Bács-Kiskun megye múltjából 16. (Kecskemét, 2000)

RESUMEES

1715 und 1720, sowie anhand der im Woiwodinischen Archiv (Vajdasági Levéltár) bewahrten Volkszählung von 1728 zu verfolgen. Der Autor macht in der Studie mit diesen Vorgängen bekannt. MÁRTA KŐFALVI GEB. ÓNODI Die Mission der Kalocsaer Schulschwestern nach China 1926-1948 In der Verbreitung des christlichen Glaubens spielten die Klosterorden immer eine wichtige Rolle, auch China wurde fast ausschließlich von ihnen evangel isiért. Die Autorin führt in ihrer Studie eine interessante ungarische Unternehmung anhand von Archivdokumenten vor: den Anfang und die Geschichte der Mission der Kalocsaer Schulschwestern in China von 1926 bis 1948. Die ursprüngliche Aufgabe der 1860 in Ungarn angesiedelten Kongregation der Kalocsaer Armen Schulschwestern von unserer lieben Frau war die Erziehung und der Unterricht der katholischen Mädchen, aber die Schwestern verschlossen sich auch der auf die Rettung der Heiden gerichteten Arbeit nicht, sie nahmen - sich der chinesischen Mission der ungarischen Jesuiten anschließend - in diesem fernöstlichen Land an der Glaubensverkündigung teil. Während der 22 Jahren reisten insgesamt 25 Schulschwestern nach China, denen sich dort in kurzer Zeit ansässige chinesische Mädchen anschlossen, die nach dem Eintritt in die Kongregation den ungarischen Schwestern bei der Führung der Schulen, Waisen- und Krankenhäuser in mehreren chinesischen Siedlungen behilflich sein konnten. Die Tabellen in der Studie geben statistische Zusammen­fassungen der in den verschiedenen Missionssiedlungen verrichteten Erziehungs­und Sozialarbeit. Die wertvollsten und interessantesten Quellen über das Leben der Missions­siedlungen bedeuten die von China nach Ungarn gesandte Briefe der Schwestern. Diese Schriften enthalten wichtige Informationen über das Alltagsleben der Schwes­tern, über die chinesische Sprache, sowie die Sitten der damaligen Chinesen, einschließlich der Eß- und Kleidungsgebräuche. Am Ende der Studie stehen als Illustration die chinesische Variation des Vaterunsers, eine Landkarte, mit deren Hilfe die geographische Bestimmung der Missionssiedlungen der Schulschwestern leicht ist, sowie die Namensliste der 1936 in China tätigen Kalocsaer Schulsch­western, wo auch ihre chinesischen Namen zu lesen sind. ÁGNES TÓTH Die Geschichte der Ungarndeutschen in der ungarischen Historiographie nach 1945 In den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg wurden das Thema, die Methode und die Ergebnisse der Minderheilenforschungen in Ungarn durch die jeweiligen aktualpolitischen Zielsetzungen bestimmt. Die Anwendung der in

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