Bizalmas Értesítések 1921. március
1921-03-31 [1442]
hatalmazott inimiazter tárgyalásokat folytat az osztrák kormáruayal affról, hogy a Magyaróraságról távozó Károly volt királyt, ugyaaazom as utasa eage&jék Ausztriám keressrí&l Spanyolérazágba. amelyik utom Svábbal odaérkezett* A volt ur alkodé uj $l£)íja ainas* valósziaü»<ég aaariat Spaay olora aág ieaa, minthogy Sir áj ess a történtek után ae» igám Iaa a hajlamdé vaadégs«r etatét felajánlani « volt királymak« valaamaly távolabbi helyea nagyobb magány oaságban' kehesebb v«~ széilyel is szövögetheti ujabb vátlalkozáaaijv&terv'ezeteít, mint Pranginsoa*! volt biradalmaj&ak határához egeszén közel e Károly kalandja tökéletesem beigazolja a néhány hónappal ezelőtt forgalomba került hireket,hogy meg akar jelenni Magyarországon éa azeranoaét próbál ugy máreiua körül, A bécai éa berlini monarchiáta körök érthető caodálkozáaukaak adtak kifejezést, hogy mindezek utam a felelősségteljes állásokba* ülő hivei éa Tnriraax azok, akiket feléje rom rokoaérzéaük, mégia miért taaáoaolták a királynak mst, hogy hagyja el az orazágot^, A volt uralkodó Magyarország hercegprímásához fi*té"zett~levelébem már asnakidejém reménytelennek mondotta az egéaz tervet, mégia megkiaérelte 0 Igaz ugyan, hogy k végső esetben ugjr számított, hogy unokaöccsének,a fiatal Albrecht főhercegnek javára fog lemondani. MIM HON ország irányában utazott hamis útlevéllel tuis-ol tiwtiSi™^ W i e,n , 31. ^aerz /Privatmeldung des UTKB/ Die Korrespondenz ^erzog meldet; Meldungen aus Wienerneu stadt besagen, dass gestern abends in Steinamanger tatsaechlich unter Glockengelaeute die Militaerdiktatmr ausgerufen worden sei und dass im Anschluss darán eine Illumination der ^tadt erfolgte. In Budapester politisehen Kreisen wird erklaert, dass man einen etwaigen Putsch des Exkönigs Kari nieht beftírchte,Was &ie Gerüchte von der Ausrufung aaa der MilitaerdiktftfAir in Steinamanger und des beabsiehtigten Vormarsches des Exkönig Kari an der Spitze der Truppén dea "bersten Lehár anbelangt, so muss der trotz der wahrscheinliehen Meldungen zur.Yorsicht gemahnt werden, da erwlesenermassen bereits gestern Nachmittag von einer der Wiener ungarischen Gesandtschaft nahestehenden Seite die Nachricht von der Vereidigung der Tfuppen des Obersten Lehár auf den Exkönig Kari verbreitet und hinzugeftigt wurde dass sich auch ahdere Garnisonen Ungarns für &önig Kari ausgesprOchen haetten und dass Untérhaendler der ungarischen Begierung ih Steinamanger eingetroffen seien, um mit dem Exkönig Kari und dessen militaerisehen üatgebérn zu vérhandeln. Von tschechiseben und jiigoslavischen politischen Kreis sen wird im Palle, dass Exkönig tt arl tatsaechlich an der Spitze einer Armee nach Budapest ziehen sonlte. der Eintritt bíutiger Ereignisse angekündigt, da weder die tschechische Bepublik, noeh SüdBlavien mit verschraenkten Armen einem solchen Zugé nach Budapest zusehen würde. W i e n , 31. Maerz /Privatmeldung des UTKB/ Die Mittagszeitung meldet: In hiesigen unterrichteten Kreisen nimmt an, dass die heute gemeldete jugoslavische Truppenkonzentration von 35,000 Mann auf der Murinsel nicht gegen Ungarn ins Werk gesetzí wurde, sondern den Zweck habe Vorsichtsmassregeln gegen einen e^entuellen Auf stand der Badicspartei in Kroatien zu treffen „ Wien , 31. Maerz /Privatmeldung des UTKB/ Aus Budapest berichtet die Wiener Mittagszeitung, dass dort erst heute das Publikum f Kenntnis über die Ereignisse der letzten Tage erhielt. Jn den l 5 arteiklubs wird der fatále Zufall bemerkt, dass Gráf T«leki, sowie Ernaehrungsminister Dr. Vass wegen Kraftwagendefektes nicht früher in der Hauptstadt einzutreffen vermochten , als der Exkaiser. Bemerkénswert ist es, dass das offizielle Kommüniké überall von einem König spricht und niemals von einem Exkönig. In eingeweihten Kreisen will man wissen, dass das Auftauehen dieser Frage einer der Hauptgründe für die verspaetete Veröf fentlichung des Kommün ikes gewesen ist. Die Wiener Biaetter sind in Budap«st noeh immer nicht eingetroffen. I i e n , 31, Maerz /Privatmeldung des UTKB/ Die Arbeiterzeitung veröffentlicht heute an der Spitze des.Biattes fol~ genden Aurrnf: Genossen und Genossinnen! Kari Habsburg versucht es, in Ungarn die Herrschaft wiederxzu^-erlangen . Die Aufrichtung des J&ööigXtums in Ungarn soll der erste Schritt sein zur Wiederherstellung der títeterreichischm-ungarischea* Monarchie. Das Babsburgisehe Abenteuer kann alsó auch unsorer ttepublik zur ernsten Gefahr werden. Jedex Stunde kann Ereignisse bringen, die uns zum Éntseheidungskampfe zwingen . Darum seid wachsam, v-j seid in jeder Stunde zum Kampfe hereit. Lasset nicht Verwirrung in unsere Beihen tragen . Wenn es die Stunde erfordert, werden wir E UC h rufen, > aar sind gewiss. dass Ihr un serem Bufe Mann für Mann felgen werdet.TDer x arteívorstand der deutschösterreichisoheirr Soziald^mokratie* Wien ,31. Maerz /Privatmeldung des UTKB/ Die Mi ti tagszeitung meldet aus Berlin: Von den deutschen Maettern aeiasst sich die. Germania mit der Beise König & arls nach Budapest in einem l«ei tartifcel. Sie sehreibt uuter anderem: Exkaiser Kari hat wohl das ^erfehlteste getan, was er a»gesichts dér gegenwaertiaen politischen Situation haette tun können. Diese sehreibt Ihm vör. zu warten, bis sich die Ereignisse aenderq,/ bis die Enteaiemaechte ihren schroffen *iderstacd gegen eine ftestauratiön der Babsburger auf gége ben habén wurden. J&tzt hat er dureh seine Ungeschicicliehkeit, dureh seinen