Bizalmas Értesítések 1921. április

1921-04-15 [1443]

W t « a U a April, /Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiter* seituna meldet; Die Schiebungen von Waffen und Kraegsmaterial nach UTigarn nehmen Kein Ende. M 3* April wurden im Ostbahnhof 21 Waggons mit Brückenmaterial,die für Ungarn bestiwMt waren, angehalten und beschlagnahmt* Aufgeber war die Spedi tionsfttmu Stern, impf änget eine' gewisser Leopold Kossas. is werden also nixht nur Warf en»sondern auch für unsere eigenen Wirtschaf i nützliches Material für Borthy»Ungarn geliefert« Wie lange wird die @hristlien-sosiale Boglerung noch aar an stillschweigende Dulaung dieser Sohlebungen die eigene Volkswirtschaft sch'iaigen f nur um die Beatttion in Ungarn su starken f Wien 14, April /Privatmeldung des U'TUM/ Die Arbei wrsei~ tung schreibt; In der klerikalen "Ostschweips" vom Ö.as* fin­aet sich zine von der ungarischen Gesat.atschaj t in Bern mspi» rirte .' _ Darstellung von Karl Babsburgs & Beiseabenteuernder wir folgendes entnehmen ; Obwohl Karl über» raschend nach Ungarn Kam,traf er beim Bischof von Steinamanger d§n ungarischen Kultusminister Dr* Mass, so wie 30*000 Kann absolut zuverlässige Truppen. Der Ministerpräsident Telehff weilte in Ödanburg su Gaste, es ist zumindest höchstherkvürdige'j dam gerade Westungmrn der S. . Schwerpunkt aes Königreiche ­Ungarn ist* Der ungarische Ministerpräsident verbringt seinen Osterurlaub ausgerechnet in ;z der deutschös terrechhichen Stadt Ödenburg* Harrt an der deutschesterreiChi sehen Grinse, Megi eine Truppenmacht,aie ebsn-so gross ist,wie derg* ganse in Friedensvertrag ~ „ '. zugelassene Stana der deutsch» Osierreichisehen Wehrmacht. Die Batijizierwtg des Friedens­vetrages wird ohne jedem Grund h-inausgeschoben,so dass Ungarn I nicht gezwungen werden kann,seine Bedingungen su erfüllen. I Ms ist die höchste Zeit,dass diesem unerträgliche^ Zustand end* Ii <r n t 14* April /Privatmeldung des UTKB/ Die Arbei terseim 1 tung wchrziut; Wie.ate Biaiizr miiißileaJiat di« ungarische Me* giorunü in einer orKläruna ,die sie nach Wien gelangen Hess, und die den Mächten zur Kenntniss gebracht wird, Anwendungen ge* gen aie Zurückstellung aes Generalpfandrechtes erhoben,soweit sie sich auf gernei inschajtliche Guier^ erstreckt*» Die ungarische Me* II gierung, verweist darauf,dass sie*, auf dem Gebiete Österreichs und •. unter der Verwaltung aer Republik sehr wertvolle Guter befinden,die su dem gemeinsamen Besitz der i : , früheren . j Monarchie oder zum feil der Privaten und Fideicommissi Güter ~ der Familie des früheren Souveruin/s von Österreich*Ungarn gehä** ren. Ungarn habe an aiesen Gütern nach den Bestimmungen des Frie* I denbeträges von Trianon und des Vertrages von St.Germain die &ch* to eines Miteigentümers. Die ungarische Regierung habe sich wie* II aerholt bemUht,im Barnen e iner freunde ohajtli ehen Auseinandersetzung i mit Österreich diese Mochte geltend zu machen,, Angesi chts aer Mög­liohhe i t^aass Österreich auch solche Güter als Pfänder Jür eine absuschliessenae Anleihe anbieten *erde,an denen Ungarn ein Mit­eigentm habe,gibt die ungarische Regierung der Ansicht Ausdruck. das3 diese gemeinsamen Güter in keinem Falle als Pfänder für eine einseitige Anleihe Österreichs dienen könnten. mm Gegenüber ist zu bemerken,aass nach dem Friedensvertrag der Sachverhalt vollkommen klar ist. Der Fri edensvertrag setzt das Aerriioriale Prinzip für dao Eigentum der Machfolgestaaten fest,auch für das Mofrarisehe Eigentum. Ks können sich also Verhandlungen Uber dieses Eigen tum nur auf Formalitäten der Übernahme erstrecken* Von eibem Mochte Ungarns auf das Mi feigen* tum an diesen Güterm kann keine Bede sein. mm» Wien ,14. April /Privatmeldung des UTKB/ Die Mit:,ags­zeitung schreibt, dass der Rücktritt des Grafen Paul Telexi deshalb eefolgt sei 5 weil die Regierung,von der Veröffentlichung des vor­gestrigen Armeebefehls^orthys nicht vorher in Kenntnis gesetzt worden war.

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