Bizalmas Értesítések 1921. május

1921-05-04 [1444]

W i e a , 4* Mai« /Privatraeldung das UTLB/ Dia ülaetter >riagen die Keldung des Ungar lachen Korrbureaus über das Urteil Über den ehemaligen Arbeiterrat ia Szent andre, sowie über die Järklaerangea dea Fiaanzmiaisters Hegedüs im Az 2st, W i e n , 4. Mai* /privatmeldung des UTLB/ Die Neue Freie presse meldet aus Prag: wie in politischen Kreisen verlautet, ateht hier ela Schritt der ungar iachen Regierung "bevor, um eine Wiederaufnahme der seinerzeit in Bruck begonnenen und infolge der Osterereisnisse abgeris­senen Äandelapolitiachen Verhaadlungeazwischen Ungarn und Tschechien her­beizuführen* Die Prager Regierung zeige sich irum Verlangen nicht abge­neigt, doch wird vermutlich die Bedingung gasteilt werdea, dass vorher eine Vereiabaruag zwischen den beiden Stastea in der Habsburgfrage 5m Siaae dar Stellung der tschechischen Regierung getroffen werde« W i e n i 4. Mai /Privatmeldung des UTKB/ Die Neue Freie Presse meldet aus ^enf:.Exkaiser Karl wird auf.Veranlassung" des Bundesrates seinen Wohnsitz in Ertenstein bei Beggis am Vjerwald­staettersee nehmen, wo t:in ganzes Hotel für die kaiserliche Fa­milie gemietet werden soll. t Ii I , 4» Mai« /Privatmeldung des U'iKB/ Das Deutsche Yclksblatt meldetilu der, zwischen der Tahahosluwakei und Eunaeniea abgeschlosseten Mil itaerkoavenaioa nerö ff entlieht das Organ des i taeheckischea Aussenmiaisters eine Aensserumg des tschechischen Gesandten«, wonach durch den Äsahluss dlesev; Vertrages der logische Konstallticns» kreis eidgültig abgeschlossen wurde,, dessen Auabau und Richtung durch die Inaugurieruag sffes Gedankens einer neues. Konzeption Mitteleuropas zwecks Erhaltung des durch die Fr iedensvertreege geschaffene* neuen I Staates der Diage begründet wurde. Politisch bedeutet dies eine enge Kollaberation beider Vertragsteile mit Südslawiea in Mitteleuropa» wo diese Gruppe das entscheidende K$X Wort haben wird« W i e n , 4. Mai /Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiter­zeitung schreibt unter dem Titel: £orthys Fischerei und ande­res Mordgewerbe , dass bei Paks neuerlich eine Leiche aus der Donau gezogen wurde. i>as Blatt bFingfcfc in rimmmA»iii)kiixü<iftö» dem­selben Artikel die Nachricht von der Verurteilung der Szent­en dreer.Arbeitsratmitglieder. Wi • a 3,Mai / Privatmelduag des UTLB«,/ Die Neue Freie ixw Presse meldet aus Berlin: Wie der Vorweerts erfeehrt wird seit heu + früh eur zahlreichen oberschlesischea Gruben gestreikt Als S^-reäk ­gruad wird von den Bergarbeitern des Hibniker m&ryfoluyer Kreises angegeben, dass sie vernomaen haben, diese Kreise sollen von Da« tsoh­lend abgetrennt:-und Polen zugeteilt werden,, Nach-einer anderen Melia auag ist, der Sfe»oik dadurch hervorgerufen., dass polnische Blaetter *t ~ liX/TIIlXiciray die falsche Nachricht verbreiteten haben die ober­schlesisehen Grossidustriellen haetten beschlossen* wenn die Kroise an Polen fallen sollten, die oheraohlesischea Industrieanlagen zu zerstören,. W 1 e n . 3. Mai« /Privatmeldung des UlKB/ Die N-sue Freie Presse meldet aus Breslau; Der Streik in den oberschlesischen Gruben findet seiae Ursache J381J£MXÄ1S1Ä in dem Protest gegers eine durch die KorfantiJ-sche Grenzzeitung verbreitete angebliche Ent­scheidung der internationalen Abstimmungskommission wonach au p ~ len nur 3ybnik, Plesa und die Greazregulieruug bei Kattcwitz zu­gesprochen weruen soll, 80 % saemmtlicher Kohlengruben sind im Auas tand* 0 p p e 1 n , 3. Mai« Die Städte Kattowitz, Beuthen und Ternowitz sind frei von Anfstaendischen»,In der deutschen Bevölkerung . herrscht ärreguns, Mea befürchtet ein Einrücken regulärerer polnischer Truppen. In Kattowitz und Berthen sind In ^aufe des Tages zehlreioae Flucht Inge aus den in der Nähe liegenden Gruben eingetroffen^Die Truppen der interall iiertea Kommission haben im i»aufe des Tages Streifuidgen derc/i eine .leihe von besetzten Ortschaften vorgenommen, Die Auf stand ischea smtt meist jüngere Leute,die mit Waffan aller Art ausgerüstet sind. Sie ^a­bea auch Lastkraftwagen, schwere Maschineagawehre und Minenwerfer mltf «iea geführt. /UTKB/ ' T a r n o w i t z , 2« MaiT/ Wolff /. Nachts rückten bewaffnete polnisch* Banden in die Stadt ein,die Angreifer wurden jedoch r.urüekge­worfsn* Den Polen wurde eine grössere Ansah! Waffen abgenommen,die Waf­fenträger jedoch von den Franzosen freigelassen« /UTKB/«

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