Bizalmas Értesítések 1921. július

1921-07-21 [1446]

+ S i e n,20 i Juli./J>f]lVßtmeldung des UTKB/Laut einer Meidung der Neuen Freien Presse soll die internationale »ilitaer­Kontrollkomisission im fcaufe des* heutigen Tages in Budapest eintreffen. Wie», 20. J all */privat ms Iduag da* UTiüä/ Ida Abendblätter brl tlm Meldung &«r Ungar Isohta Bund.se haa , In sei eher die Maldung de* Ai tfjaag über Sie Batst* düng alaer kommission aaoh westungern reproduziert wird. Zu dieser Meldung bemerkt die Neue Fre.it press.t,dasa eine Bestätigung derselben nicht vorliegt. Wie », 20. Juli./priiamaldttn& dea UTKB/ Bas Neue Achtuhr­blatt erklärt van feiea«r unterriahtet«r 3teile, dass nach den heute at&s dan Entente-Hauptetädtan vorliegende» Meldungen kein Zweifel mehr dar«n bestellt., dass Westungar» in den von den Friedensverträgen vorge­zelchaet9n.„8rea.zen rechtlieh schon haute au Österreich gehört. Sie fakt lache Übergabe kann nur mehr din Frage ei uer kurzen Zeitspanne sein, üle das Blatt weiter erfährt, besteht von österreichischer Seite keines­wegs, die Absieht, di* ganze Angelegenheit gewaltsam da rch zuführen. Auch Österreich hat alles Interesse an einer friedlichen Lösung, die uobe- ­dingt sagestrebt nnd auch durchgeführt werden, wi rd. Aus diesem Grunde wird die Berufung VDU Snteatetruppen nach West ungern kaum notwendig wer den., I » r 1 a 2 .Juli.. Das Fiaanzblstt Cablogramme berichtet über die taeglich schaerfer werdende Sprach® der Blaetter. in Wien und Budapest Über II© west ungarisch« Fragend bemerkt hie zu, alle aufrichtigen An­hatnger d<»s Friele&s in stiele uro pa bedanera lebhaft, dass die Kaoi ­nette Oesterreichs und Ungar» nicht zu dntr direkten Y«rsteekdigung '5bar die Frage der Ueb ort ragung der west ungaris dien Komitatt genügen. 3a sei nnzweifelhaf t klar, dass ein Brach zwiseh» den be lden Staaten, die aufeinander sagewiesen seien, verderbliche Folgen auch f ttr die «feige» Rrtnfetwtm dtr altta aonerchie habs n würde, derea k»*rs alckti ge Politik eu» <iar Meinungs ver aebi» den ha i t lache* Wie a u»d Budapest Vorteil« au Biehe» iraeht*. Das Interesse Fra«krei che «.he dahin Mit beide» Staaten gleich herzücne Beziehrnigen ZVL «nntnrnaJt en./UTkb/ B e r 1 i n, 2C.Juli./Melding des Berichterstatters des UTKB/.. Voa Paria wird berichtet: £re Ncuvelle veröffentlicht einen Artike^ über das r\umat*isch-serbische Bündnis uad den Vertrag van Trianon.ner Artikel btfasst steh auch mit der west ungarischen Frage,Bs htisst darin unter an­derem: Die Alliiertes haetten im Jahr« 1919, um Österreich ihren guten Will«* zu beweisen, die w«st ung arischen Komitate der Doisau-Republik zugt­sproche ».Ungar» habe mit dea Kabinetea, die in Österreich aufeinander foig­te a,Unterhaadlungea e»führt, die vielleicht im Wege gewisser wirtschaft­licher Kompensation«* die Möglichkalt boten, dass Ungarn wenigstens Teile des Gebietesi das es verlieren sollte, haette behalten könne ».Frankreich habe bisher i» dieser A»gelegeaheit atnsstrst« Zurückhaltung bewahrt.Das Blatt wirft die Frage auf, ob Frankreich, das ebenso die Wie derauf rieht ung Österreichs will, wi* die Brhaltuug freu» 3s chaftl icher Beziehungen zu Ungar», »icht Berater oder Vermittler zwischen» den beiden Laendera sei» welle.So undenkbar an oh eine solche Aufgab« sei, so dürft sie doch »icht ausstr Acht gelassen werde».Jedenfalls wäre es unklug, Ungar» zur aofor» tigtn Übergabt des Gebietes veranlassen an wollen,ohne d«» Absehluss der Verbind lang«n zwischen Wien uad Budapest abzuwart«n* \ W-1 e n , 2C. Juli. Die Politische Korrespondenz schreibt: Der •pariser Ten es vom 18. d. M. fordert in eines, von der Agentur Havae nicht verbreiteten also offenbar von der französischen .R-sgieruag nicht gebilligten Artikel die Entente auf, ia der weatuagari­aehen Frage »ichts zu überstürzen und kein EIaase-Lothringen zwischen ßsttrrtich und Ungarn zu schafft* .Zur Brgtindung dieser Forderung weist der Temps einerseits auf die fina nzie: le Wie derauf richtnng Österreichs hi», welche nur ei» plan sei, waehread Uag&ra Aazeichen ei»es Aufschwunges zeige.Sollte die Euteate folgert das Blatt,den Vttrag vca Trlaaaa durchführ en, ohne zu wissen,ob der Vertrag voa Saint ­Germaiae eingehalten wer den w ir d? .Wen» rna» bedenkt,a» wieviel Stelle» fiie Verträge TUI Saint -Germaia und Trianon Bevölke mag steile der ehe­malige» Uonarehle eiaer fremdsprachigen Herrschaft unterwürfen hbben, se wird man die Befürchtungen des Temps wegen Westuagarn, desse» B»­völkeruag ia doeh uater die Cbhut einea gleichsprachigea Staates ge- . bratfht werde» soll ,zu aiadesteaa als übertreiben erkeaaen^jgs überrascht auch, dasa das Blatt die Tatsache daa aus der Kreditaktio» für Österreich trotz der da»ke»swertes Verfügungen der Gr :>asmächte und insbesondere 4 mm

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