Bizalmas Értesítések 1921. március

1921-03-31 [1442]

W i e n , 31. Maerz. / pripatmeldung des UTKB/ Dán Neue Vi *n* Ibenáblatt meldet aus Wisn^ In politifchen Kreisen vi rd die «% tu a tion auch heute nooh rukig*beurteilt ,umsomehr als die au# der Pro oinz eingetroffenén Abg eordnetm i?ersichern t dass die Maokrioht über die Rüokkehr des exkaisers nach Ungarn auch in den Laendern mit groseer Gelassenheit aufgenommen wurde .Ui chtsdes towenige r ne tg: man heute doch üb ereinstimmend der iuffassung zu$d ass die Horgaenge in Steinamanger die Annahme kaum re eh tfer tigen,aassdi e. Jbreise tes Kxkaiser so rasch undglatt erfolgen wird,alsman bisher glauben könnte. W i e a , 31.Maerz./§ripatme Idung nes UTí?B/< Der Abmd schretht Se ist heute nahezu Gewis*hsi t 9 dass in den ewsten drei Tagén der Voohe die europaeisohe öffenlSchkei t und was besonders b etrahlich isi,die Diplomati e der kieinen intenie, pon den Konigsspi elem in Ungarn übertölpelt wurde.Munnekr ist duch den fíerren mit dem zu*> rückhaltenden Urteil die Srkenntni z aufgeduemmert, dass die $c forgaengf in Ungarn kein Kind erspie 1 sind,Sie müssen jetzt sehen, dass Kari sich in Steinamanger festgesetzt hat,dass er dort Anhang basitzt und dassxxx die kleine intenie sehr wichtige Tage oerlo~ ren hat,3err Hortky hat diese neustaatli cksn Diplomáién drei lage leng mit irklaerungen hingehalten und sie kében i hm , -dem sie se Ibst nie traute% di esmal asusnkx au snahmswei se geglaubt und es ist porauszuseken, dass tíerr Horthy heute ,morgen joxct óder ükermorgen erklaeren wird t Karl mi inzwi sohen z o mae oh ti g g ew or­den f dass er ge^en ihn ni oht s autri jhtsn kőnne,Die kleine bntente, dje porges tern naoht dem Spuü mi t einem ein igen Armeekorps haeite em Snde bereiten können^ wira in de r nem oh éten Wo che.sofern sie überhaupt ein nschreiten die Kurafi aufbringt.die fünffaeke Kraftlei stung aufsHng en mü szen, Inzwi ecken wird aus ^rag gémeidet, dass der Mini st errat dort mekr-er* Stunden aber die ung arischen Angelegenh ei tén oerk$ndel t,aber k eine nie scklu ss gsfasst kabe.ir überlmess t das iesoklussfassen den Herren Hortky $ Andrássy und dem Mi sc kof Mikes. Diese drei sind die Herwn der lage und se tzen ihr abg ek arte tes S p j 9 j fort .tíaette Hortky den Sxkaiser ni t offe* nen Armen e mpfang en, dann hastte er ,der Traeger der Re gi erungs** gewalt sich in offenen Hiiderspruok zur intenie gese tzt und di* Sntente haette zchattenhalber oorgeken müssen m Murimekr wird fferr Hortky viliig der Gewnlt Kárls und demhunseke der Hation weiohen^wenn nicht binnen 2$ Stunden eine ffenduny um auseen kommt. i Die Begierungen enzurufen hat gar k eine n Stnn. Die Re gi er ung en wer~ A den niokts tun, auch nichts die kleine Sntente.Me gegenrepolut io­nnéren Kraefte des nes Un s und das Klmseninteresse ihrer Gross­narger bieten ihr die ^aná. Xnertxo&xn Waeren sie dazu en ts a hlo *sen, eo waere Kari nie nach Ung ar n g ekommen. Selbst ist der Mam / Die Arbei te rsohaft aller Bac hbaarstaa ten muss aus eigener Ktoft dem ungar ischen An schlagentg eg mtre ten. Íring* sie diese Kraft nicht auj', dann i st, so fürc hten wi r,für die Zukunft Mi tt el europ as Alles per lo re n. Wien, 31. &aerz . /Pripa tmeldung des UTKi/ Die He ue Freie frssse meldet aus Parfs;Ícho de Paris me&deé aus Bern; Jm Hund*s» palást ici rd er klvjer t,da$* Sxkaiser Kari nie mais sein ihrenvort gsgeb en_ hab e,di e Schice is nicht su pórias zen. Man hat übrigms pon tan ihm auch kein -^hrenwori perlangt* Man könne i km deskalb keine ¥er~ fehlungen sur Last legén, ai e zur Folge km tt en,dass ihm die Bückkekr nach Prang ing e oerw* ige r t werde, M&ch dem Besuoh des österreieki sohen una des ungarischen tims*;áe Geeehaeftstraegerz hat Mundrspraesiüent Sohultes,der den beurlaubten Chef des politisoken De pmr temen ts Hata •«»m * * t, ni e n , Sl.MaerzJPrioatmeldm des UTKB/ Das Meue Achtukr­blatt meldet; lm Laufe^des keutigen hachmi ttags sind in Wien sa hírei a he Mac hr iont en über die Sreignisse in Ungarn e ingeim* fen , diejedock all * a&mw*nm£nxn teils auf slo>sse Gerüchtex* surückzufUhren sind, te il * auf die Umwege, auf denen sie nach Wien géang en, so dass eine Mögli chkei t,dieze Gerüchte sur Zeit zu überprafen;unmő gli ch isi. Hach diesen M ackri chten izt gesternr abend in Steinamanaer die Militaerdiktaiur aber das g *samte wes tung ar ische Gebie t ausgerufen woKáeoixn und die Ifi twg e> r weitereh Geschicke áem*anig Kari übertragen worden,der damit, alslegitimer König Unghms ,wi ede r in seine Bechte eingezetzt werden soll. Dasaesamte Heer fles tung arns, und zwar die drei Diói* sionen, die demGrajen Prónay,Grafen Sigray und aem űbers ten Leher unterstehen,insgesamt etwa 20- 80.000 Mann habén sich dem *om~. mando des' König s Karls unte rs teli t und werden án einem Versamm^ lungsort zu wtiteren Operationen gegen iwMapest zusammeng ezogen~ Der*Tormar ae h gegen Budapest wird jedock ooterst oorb ereit et uné hat nooh ni akt beg ennen. Die ungari sche Regierung soll jg&fc dm ikr treu geMiebenen Hee restéi len, das sind die zwi schen Donau und Á h$iss stehenúen BatáIlont áes, Generalstabshauütmanns Gömbös, sowie die aem Uberleu t,ant fíejj as ergebenen Mataillone den Bsfehl erteilt habén . sth . • . , .„ . . * , /. , __, . „ , das ub ersc hre iten aer we s tungar sohen ftrense durch aie Truppén aus Westungarn unbedingt zu psrh%ndern. In ungar ischen poli tischen Kreisen erklaert man. dass Bor tk y b er ei t s in denmeisten Teilen Ungornsals Sebei! und&epalutienasr erklaert worden sei und dass durch den Abfall aer Jep&[Iker ung tínd des Militaer s nach dem ie kanntweráen 4*r in diesen kre izen,aasz durch den Anschluss der wes tung arischen Truppén an den König das Schicksal Ungarn* besiegelt sei,w*il es in Unga rn kein e Mack t mekr gebe,den Truppén Widerstand 1 en tg eg en zuse tsen. Sntgegen den Meléungen über ein bereits erfólgte* 2u*ar*. men treffen der könig etreuen und r epolu tion aer en ungar is-chen Truppén wird j edook von allzn Seiten betont,das* gegenwmertig oon beiiea Seiten eine abwartvxde Haltung eingenommen wird, Das Minist eriun. Teleki hét gegen was rtig wohl noch immer die Macht in faenden.es li eg*n j edooh aUerdings ebenfalls unmrhürg~ te Machrichten oor,dast si'ch sowohl der MJni sterp raesident Teliu u$*A b u L?l 9 j au °h d9r ^uszsmtnister Gratf, und einiae ande rs Mitglieder der Segi erung,ebenso wie die «rafen Andrássy und Appoáy'i enteoklossen kae tten.die Gefolgschaft Hortkys in dem Augenblick zu peri as*en $ da Horthy gegen frn pon ung arischem Stmdpunkt aus legi iimen König Kari Truppén mobilisieren oder r *asenahmen ergreifen würde* 1tv Dienstag Trupp m no bili si ert und den Aufkarsch an der unguris che n Grense p»rfügt haé* , und zwar ist der Aujmareeh anschi inend ^^^B

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