Bizalmas Értesítések 1921. április
1921-04-22 [1443]
W i n , 22. April ./Privatmeldung- des ÜTKB/.'Die Bl&etter bringen die eldung des UTíJB über die gestrige Sitzung der Nationalversammlungjnainentlicü. ' über die Erklärungen des Grafen András:; í, » — V I i « a , 28» April. /Privatiaeldung dea QSiBJÍ X*a w eue Wiener Tag blatt bringt die Meldung des Ungar lachen Kor? cur »ans* dea» die ungerlfleh« Regierung niemals den Deutschen Waatungeraa eine Autonom ie gcwaehrt hat« mmmtm W l e n * 2g« Aer 11 „ /Prlvatoelácng des Ü2KB/ Die Seichswosi meldet ans Budapest* Wir haben gestern Ober Ale Hindernis a es her lohtet, welche den Abgeordneten Benlastki nnd Ssmreesányi in den Weg gelegt wurden, die sieb, waehrend der Oatertage nach Steinnnsnger hsgeben wollten« Hiezu erhalten wir folgende bemerkenswert« Znsohrift 2 Die gestörte Autofahrt der beiden ehristllohnstionalan Abgeordneten hatte noeh ein Nachspiele Dies zeigte» alt welchen Mitteln damals gearbeitet wurde* Sin öffentliche Meinung zu beeinflussen» Kurs naeh der v erheftang Ben ieikys and Szareesáayis berief der Be lehever wen er den Öeneralsekr etaer und fümf Anssehnssnitgliedeic das Tere Ines der Är wachenden Unnarn zu sich und eröffnete innen» dass dar Prasaideat des Vereines Szmrecsájavi wegen politischen Dntrlebe verhaftet worden sei und dass wenn die Barren den Bestand des Vereines retten and dessen Auflösung 9 sowie Konfiskation seines Vermögens verhindern wollten sofort den. Beschluss fassen mtissten* den Hüoktritt Ihres Praesidenten zn verlangen* Anf Grund dieser Mitteilung richtete der Vorstand denn auch ein entsprechendes Schreiben an den Abgeordneten Szmreosanyi und suchte ihn am neowhsten Tage auf« fia die Herren Jedoch sioh ilb«rzouat B dass ihr Prosaident wieder auf freie» Fuss sei und er innen, erklaert hatte* dass seine Verhaftnag vollsteendig nagerechtfertigt, wser»» ericlearten die l-epat tartan sieh einverstanden, dass die Fragt der Demission des Präsidenten bis sar ÖeneralTeraaaaminng das Vereine» aa 15« Mai vertagt werde© Seitber erhaolt Abgeordnete 3aareca*ayi an« allen Teilen des kand^s Insbesondere wegen seiner Stallnnglaahna gegen Horthy und wegen seiner Lojalitást gegen König Karl massenhafte Vertraeena-knndgebnngan© Das Vorgeben Eortavs wird dadurch *r.klP©rt c dass er eine Propaganda des Vereines fttr König Karl and eine Demonstration sn dessen Gunsten verhindern wollte© Andererseits wollte Horthy wahr sehe inlieh durch die Demission. Samreasaayis dessen Pleta för den Ärsherzog Albrecht freimachen^ der p wie aa heisst» lebhaft benrtht ist die Leitung des Vereines für seine eigens Interessen in die Band m bekommen«» Sa Saas 3 a s e i s 21«üpri 1«/Schweizerlache Depeschenagentur/ Wie der Baseler Ifofwaerts meldet, hat die Communis tische Partei dar Schweis einen Aufruf erlassen, worin sie sich an das Lande skomit-o des scnlöizerischea Qewerksohaftsbixndes^an den Vorstand der Ge%?erksdlalfcav©rbaende und .' arb4/M.erorganisationen> an deuFederati wer band der eidgenössischen Beamten und Angestellten undjn die Gescha^aftsleitung dar scBeizerischon sozialdemokratischen Partei wendet* In demßafruf wird unter Hinweis auf die gegenw&ertige Krise und den damit zusammenhaengenden drohenden Lohnabbau/ auf die Üefahr einer 1/erlaengemng dor Arbeits^ zeit und einer Verschlechtern ng der Arbeitsbedi^ungen m den öffentlichen Betrieben^ sowie auf die von den Behörden geübte . ZoilMxnd Freispolitik ein Zusammengehen gefordert,» da eine Verelendung der Arbeiterklasse und eine Zermürb ung und Zertrümmerung der Organisationen zu be furcht en sei» Die kommunistische Partei habe in Voraussicht der Situation schon vor Monaten die Bildung einer proletarischen. Einheitsfront vorgeschlagen.; nun sei deren Bildung zu einer unabwendbaren /Votwendig^keit geworden, Di© Partei forder© all© auf dem Boden des Klassenkampfes stehenden Organisationen auf , zu diesem Zwecke auf einer noch vor dem l»Mai abzuhaltenden Konferenz die geeigneten Massnahmen zu besprechen und zu beschliessen*/ÜTKB/ p3r.Thi-