Bizalmas Értesítések 1920. október

1920-10-24 [1437]

<?3, W : i » n 24. Október. /Privataja Idung des UTKB/ Unter dem ' Titel i "üde Regierung und die Absichten Karls I*,Kaiserjyon Oestlerreicb. ist in.der Revue Uni verselje vom 15." dieses ein Aufsatz ,vón 25 Druck- » seiten erschienen, der zum grőssten Teil vom .Prinzen sixtus von Parma , teils jedoch aus der í'eder des vormaligsm Königs "Kari selbst stammt* wie das Neue Wiener Journal, dies aus einer vertrauenswürdigénQuelle aus der SQiiwe: z erfahren habB. wili« Ueber die innere Politik. der Habsburger aeussert sich in die~ ser Dfcnkschrift Kari, dass der Vorwurf, die Deutschen in Oesterreich und die Magyarán in Ungarn zum Nachteil der anderen Kationén begünstigt^zu haben. ungerecht sei- Allerdings sei das Versprechen, Dőhmen- seinepoli­tischon Rechte zu gewaehren. nicht eingahalteh worden aber nur deshalb/ weil sich Ungarn dem mit unüberwindiichem Widerstand eagegengestellx-hatts e Man mússö ftuch gastehen, dass in Ung a rn die nicht magyarischen Vőlker nur eine 'iinge?clara<inicte Preiheit genossen, da die Budapester Begierung nur den M-»gyaren den Charakter einer Nation zuerkannte » Die anderen VŐlker wurde;i ITationalitaet.en g^nannt und waren dar magyariscjan Nationum.er~ tffojittti.. Die ungar ische ^erfassung habe jedoch die souve raenitaetsrec&e .viel mehr' eingesehraenkt als' die ősterre ichische»*Verfassung» Daher habe der Monarch nicht so zu. Gunsten der Nationalitaeten handei. kó'nnen, wie er es garne get«n haette, ííaisana Ueber seine Abdankung aeussert sich Kari, dass sein Marafest -vom 11. November 1918, worin er verkündete, sich von den Regierungs­geschaeften in Oesterreich zurückzuziehen, kehesfalls ein Abdankungsakt gewesen sei* und selbst wenn er es gewesen waere, waere die Kfeklaerung ungüitig, da das Manifest nur unter dem Dnuck von Demagógén er.lassen wurde, die das Land mit einer blutigen Revolution bedrohten. Der feier­liche Protest, den Kari am 24. Maerz 1919 nach seiner Ankunftin der Schweiz gegen die Entschlüsse der ősterreicíischen provisorischen National­versammlung, die seine Souveraenitaetsrechte verletzte, erlassenhat, welchar ^rotest auch dem £apst und dem Kőnig von spanien zur Kentnis ge­braoht wurde, beweise genugsam, dass der Kaiser nieas^s auf den Karon verzichtet und niemals die Regierung anerkannt habe", di.e in Wien zur Herr schaf t gelangte . Die Erklaerungen der Republik vom 9 . November 1913 und 16 . Február 1919 kőimen nicht als Ausdruck des Volkswillens ange­sehen werden, Das erste Mai seien es noch die Abgeordneten des altén Parlaments geweseh, das zweite Mai Mitglieder einer Ver sammlung, die doh Kpnst ituierende nannte und derén Wahl imtor dem Schrecken -und den Drohungen einer sozialistischen Leibgarde stattgefunden haette, der Volksv/ehr, einer undisziplinisrten Bande von Müosiggaengern und -Uebel~ taetem., die von Soldatenraeten abhaengig war und den Befehlen ihre'r Ofifiziere nicht geh.orchtsn s Ueber die.• Christlichsozialen Oesterreichs aeussert sich Kari, dass sie zweifellos die bestén Element® Oesterreichs seien, jedoch ' " l ^ ohne gründliches .Programm und dass sie eines energischen Hauptes VÉS? ent­'•, behren. Ein Teil von ihnen erhebe bodauerlicherweise seine' stimme für den Anschluss, ab'sr nur deshalb, weil- die Idee der Donaukom'Őderationge­s öJSÉitert sei* Der grősste Widerstand gegen den Anschluss herr soha in wirtschaf tlichen und industr iellenKre is en, die überzeugt seien, dass der Anschluss den Ruin Oesterreichs bedeuten würde, da sie bei geőffneten Grenz-&r der deutschen Konkurrenz nicht widerstehen kőnnten t .SmfeDS3lleji<4! *J Betreffend.. K roatien ist Kari der Ansicht, dass 90 .Prozent des kroatischen Volkesl die Bauern ausnahmslos , dea Monaechen egében seien-, Der Lebensfaehigkeit Sműaa&sém^mwtS. der Tsche choslowakei steht Kari überaus pessimistisoh gegenüber« Man haette ent weder einen histo­risch-geographisohen IStaat. bildenkőnnen, Bőhmen-Maehren und schlesien, oder 3inen eáímiaag»a^pí athnographiscJen ': Tschechien und slowakien . Man habe jedoch beidé ^runds-aetze angenommen, sodass die Tschecjoslowakei weder eine ethnographische noch eine geschichtlich-geographische oder wirtschaftliche Einheit bilde.. Prüher- oder spaeter müsse dieser 3taal nach der Meinung wahr-er tsohehischer Patrioten zusammenbreohen. Dies muss uaiso eher erfoIgeiig weil die Tschechen.-.áse anderen Vőlker beherr« scher wollen, wie die Deutschen die anderen Kationén in Oesterreich und die Kagyarén in Ungarn*. Die ate Aícnarfchie habe ais Einigungsmittelder Dynastio die Armee und die Religion besessen. Die t'schecho s low akis che Republik habe nichts dergleichen.. Die Armee sei bei den.Deutschen und ­Slowaken vérhas :t mid in - Bőhmen herr sche der Hussismus* ' , • Kari verbreitet sich dansx des laeg&rsn uber den Gége hsat a zwisojan SÍov.'a.:on und Tschecnon und über die wirt schaf tlichen Verhaeltnis se • Die tschechischen Le-giónaero seien noch gefaehrlicher ais ihre ősterreichi­schen Volk-swehrkamedaren. Die Tschechoslowakei sei vom Bolschewismus bedroht . - •. , . Ueber das höutige Ungarn wird eine Lobhymne mit einigen kleinen Einschraenkungen erhoben* Besonders benserkenswert ist die Aeusserung.,' dass es zu viel verlangt sei, wenn die Ungam die Rückktahr des Königs an die Bedingung imüpfen, dass er eine andere Krone nur mit ,der íinwi? i&gung des Parlaments annehmen • Kari würde durchdieses Zugestae'nd­nis dae pragmatische sanktion verletzeii* üeberddes wurden dia Jíegierungen von Wien'und so úmmmmaúd&mí^Rmykmmi weiter, die nicht ohne u rúnd befürch ten, dass man bei einer ^estauration in Ungarn. diesem Beispiele folgen würde, mit Vergnügen die Nachricht wrbreiten,' dass Kari, wenn er unter dieser Bedingung den ungarischen Thron besteigen aut\ die Herrsoher-* rechte . in alien anderen Laendern verzichte* Die ungarischen Ghauyi^= nisteai, die nur das Vorkriegsungarn aufrichten wollen, seien die grősste Gefahr für dan Weltfrieden. Auch Polen sollte öioh nach der ^einung Kari dar Donaukonf őderation anscüiesüenderén Vorteiie laenger ausge­führt werden. sohliesslioh wird der Einspruch der Botschafterkonferenz vom ,2. Pebnsar dieses Jahres gegen die Ruckkeiir der Habsburger eingehend besproohen ujad vom standpunkt der Wahrheit und Gerechtigke.it aus, sehr be dauert • ffc Bécs, október 24. /A MTI., magán jelentése/ A Bécs: Magyar üjság mai -számában Hnsak tábornok cseh-szlovák nemzet védelmi minisz­ternek "yilafekozatát közli a d'emobí/lzaiációról, a magyar újoncok bevonulásáról és a magyar hadsereg készülődéseiről * Mintán az ujon­v m mar bevonultak, mondót'a a rain. ; szter, és Így a ©seb-szlovák köz­tálf.»aság: nem marad védelem nélkül, a bárom legirts»lstí évfolyamot a jövő évi február hó 28.-án leszereljük. A hivatásos katonáknak és azoknál-:, akik önként szándékoznak tovább szolgálni, mesengedjük, hogy, amig más foglalkozás után nem nézhetnek, megmaradjalak a katonai k<#* : elékbe*. Hadseregünk fölszerelését és a .leeénvség kitűnő minősegét tekintve^ mondotta továbbá, határaink, biztonsagáról és'köztársaságunk védelméről bizonyosak vagyunk, . ..•••< A aagyaf készülődésekre vonatkozólag a tábornok megjegyezte, kogy, amint a cseh szlovák külpolitika, ugy a hadügyi: politika is, Vé-ljesen a békét a 1 arja szolgálni* emmellett azonbá^ mindennél szá­iasrl és mindedre el van késTzülve, Amit a békeszerződésben nekünk ad­ta'-, 5aoldotta, aa a mienkj ezenkívül egy négyzetoenti-méter*^yi földre sínes szükségünk. Amink van, azt megvédjük ni.nden áron, de a szomszéd­ai lamok belső ügyei isinket nem érdekelne}-, 'azokra befolyni nem ki- I vánitnk. Ha valaki elég merész lenne, hogy köziek vesse a háború csóváját és megzabarjá államunk béke jét,' enerfei^s elienállásímkoTi minden kísérlet széjjel fog.zúzódni„"Meg vagyunk győződve, hogy a péke és a rend utáni vágyódásunkban megfelelő támogaté'-n-a Is faiáhv-i-,

Next

/
Thumbnails
Contents