Bizalmas Értesítések 1921. február

1921-02-22 [1441]

I 1 e d , 22 íenruar./Privatmeldang óta üüXB/ Dia Blá«er bringa nan e ine Srklaarung áer Wiener nngariscben GeBanűtaeba ft s in óer sie fie lacbricbten íber einen Seneralatre ik and eie Varbaengung áea Stanereohtea la Alig*minan^aowie Über das atatariua in Oúeaburg in Basonőeren deiren tierta* I W i e n 22. Február /Privatmeldung des üTKB/ Die Wiener Morgen­zeitung bringt éinc Meldung aus: Bud^cet, dass die Angst der ungarx­schen Behőrdnn vor der ungarlaendi3Cben Presse immer groteskere For­mán anninmit. Maón awssen hin maohto man den «lauben erwecken, das es keine Presssensur gebe, naoh innen sol'ten die Blactter gezwungen werden, nur das au schreibcn, was von vornberein die Zensur nicbt zum Einsohreiten bringen könntr. Mo wurde erst kürzlicb den Redato­tionen dic Abseterift eincs Briasaea des Presr^ocbef s, MinistcriaIrat Tibor Eckbardt an die Prcssübertfachungskomnüssion mit folgcndem V/ortlaute mitgeteilf. Vom E^utigen Tago angefangen darf in der Königs­frage kei ne Mit•eilung und keine Srklaerung und kein Artikel wcder pro nocta. oontra verőffentiicht werden. Wien, 22. Február /Privatmeldung des ÜTKB/ Der Wiener Mittag sobreibt an, der 3pltse seines Blattes unter dem Titel "Das Standreobt in Westupgarny Hin mis*piííokter Ableugnungsversuon der ungari­ocben Gesandtscbaft folgendee: Die heutigen Morgenblaetter verŐff entli~ 4 eben eine Srklaerung der Wiener ungari seben Gesandtsohaft die Hacbricht, wonaob, in Ödenburg átaanrl neuerlioh das Standrecht verkündet worden w&ere, sei eine böswillige Brfindung. Obwohl die Őffentlicbkeit be­reobtigt ist, Brklaerungen der ungarischen GesandtBchart in Wien mit grŐBeerer Vörsioht zu „bebandeln als diplomata schen Widerrufen gegenüber gemeinfain geboten ist, drucken die Blaetter rtigyncn-pgaBrr^ die Brklaerwng der ungari seben Gesandtscbaft vorbehaltBlos ab und er­weifien damit der ungari«cben Politik jneuerlich einen gweis«en fiienat. Wir seben uns genőtigt fest aus telién, dass in unserer Meldung über die Vernaengung des standrechtes über das Gobiet von Ödenburg der Wortiaut I der Proklamation mitgeteilt wurde, mit der der ungarisene Justizmi­nister im Binvernehmen mit dem ungarisenon toinister für innere Angele­genheiten und Landesverteidigung im tfinne der neuerlicnen Abaenderung der «egeln des besohieunigten aeriontsverfabrens das atandrecht über das Gebiet des Gerichtssprengeis Sopron verbaengt , DieeerFestsfcel ung I&Aan die ^rklaerung der ungarisciaen Gesandtacbaft in Wien nur als Ausdructs der Verlegenhelt darüber betraebtet werden, dac die ungari sebe Regierung mit der deutsofaösterreiebischen au verbandeln be gin-: t, gleichzeitig aber Mi seregein der ungarisoben Regierung in Westungarn bokán t werden, die zu dem Sohluase- berechtigten t dass m.e aus leioht erkennbaren Grundén die őffentliche iíeinung im west ungari seben Ansehlus • gebie - unt'-rdrtinkt.. Aueaerdem veröí" entliobt der Wiener Mittag ein n Artikel unter dem Titel Der magyarisebe Raubzug in Westungarn" worin dic vom Ungarisoben Telegrafen Korrespondenzv-Búreau veröffentliobte Aeus-erung des ung:^> riseben Ministers des Aeussern ur. Gratz einer sobArfen Kritik unter­z-ogen wird« Da«-Blat* sohliesst den Überaus agreafiven Artikel mit II •folgenden Worten: Es ist beinthe überflüssig zu bemerken, das- der grősste Teil der Wiener Zeitungén die Aeus^erungen des ungarisoben Mi- II histers des AeuMern trotz ibre-r bandgr-eiflichen ünriebtigkeiten krit.ik­lós abgedruokt, alsó dem ung-irieohefl Interes/e<*AHm»*opjQ|p^^ dient aeiiSD gegen das Interesbe des € igenen átaAtes, das in diesem Falle das ' Verbot der Wahrheit über djie zu taendigen Westungarn „érbei^ebt a Das I Beispiel des Boebverrates, das die Reicbspost bietet, i ? t ulno ni c nt. v^r* cinzeit» Auswaertige Regierungen können dureb Wiener Zeit,ungcn das | deutsobösterreiohisobe Int,eres*e beeintraeobtigen . Ist die Gr-íka-Bro--«­be^aer ala die Horxby-Pre?- ? • A>- ~ I

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