Bizalmas Értesítések 1921. március

1921-03-31 [1442]

W i e n , 31. Maerz /Privátmeldung des UTKB/ Die Neue Freie Presse, sowie auch die anderén Blaetter bringen die Mel­dung des Ungari schen' Telegraphen Körrespondenz-Bureaus über die A'Hehnüng der Restauration durch die ungari sche Regierung inid die Erklaerúng des Aufehthaltes des Ministerpraesidenten Teleki und des Ministers Vass in festungarn . Wie n , 31, Maerz /Privátmeldung des UTKB/ Die Neue Freie Presse sehr ei bt; Wie wir erfahren, sind die Vertreter Jugeslavien ••», Bunaeniens und fschechiens bei Horthy ersehienen und habén ihn.u® Aüfklaerung ge beten, die vnn Horthy gewaehrt wurde. Wenn König Kari nicht Westungarn verlassen und die Konigsfrage aufgerollt wttröe, würde dies von den ofeigen Suiccessionsstaaten als casus belli be>­trátintet werden. Die von dem Reichsverweser hierauf gegebene Ér­klaerungen wurden von den Vertretern als aa ausreichend angesehen. Wien ,31. Maerz /Privátmeldung des UTKB/ Die Neue Freie Presse schreibt in ihrera heutigen beitartikel: In Budapest wird die iiage in den Abenstunden ruhig betrachtet. Die Gerüchte, dass Oberst Lehár eine militaer is che Bő^líabeabsichtigt, fanden bis­jser keinen Glauben . Der Herrscher dürfte auf die gegenwaertige ZWangslage des ungaris chen Staates Rücksicht nehmen. Er sollte J***. begreifen, dass die Zeiten zu gefaehrlich sind, als dass man der Sehnsucltt nach Regierung und Befehlsgewalt folgen könnte B Als in Budapest der Aufruhr tobte und atmexx alles in Sttícke fíel, hat etcj, ebe mai ige Ionig ver botén, auf das Volkj, schi essen und (kirch bíutige ttassregeln die Bevolution zu unterdröcken. JEftsn er jetzt wollen, dass seine Hauptstadt von Tschechen„Sudslayen, Rum aen en und ítalie­neiTf iiiberfallén werde ? Der ejaeraalige König wird nicht Lust habén, dass seiu Namél^ mit solchen ^reignissen verbunden werde. Der un ­gárische Bauer will keinen pléUziicheh Rückschlag, und so ist nicht nur die aeussere "age, sondern auch die innere Situation von Üngarr ungeeignet/íwiUmsturz.In Österreich herrscht vollstaendige Einig­keit gnT^éineas über die Stelluhgnahme gegenüber den un­garis chen ^reignisTsen. Alle drei Partéién dea Kationalrates wollen eine Einmischung vermeiden«, Aber sie sind der Ansicht, dass die Bewegung, di e nach den Behauptungén Dr. Sehagers bedeutende Teile der ungarischen Armee bereits ergriffen hat, nicht auch nach Österreich gelangen dürféh;. Das Blatt schreibt zum Schluss: Die Schaerfe der Zensur beweist. wie gespannt die Lage ist. Alléin, ntaoh wie vor sind wir der Überzeugung, dass gegen so maechtige Feinxlschaften die Wiedereinsetzung des Kön iga in Ungarti nicht mög­lich sei. W i e n , 31. Maerz /Privatraeldung des UTKB/ Die w eue Freie Presse berichtet aes Budapest*, dass man in par\lámentari­schen Kreisen von einer Kabinettskrise spricht, die iedoeh wieder beigel-egt werden dürfte r . Wien, 31. Maerz /Privátmeldung des UTKB/ Die N*ua Frefe Presse schreibt: Un ser Mitarbeiter hatte Gelegenheit mit einem Beiséndéh. der über Zalaegerszeg und Steinamanger in Wien eingetrof­fen ist, z.u sprechen. der érzaehlt, dass der Bahntiof in Steinamanger von S oldat-én und Gendarmerie dficht b esetzt ist. Auf den Strassen der Stadt ist Fahn ensehmuck. Nur mit einer Ausreisebewilligung des Stadtkommandanten darf man die Stadt verlassen. Der Eintritt in die Stadt ist fást unmöglich . Oberall sind bewaffnete Patrouil­len zu selion . Oberst i»ehár soll mit allén seinen Truppén dem Eönig den Treueid geleistet habén. W i e n , 31. Maerz /Privatraeldung des UTKB/ Die Neue Freie Presse schreibt: Aaa- unbedingt zuverlaessigen Nachrichten, welche aus Ungarn OM hiesige% zustaendigea, Stellen eingetroffien siud, heben hervor, dass die Ausrufung dér Militaerdiktatur über das gesainte westun'garische Gebiet un mit tel bar bevorstehe. Nach der einen Version wird diese Ausrufung für morgen V orraittag erwartet nach der anda*en schon für heute abends. Es ist kaum mehr zweifel­halt , dass die westungarischen Truppén, derén Staerke mit 15,000 ttann nngegeben wird. auf Seiten des Exkönigs stehen werden, also­die Militaerdiktatur gegen das Régime des Reichsverwesers Horthy geréehtet ist, Die Massnahmea erfolgte auf Befehl des Gouvernedrs von Westungarn Gráf en Sigray. der sich offiMell auf die Seite des Exkönigs gestellt hat, Die Leitung der Militaeraktion dürfte in den Haenden des Oberst en Léhát Hegen. f i i B , 3t« Maerz /f?igat»eldnng dea OTEB/ Die leue vreie Presse sobreibt: Wsoh elner an hteaiger austaendiger Stella heute Weebaltlag aua Budapeat eingeire ffenen Haobricht soll dórt augenbllokliefa der Plán ín Srweegung steben,elás Regenlaobaft fa» den kronpHnaen Otta ateauítohten-, welohe aua dem jetaigea Haléba^ fsrweser Horthy,ala Ullt1aeroberbefeblababer« das Füretpr^aaa q®ma* aooií ala Regent-jn und dem arafen Július András sy el a stestsrat b est akta aall. Wien, Maera. /ffrtvatateíBezjs ies ÜHLB/ öle Blaevter bringán die keldnag dar Agenaia Stefanft über len widarstsisé xtallana gegfB die Beataoretion , sowie die ebtnfells offiaielle v.eldubg sna Bem* áfiss die S^bweis kelne ksir.ntata voe der Aasreise dea Jkkstsara ka'tte* bflagta lil ^^íng^ee^ü^létíl ÜTKB / Ma Blaetter aonaeh Bumaeulen die McSeSrJÍS Sf! f r8 » fi])CI% *a^ Belgrád, •lafa taana belli bjell, 8 BWtaiae*a W l nsob unge?n fSr OSSZAOOS LEVÉLTÁR

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