Budapest und Wien. Technischer Fortschritt und urbaner Aufschwung im 19. Jahrhundert - Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs 9. - Beiträge zur Stadtgeschichte 7. (Budapest - Wien, 2003)

Katalog - Budapest

207 KATALOG Budapest Abkürzungen: BFL = Budapest Főváros Levéltára (Archiv der Hauptstadt Budapest) BTM = Budapesti Történeti Múzeum (Museum der Geschichte Budapests) FSZEK = Fővárosi Szabó Ervin Könyvtár (Szabó Ervin Bibliothek der Hauptstadt) 1. Stadtbild und Anfänge der Stadtregulierung und Verschönerung im Vormärz Beitrag: Baubehörden in Buda und Pest bis zur Stadtvereinigung (Violetta Hídvégi). Stadtplan von Buda und Pest. Samuel Blaschnek, 1830. BFL XV.ló.d 241/6 (85x56) Der Plan zeigt das verbaute Gebiet von Pest-Ofen in der Reformzeit vor der großen Überschwemmung von 1838. Am Anfang des 19. Jahrhunderts, während der Glanzperiode des Wirkens von Palatin Josef, in der ersten Periode der Verwirklichung der Pester Stadtgestaltungsvorstellungen, war die Planauf­nahme schon voll im Gange. Die Katastervermessungen aus der Zeit Josephs II. boten für diese Arbeiten die Basis. Das Tänzer-Haus, Akademiastraße 3, Leopoldstadt, Fassade. Architekt: József Hild, 1836. BFL V.17.b.311. SZB 6286/a (41,5x27) Der Lloyd-Palast. Architekt: József Hild, 1830. Photo von György Klösz. BFL XI.916. 5/75 Die zwei bedeutendsten Architekten der Reformzeit (1800-1848) waren Mihály Pollack und József Hild, beide hatten an der Wiener Akademie studiert. Der Architekt Mihály Pollack (Porträt). Mihály János Pollack (Wien, 1773 - 1855, Pest). Er war gründendes, und später führendes Mitglied der 1808 ins Leben gerufenen Verschönerungs-Commission, also ein wichtiger Leiter der Pester Bauarbeiten, der das Vertrauen von Palatin Josef besaß. Er schuf den organisatorischen Rahmen für die von Wien immer mehr unabhängigen heimischen Bauarbeiten. In seinen ersten Jahrzehnten plante und baute er

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