Bizalmas Értesítések 1921. február

1921-02-16 [1441]

6./ Mit der Parson Peti jurás rausá vorsiobtig'umgo­gangen werden, da sich alle Hoffnungen der Bauerrisohaft ' an ihn knüpfen. Solange Denikin nicht vollkommen geschlagen ist, sei es ratsam, die Gerüehto zu verbroiten, dass die Sovjetregi eruns in einem Bündnisso mit Petljura stehe. 7. / In der rőten Armee vorkomniendon Faelle von Plünde­rungen sári unbedingt den Aufs taendis chen, sowie der Armee Peti jurás zuzuschreiben. Die Sovjetiegicrung wird alle Aufstaendischen und Angehörigen der Armee Peti jurás successi­ve erschjessen lásson, da solche Hinriehtungen'den glaenzenden Beweis der in der rőten Armee herrschenden Disziplin und der Bestrafung doF Plünderungen bilden werden. 8. / Da der Sovjet zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraina gezwungen ist muss dem Bauer eingeredet werden, dass nur beim reichen Gutsbesitzor requiriert wird umd zwar nicht ftfr Russland, sondern füT die aermeren ukrainischen Bauern, Arbeiter und die rote Armee, welche ^enikin veítrieben. - 9./ Man masse sorgcn, dass in die Kaete der Ispolkomitee die flohrheit der Kommün isten und ihrcr Anhaenger hinefakomme, 10*./Alle Hassnahmen sind zu treffen, damit zum all­ukrainischen Kongross der Baete keié ahtikommunistischen Elemená te zugelassen werderi. Diose Instruktionén sind als das koromunistische ZOhnge­bot zu betrachten. Die Agitátoré* sollen nicht vergessou, dass zur Erroichung der Ziele alle Mittel gestattet sind und dass die Ikráin ex nur dann sovjetistisch sein wird, wenn Peti jura auf immer aus dem Gedaeehfnis des ukrainischen Volkos vof­schwunden sóin wird. /UTRB/ .— Wien , 16. február /Privatmeldung des UTKB/ Das ^eue Wiener Journal bringt folgendc Meldung: Der ielegrafen Lompag­nie wird aus ítels Jngfors -berichtet: Nach Berichten iísskanaus Moskau hat die Moskauer Regierung die Bolschewiésierung Westéc*tft*4* allén Brnstes ins Auge ^axöa* gefasst. ]n ffrank­reich , Was in den bolschewistischen Bezirk embezogen worden ist, soll nunmehr planmaessig gearbeitet werden. Wien , 16. Február /Privatmeldung des UTRB/ Der.ftioner Mittae bringt unter dem Titel Ungarische Gaoste gegen Oster­reich eine aus ^iener-íieustadt datierte Meldung, worin es heisst, die ungarische Regierung verbreite in einigen "obie­ten Westungarns einen Aufruf an die 21 jaehrigen, der den ZwecK habe die deutsche Jugend gegen den Anschluss an Deutschoster­reicli aufzuwiegeln. In dem Auf röf wird in unerhörter Keise gegen keutschösterreich gehetzt. Es heisst darin unter anderem: Die magyarische Herrsch3ft wird íaotre ohrwürdige deutsche Kultur stets zu würdigen, zu schaetzen und zu erhalten t>e­strebt sein, denn magyarische Rultur ist deutsche Kultur. Das Blatt bemerkt, dieser Aufruf kennzeichne* wohl hinlaenglich die Lovalitaet der ungarischen Begierung, die jetzt in ¥ien über die Modalitaeten-der Übergabe westungarns verhandelt, aber ersichtljch die Absicht verfolgt, dabei über einfache Grenzfeststellungen hinaus Erfolge zu erzielen. ... + „^ 0 « í í V 16- £ e , bruar /Privatmeldung des UTKB/ Die Mit­ÍSPnfí** 1 ** J?? in £T íol*onri^Meldung-r-Der ungarische Ministerial­IS; + 2í'í«í ay " T3Sztl h V ÖPr ungarischon Gesandtschaft in Kien erstattete gestern abeiídá beim Stadtkommissariat die Anzei<*e ?? S L2 e L He í, z r Ͱ V u |?5 ar ischen Gesandtschaft, Johann Horváth in den Abendstunden éJftf einem Handwagen drei Koffer, die mit TiítoíISlL 81 ?^? 1 " 0 "^ 1 * 8©Jwnden'waren, zum Westbahnhofe führte. Unterwogs ist nun der kleinste Koffer vom Wagen gesto hlen nhSn°8^í n d ? ra Koffo 5 b ^?ndon sieh Gegenstaende zum persönli­SrSKÍÍlrt^ín SS Schri í ts í^<* diplomatischon In.u¥ltes, S?«?!fi? « 5 n- d \ r "DíMH'ischeD Uesandtschaft in Benf an das 5f?ÍSfSii2? d­S A ? usserD in Budapest. Das Paket war mit offiziellen ö iegeln versében. Wr Wert der gestohlenen •Sacfjen betraegt 50,000 Kronen, * l Pac ged',' fatoruái* 10. Éa éjszak* 20 wa«é>n kiuta^itott ccaléd é*&M>'*m**^ £5kÖ2*i&za tolől. •/•

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