Bizalmas Értesítések 1920. november

1920-11-22 [1438]

u , v 91 November Der A.ktionsausschus,­werden iuorgen in den ötrassc. uu " acndcm die monafchisti­lichen 5 worin mitgeteilt wird, das sí ^aciiui u u Orcesch-Leute sehe Demonstrál ion vereitell und dei Ei^fall der ges^n aus éayern abgewehrt sei,,ein/^Wj'Sg-Jig^giSS erfordert wenden, das* 8ie fusse^rordentVienenJ^n^ n ^senbahner den haettea, nicht mehr gégében sei wcs.*£rl£iterscháft stehe Verkehr wieder 'aufgenommen habéi ^ ^• 1C 1 e beohachten . Gewehr bei Fuas und werde^dJJ^^^^SreinmOTng aller Deut­^Sie stehe nach wie vor auí dem^ f J « - Se Anscblaege /utkb/ K r a k a u , 21. November. /Funkspruch. des UTKB. übermitte] ' gg-" die Budapester Radiostation/„. Die Lemberger Blaetter* ver-Őf; ent li­c pfi Einzelheiten der Niederlage Pet1jurás• Dem ukrainischen Beriont z fiplge wurde die Niederlage durch Verrat (JAVA Offiz iers namens Zloba vafiu^sacht. Dieser Offizier, der alle schwaohbesetzten Punkte der ukrainischen IFront kannte, ist zu den Bolschewiken übergangen. Eine bolsehewist ische Division unter Führung des Obersten Katowski hat die Front im Geb iete Poturze an der LinievJLohilew-Zmerinka durchjftbrochen und ^Üadurchdie ukrainische Niederlage veruassaoht* Den Bolschewiken sind die ukrainischen Trains, Ariillerie und Kommandós in die Haende gofallen* Der ukrainisehe Őenaralstabschef -udow.Nitsohenko hatdie ukrainische Regienrag m Kam\sn\ec-Podolsk\ von der drohenden Gefahr verstaend.igt, worauf dia Rögierung auf 100 Fuhrwefcken Kqm\en\ec-^ Podolsk\ verláess u^d sich. nfídh Husiatynbegab * Zahlreiche Einwohner flüchten au§ Kamiéniec . Die ukr&inische R&gie.iung verweilt angeblich in Husiaty* An der Zbruoz-Linie habén poihisahe Kommandós den instruk­tionen gemaess bis jetzt 10,000 £urückweichende ukrainische soldaten entwaffnet. Unter den zurückive'ichenden Trupnen is£ auffallender Mangel an Verv/undeten» Am Zbrucz habén sich ÁA^UIAA^ ' 10.000 Zivil­flüchtlinge angesammelt. /UTKB/ • 0 \ tti \ 'V. i e n, 22. Műv ember/PrivatmelSung dea UTKB/Der fiiener Mittag meldet aus Gras: Sme r' e rso enli chkei t die mit •den Verhaeltnissen in ,7e stungarn sehr vertraut fst.ersaehl te dem üerichterstatt er des lieuen Graser Taglluttes über die durch die magyansche Gwaliherr schaft im. ifein.sedlande ceschaffe • a* Laúe unter ande rem folgendes: Die buraanlaendisohe Bevó elkeruna ist durch die magyarische Gewal therrschaft derart verschüchtert * dass sislden Anschluss an Deutsohland gar nicht mehr • re^sn wagt- U°e^ Ss ist der seit volls taen.-iig unnoeglich, in Zest­ungarn in oeffen tl i ehen Versammlunqen far den Anschluss ei n ? ••­tréten^Die isevoel kerung lebt in staenáioer Gefahr verhaftet oder ni edergeschossen su werden t fall3 e3"femandxm-wagen sollte, faradén Anschluss einsutre ten,Di e Verhaeltni33e erinnern 01 el fach an die Zeit.der mi ttelaíteri schen Hexenprosesse„ Schon der blosse VerOacht der Ahschlussfreundliahkeit oenügt um einen Menschen far mindestens mehrere Monaie ins"Gefaenani0 su brmgen,, Die su Ve rhaftenden werden meistens in der Maonf -unter schwepen Misshandlungen aus ihren Hausern geholt„dürfen ke ine^ Aqohri eht von sich gebén und werden in die Ge fan g énen} ager von Ste in amang e r, £sxísi Zalaegersseg u,s *tc„ verschl eopt „ Hu der te von Deutschwesiungarn hat man solcher Art ihrer Freiheit beraubt,. Die VerhaeItnisse Jn den- Gefaengnissen sind geradesu arausic . Saemtliche^ Haeftlinge ersaehlen • von schweren Üisshahd'lungen und Martern^Die Qrtschaften laengst der oes terrei schi ch en Gr'ense gleichen abero.ll Heerlaoern und sehen sich an., wie zu den ersien Zviten des Kri egss , Die Ikagyaren sp re ehen von dxxxszkzwxsúxífxzxxn Dejjutschwes tung arn nur alj von dem Absti mungsgebi et.. An einer kaeumung Deutsohws3 tungarn s denken die Magyaffren überhaupt nicht., Wien , 23. November, / Privát meldung des UTKB/ Die Wiener Mittagspost verőf fenti i eht ein Privát te le gramm aus Budapest, wonach die rumaamseh-ungarischen Verhandlungen, die vor der Abreise Take Jonescus ins Ausland günstig standén, seit der Rückkehr Take r Jonescus aus London und Prag eine Verschle eht erung erfahren habén­ja die rumaenisch-ungarische Annaeherung sei sogar in die Brüche gegan~ gen. Vorige Woohe verőffentlichte die rumaenische Hggierung eine an sie gerichtete Note des Pariser Botschafterrates, worin dieser die Wiederauf nahme der diplomati schen Bez iehungen z'v/ischen Ungarn und .Rumaenien für dringend wünschenswert erklaerte und .samstag erhielt der rumaenische Gesandte aus Bukarest die telegraphsche Weisung, unver­züglich zu reisen. In Budapest hat diese unerwartete Aende-rung in der Haltung der rumaenischen Regierung Befremden hervorgeru-fen, und man weiss keine stichhaeltige Srklaerung dafür. Man glaubt, dass die rumaenische Regierung sich durch die jüngsten Ereigns^e in Buda­pest veranlas t gesehen hat, die Grenzsperre wieder aufzun<áimen»

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