Bizalmas Értesítések 1921. május
1921-05-29 [1444]
W i e'ü'f 28.Maij. Dde Politische Korrespondenz schreibt: Die Haltung, die die österreichische Regierung bei den jüngsten Verhandlungen über Westungarn eingenommen hat. kann für die österreichische Öffentlichkeit keine Überraschung bilden , denn die österreichische Stellungnahme hat sich in keinem Zeitpunkte der huu*<mehr schon so lange andauernden Erörterung dieses Gegenstandes auch nicht nur im Mindesten geaendert. Auch die GTünde, die für die österreichische Regieruna hierin massgebend sind, wurden schon zu wiederholtenmalen dalgelegt. Die österreichische Regierung hat aywsh. ihre Haltung in dieser Sache niemals von der internationalen Konjunktur abhaeng ig gemacht,' hat sich nie durch ungünstige Zwischen!aelle in der Verfolgung ihres Rechtes ein,schüciitern lassen« Österreich will nicht mehr, aber auch nicht weniger, als ihm nach dem Friedensverträge gebührt. Die österreichische Regierung handelt in völliger Übereinstimmung mit allen Parteien des Nationalrates, die sich seit jeher in dieser Frage auf einer einzigen Plattform zusammengefunden haben und ihr Festhalten an der ursprünglichen Stellungnahme in dieser Frage ist einmütig, der öffentlichen Meinung entsprechend. Die österreichische Regierung "^findet sich mit ihren diesbezüglichen Politik in vollem Einklang föit den Friedensvertraegen , sowie auch mit den wiederholt enrgangenen Entscheidungen der massgebenden diplomatischen Ententestellen „ Von, diesevt Stellen ist unzweideutig und formeller Weise erklaert worden,' das»; Grenz abaen der umgen , die im Lsaufe, der direkten Verhandlungen zwischen Osterreich und Ungarn beschlossen werden könnten, die vfm dem Vertrage bestimmten Grundlinien der neuen Grenzeivhnicnt in J^fage^tellen dürfen. Die österreichische Regierung ist davon? in Kenntnis gesetzt worden, dass die Botschafterkonferenzs es nicht zulassen, würde, wenn diese Grenzen etwa durch besondere Abmachungen beider beteiligten Staaten «irgeaendert würden und dasa die Aufnahme und Durchführung dieser Bestimmungen in freundschaftliohem Geiste von,der Bötente gewünscht ist. Aü der definiti ven Gebjj&fcsZuteilung dürfe .nichts geaendert werden. Hieraus geht hervor, das» die oaterreiclisehe Regierung nicht nur intemational; ber^ehtigt, sondern geradezu international verpflichtet is$i,, so v;orzug$hen, wie sie es tut, und das Entgegenkommen, das sie>geleitet von dem Wunsche nach dauemr den freundschaftlichen, Beziehungen der beiden Staaten, zu bezeugen gedenkt, nur dort, und nur insofern© walten zu lassen,als es durch das vor allem amierep.berüofcsichtigungswerte Interesse der burgenlaendischen^Jk^lkerüng und durch das Interesse der österreichischen Republik an dem Vertrage j^r gestattet *ird. Es ist vielleicht nicht überflüsssig, neuéTnlngs daran zu ; eri/rwere, dass nicht die österreichische Friedensabordnung es gewesen ist, die die Abtretung des Burgenlandes; von der Friedenskonferenz gefordert hat, sondern dass die Konferenz seUwst mit dér Bekanntgabe der neáen österreichischen ; . - i Grenzen die„Zuteilung dieser Gebiete verfügt hat, Hiebei waren mutmasslich BTrwogungen massgebend), die es aussehllessen würden,' dass der Friedensvertrag in diesem Punkte entschieden abgelehnt würde. Ah ein anderes,, oft vorgebrachtes Argument, das sich auf die für OsterTeich^gewiss aber nicht für Ungarají- gelten de wirtschaf tlicle Notwendigkeit des Burgenlandes bezieht^ braucht wohl nur er^-innert zu werden, Wenja, von umj^c^eher Seite immer wieder auf die der ungarischen Friedensdelegation in der Mantelnote des Triämoner Vertrages zugesicherten Begünstigungen bei definitiver Grenzfestsog zung hingewiesen wirdtj' so ist dazu zu bemerken,. das§ die für die Interpretierung ihrer Zusagen gewiss massgebende Ententediplomatie f ebenso i$ie der Berichterstatter für den Trianoner Vertrag; die zu ! weit gehende Auslegung der ^antelnote zurückgewiesen hat ,Übrigens kann'die Mantelnote für uns umsowaniger irgendwie mass gebend sein, als wir selbst bei verschiedenen Versuchen .für unsere übrigen Grenzen eine nachtraegliche Verbesserung! höchst ungünstige!». Bestimmungen zu erlangen, stets Ablehung erfahren haben. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die österreichische Regierung an jener Lösung der westungarischen Frage festhaelt, die in den Friedensvertraegen vorgesehen ist und für die ihr die Bürgschaft der Maechte zur Verfügung Steht. /UTKB/ B é c a,május 28. A Politisch® Korrespondenz a következőket irja: Az osztrák kormány magatartása, amelyet a Wyugatmagyarország ügyeben legutóbb tartott tárgyalás alkalmával tanuaitott, nem lehet, meglepetés az osztrák közvélemény szÁrntbra, f mert az osztrák álláspont ennek as ügynek most már hosszú idő óta tartó "taglalása folyamán soha <* legkevésbbesem változott. Ismételten kifejtették azokat az okokat is, amelyek az osztrák kormányra ebben a tekintetben mértékadók voltak. Az o^trák .kormány magatartását ebben az ügyben sohasem tette a nemzetközi konjunktúráktól ruggóvé, jogai hangoztatásánál sohasem enged-, te magát kedvezőtlen incidensek, által megfélemlíteni,Ausztria nem kivan többet, de nem is kevesebbet} minta.mi a békeszerződés szerint megilleti. Az osztrák kormány teljesen egyértelműen, jár el a nemzetgyűlés valamennyi pártjával. amelyek ebben a kérdésben kezdettől fogva ugyanazon a f lat^-formon találkoztak és eredeti "álláspontjához való ragaszkodása eljesen megfelel a közvéleménynek, Az osztrák kormánynak ebbefc