Bizalmas Értesítések 1921. május

1921-05-18 [1444]

PS r 1 i, 17. Kai .2)67 koanmn Ist lach» goagresa aetstc heute aelne Beratung nnter dea Torsitz Jnlee Lenaaa'sfort.as wurde eeaohloaaea, daas die Mehrheitsgrapp» «ar unmittelbaren Kontrolle der Parteilei­taag amtar«teilt aeia soll and voa dieser Weisungen BU empfaagea bat. Sie Delegiertea des Seine-Departementa ateilten dea Antrag, dass die gongreeaabgaoraaetaa. ihre perlaaeatariaehea Besage an die partelkasae aeaafunrea aeoea.Di» Meinungen darüber waren geteilt.Dagegen sprachen sieh r)r09*rd aad Bugaa aas.Der Antrag wt.r<le abgelehnt/ ÜTXJB/ n o n is "3i schweizer ; ^ohe iiepeachehsgahtv.^. Der Ve-banaatagi^F Lederarbeiter hat in seifet heutigen oi^a.g ü öl* i?°^"in»rer b<>-anlassen dam Sohweizer aeweffcsahaftsonnae uui !Ui$*rnafÄ und lederarbe ite^o^.c nlus, tn.moslau zu erafcfehl^n. /V'&£/ I o s k au , 16} Mai. Die von der auslaendisehen Presse gebrachten Nachrichten über eine Niederlage russischer Truppen in Sibirien entsprechen nicht den Tatsachen „ da in Sibirien 'überall Kuhe und Ordnung herrscht ./UTKB/ Q r a z, in Mai. Wie der * ArbeitervilU" beriehtat» hat sith an der im Aasataadier Bergarbeiter jioMa^•raandarU Dar Aasetandeauaaehuaa hat gestern in einer $ Siteang den Besoniußs S5aast? eventuell eine Taraohaerxang des Ausstände* durohautthraa/üTXB/ 0 «P W M M A' I Prag, 12 s Mai a /Meldung des Berichterstatters des UTKB/ Von den gestrigen fünf Kongressen, war der der Kommunisten der interessanteste und bedeutsamste^. Er rar offiziell als vierzeha'cer Parteitag der tsoheehoslo-vakisehen sozial­demokratischen Arbeiterpartei ©inberufen worden, wurde jedoch, wie vorauszusehen w»r. zum konstituierenden Kongress der tschechischen Kommunistenpartei, Der Kongress brachte also in dieser Beziehung keine Überraschung, erbrachte aber auch keine Klaerung im kommunistischen Lager selbst, denn alle Differenzen zwischen den einzelnen Strömungen innerhalb der Partei«- die in der letzten Zeit,namentlich im Parteiorgan, mitunter sehr scharf aufgetreten waren, blieben ungeklaert und dürften in Schosse der neugegründeten Partei auch weiter zu Auseinandersetzungen führen. Die durch Smeral und Kraibitz vertretenen Richtungen stehen auch weiterhin einander feindlich gegenüber. Bleich bei der Begrüssungsrede der zum Kongress erschienenen Vertreter drang in den Ausführungen des Vertreters der kommunistischen Partei Smeral; und dem Sprecher der deutschen Abteilung der koimnunistisehen Partei Kraibitz dieser Gegensatz ganz deutlich hervor. Weiters sprach auch der Abgeordnete Suränyi für die magyarischen Kommunisten in deifölovakei. Das Haupteraignis des Kongresses war das mehr als dreistündige Referat Smerals; über die bisherige Entwicklung der Arbeiterbewegung in der tscheebo­slovakischon Republik.Er betonte unter anderem die Erfolge der bisherigen gemaessigten Taktik, der er das ra&cha An­waehxsen der Partei zusprach, die heute eine Mitgliederzahl von 350.000 Organisierten Arbeitern zaehle. und die, wenn die Lage dazu günstig waere, schon jetzt faehig waere,die Macht zu übernehmen. Als wichtigste Aulgabe für die naedkste Zukunft bezeichnete er die Erziehung der Massen und lehnte den Putschismus als Mittel zur Arbeiterbewegung ab. Über Antrag des Vertreters Dollesal wurden die 21 Bedingungen Moskaus, sowie auch der Antrag, die bisherige Bezeichnung der Partei gegen den Namen J^chechoslovakische kommunistische Partei,, umzutauschen, mit allen gegen sieben Stimmen angenommen. Unter diesen sieben Stimmen befand sich auch die des General­s ekretaers der Partei, dessen Ausführungen in der Debatte den Höhepunkt darstellten. Der Generalsekretaer trat mit seinen sechs Gesinnungsgenossen aus der Partei aus. P a T\: i s. 17„Mai 0 Der allgemeine Kongress der kommunis­tischen Partei, der hier tagt, hat gestern die ersten 25 Artikel! der Statuten angenommen. Artikel 2. setzt fest, dasb der offizielle.^ Parteiname der französischen Rektion der kommunistischen Internationale das Wort «sozialistisch/nicht enthalten, sondern lauten soll; Kommunistische Partei; Aölaessl>tch der Beratung des Artikels, der>festsetzt, dass; für das Parlament nur kandidieren könne, wer mindestens drei Jahre der Partei angehört, schlug ein Delegierter ^or, dass die Kommunisten für den Senat überhaupt keine Kandidaten aufstellen sollen, was van Prossara mit der Begründung abgelehnt wurde, dass sich die kommunistische Partei trotz prinzipieller Ablehnung des Barlelften*arismus entschlossen habe, sich an deit Kammerwahlen zu beteiligen „ Der gleiche Gesichtspunkt muss auch für die Senatswahlen gelten. Gegen Ende der Sitzung drohten sieben kommunistische Delegierte des SÄine-DepartementS/ den Saal zu verlassen, weil ihre Minderhoitsantr aege zu den Statuten nicht von dem Kongress zur Verhandlung gebracht worden,seien, und legten gegen die Massnahmen des Komitees Verwahrung ein . Frossard und Pieol wiesen diese zurück,. Schliesslich wurde die komiimnistisehe Propaganda besprochen. Cachin erstattete einen Bericht über djo Haltung der Humanite"./UTKB/

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