Miliione Menschen vor dem weissen Terror bewahrt„^ach Abzug der Armee waere die Bevölkerung der blutigen Wache der Horthytruppen ausgeliefert Durch die RaoÜEmug würde Jugoslawien alle Garantien für die Einhaltung des Friedensvertrages ÄaÄxBtaHxAH^etlxÄXxfiei: aus der fl and geben .Solange diese politischen und wirtschaftlichen Beweggründe bestehen* c kann von einer Grenzkorrektur keine ki ede s ein „ P r a g, 28 «.Juli ,/Pri v atme 1 dung des UTKB/Wie Kassai Ujsag mitv.eilt soll in der Slowakei eine liberalejsmagyarische 1 Partei gebildet werden„Das Blatt verweist auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit dieser Partei mit der ungarischen Agrarpartei,die in der gleichen Richtung auf dem Lande besteht«,