Bizalmas Értesítések 1921. április

1921-04-09 [1443]

í e n s 8í. April. Mit Bezug auf die in der heute veröffentlichten Berichtigung des Ungarischen Telegrafen« Korrespondenz Bureau* erwaohnte Aeusserung des Grafen Teleki über uas Vorgehen eines Beamten des österreichischen Bundesministeriums für Aeusseres erfaehrt die Politische Korrespondenz, dass osterreichischerseits bereits Sonntag den 3. d 0 M s abends alle Massnahmen zur Durchreise des Exkaisers Karl getroffen waren * Die 24*stündige Verzögerung ist nur darauf zurückzuführen dass de* ungarische Geschaeftstraeger m Wien das ih, yon der Polizeidirektion übermit velte Reise­Programm nicht akzeptieren zu können erklaerte, worauf die Dispositionen rüekgaengig gemacht wurden,. Als sich spaeter die von Herrn von Mazirevics eingenommene Haltung als ein * off eil bar durch den Mangel an Instruktionen hervorgerufenes Miss« verstaendnis herausstellte, war die Wnedereinleitung der be­reits widerrufenen Massnahmen notwendig* totóffliEte5tffil4»Btm • Aus technischen Gründen, war die Durchfuhr ung dieser «assnahmen sofort nicht mehr möglich und musste auf 24 Stunden verschoben werden* Aus vorstehendem geht klar hervor, dass von dem V§r­schukden eines Funktionaers des Bundesministeriums für Aeusseres an der Verzögerung der Reise nicht die Rede sein kann 0 VUTKB/ •*» Bern , 8. April e / Schweizerische Depeschenagentur/ r . Exkaiser Karl hat den Wunsch geaeussert, dauernden Hamssiix imxJÄÄiixm Aufenthalt in der Schweiz zu nehmen» Die ihm vom schweizerischen Bundesrat erteilte^ufenthaltsbewil 1igung hat bekanntlich nur provisorischen Charakter und gilt nur für kurze Zeit, Der Bundesrat wird demn aechst darüber entscheiden,.' ob und unter welchen Bedingungen Exkaiser Karl sich dauernd in der Schweiz niederlassen kann*/UTKB/ am tm MC • W i e n , 9» April* /privstt-aldung des TJWá/ Das iraue r/iener Journal meldet aus ZGriohj Zur Ruckkehr das Exkaisers Kerl schreib! dl« Heue ZÜraher Zeitung: Der König, der zu« zweitenmale die Gastfreundschaft der Schweiz in Ansprach nimet, wird gewahr- dass sich die Ding« für ihn gaaendert fcfiben* Der Bundesrat stellte ihm die Grenzen offen« aber nur provisorische TU* dem König die Keiiung des schweizerischen Volked nicht vorzuenthalten* sei hier bemerkt, dass «an ihn nach dieser ungarischen Reise Kit seltener tfinmütigkeit in die kat\«gorie der unerwünschten Geeste einreihte Kerl hatte in Prang ina Kusse, die Geschichte der Könige im sxil zu studiere» u»d so durfte ihm der Schritt des rrinzin ffapoleof in aehülicher g»*m*i©anr Situation nicht unbekannt geblieben sein» V TC i e B 9. April, /privat Keldung des VTFJi/ Die Deut ach* österreichische Tageszeitung schreibt unter dem Titel;«König Karls Hin- und Herfahrt»* König Karls ^scheinen begegnete in der nn­garlachen Öffentlichkeit r,"der Teilnahmslosigkeit, oder ^^ohie­dener Ablehnung, Horthy, der vielleicht Im Innern 8C * w ? ai **s + ko »*­te nach aussen bin gar nicht anders handeln, als er Bändelt bat. Sr mueste sich sagen, dass das Abenteuer nur von kurzer Dauer sei* werde und das« er selber, wenn er sich de* Kaiser anschlösse, st ihm in wenigen Tagen oder pochen falle* »flase.. Freunde der laa­»ir» behaupten, daaa das tschechische Heer kriegswichtig sei und dass die Blareibung der Xegloneera die tschechischen Truppen vi letzten Reat an Sucht gebracht habe, 3a wird schon aber dos ungarisch« Heer ist nicht u> Vieles besser und wen» die S.ivara» auch faehig waeren.es Hit den Tschechen anfzunehme», g gefi» xaesis u , Taofeecben und Serben zugleich , wozu dann doch wohl auch die Rueaene» kacKse*. kann aieb RUEpf- ? Ungarn nicht wende«. Ausserdem durfte ea Horthy gleiohfr.lla nicht unbekannt seii, dasaíin der ungarische» Fabriks- und landarbeitens aohaft es bedenklich vx geehrt, per fttrohterliche Druck, der auf den des Sozialismus verdaeohtige» Masse» iu&aimr lastet, begegnete eine» immer fühlbarer werdende»* Gegendruck,und es waere leicht möglich, dass im Rücken des i» der Front stehenden Heeres ein Aufstand ausbrachen besonders, wenn die «rate schlappe bekannt wurde* König iarl hat vor seiner Rückfahrt erklaert, dass er seine Ansprüche aufrecht erb>ilte\: wieder ein Beweis , in welcher selbst ­t&usohuEg man in Prangins lebt, Sektionseohef Dr* Sehnger, der bekannte lagitimiat,hat ganz »echt gehabt, wenn er einem Ausfrager den Satz diktierte, dass es nun, da die Reise einmal durchgeführt sei. nichts andere» gaebe, als durchhalten^ Kun hat Karl aller­di»ge\ versucht, durchzuhaltel. aber Sicht an der 3pltz«al»es Heeres, sondern mit den Kittel»;da» sehwaensendea Schulungen und schmollenden Primadonnen geiaeufig sind» Ich glaube, Zänlg Karl wird vergeblieh in Prangin» auf de» Ruf der Nation warten* Der Artikel ist von a*r Dr. Wahlheim Idenburg gezeichnet» W i o n , 9. April. /Pri vatme ldung dos UTKB/ Dio Neue F'roiO Prosso bringt dio Meldungen dos UTKB übor dio AeusLorung dos Ministerpraosidentoi Är^afon Tolokm^ wonach ,os keino Krise gcbe r sowie übor di o-Auf Stellung eines Finanzsonat's in Ungarn, zu dessen Praesidcnton Wckerlo borufon worden sol3 . ' « - — • W i o n, 9 C Aoril. /Privatmeldung dos UTKB/ Das Nouo Wiener Journal meldet aes Berlin^- Dpr Vossisc8.cn z oitung zufolge sonroibt der römische Tempo in oinor voaMinistorium des Aoussoron inspiirierton Bosprochung dor *' Lago,dass Karl von Habsburg zwar abgereist sei^ dass abor dio Haltung dor ungarischen «ogicrung nach dor Abreise wiö fi oino H eraust i ordorung an dio Klein üintonto klinge. Solange dio gegonwaortigo cgierung in Ungarn sich nicht aendero , müsöten auch dio italbnisoh-ungarisohn Beziehungen gespannt bleiben. i é G s . április 9* /A MSI magánj elsütés*/ A Jon ff euäapesti jwl*ntésb,sn kösli, hogy a senaüléssel vádol %' ffofjnana György tartalékos kaánagy ügyénsk csütörtöki *lső tárgyalásán Magyar Lajos újságíró kij eleate 11* 9 hogy a tizenegyes Katona^ lanáosoi Friedrich István és)' zfHugo alakították m*g 0 (baejmej <»<mm

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