Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)
Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok
271 erfolgten. Bona muss hierüber ebenso abrechnen, wie der Erblasser es in seinem Testament und in seinen Geschäftsbüchern getan hat. In Ofen und Pest gibt es verschiedene türkische, jüdische und andere Gläubiger, denen sie, wie aus dem Geschäftsbuch hervorgeht, ungefähr 7.000 Taler schulden. Diese Schuld steht über den erwähnten 30.000 Taler. Aus den eingetriebenen Außenständen sollen zuerst diese 7.000 Taler bezahlt werden, weil er diese Kredite zum Nutzen der gemeinsamen Gesellschaft mit Bona aufgenommen hat. Orsetto Sorgo schulden sie gleichfalls 640 Taler für 320 Ellen Atlas und 400 Taler für die zuletzt aufgenommene Kersei. Außerdem schulden sie Michele di Giorgi 400 Taler, obwohl dem Erblasser diese Schuld nicht klar ist. Wenn aber die Gläubiger darauf schwören, dass sie tatsächlich diese Schuld haben, dann sollen sie diese bezahlen. Weiterhin schulden sie den Geschäftspartnern Marco di Giovanni und Luca di Piero 1.205 Taler für 602 ‘A Ellen Atlas. Im Zuge der jetzigen Reise nach Banja Luka trieb er 2.200 Taler ein. Aus dieser Summe bezahlte er Orsato Sorgo 1.040 Taler sowie Marco und Luca 1.205 Taler. Damit befreite er sich von den Schulden für die besagten Atlasse und Kerseis. Schwester Caia hinterlässt er 200 Dukaten, weil sie auf ein einziges Wort hin als Nonne ins Kloster der Heiligen Klara ging. Schwester Jela hinterlässt er 2.500 Dukaten. Den Erben des verstorbenen Giovanni Bacchia vererbt er 200 Dukaten. Den Töchtern von Nicolò Caboga vermacht er 150 Dukaten, die sie untereinander aufteilen müssen. Schwester Mara hinterlässt er 300 Dukaten. Seinen Bruder Nicolò setzt er unter der Voraussetzung, dass er für 200 Dukaten einen Altar in der Kirche des Heiligen Dominikus in Ragusa aufstellen lässt und einen weiteren für ebenfalls 200 Dukaten in der Kirche des Heiligen Franziskus zur Ehren des Heiligen Lukas, als Erben des Vermögens seiner sonstigen Güter und Immobilien ein. Und 200 Dukaten sollen in Italien bei einer Bank hinterlegt werden. Aus deren Zinsen sollen Messen in den obigen Klöstern gelesen werden. Darüber hinaus soll er auch 50 Dukaten auf die Bank bringen, von deren Zinsen Messen für das Seelenheil des Erblassers und seiner Ahnen gelesen werden sollen. Gemäß seinen Abrechnungen schuldete er dem verstorbenen Simone di Giovanni 400 Dukaten. Diese sollen demjenigen gezahlt werden, dem sie zustehen. Mit dem verstorbenen Benedetto Saraca hatte er mehrere gemeinsame Transaktionen und der Erblasser schuldet ihm nach den ihm übergebenen Abrechnungen 400 Dukaten. Er ist sich zwar dessen überhaupt nicht gewiss, zur Beruhigung seines Gewissens soll aber auch diese Summe den Erben oder jenen, denen sie zustehl, ausbezahlt werden. Die obigen drei Rechnungen über 1.400 Dukaten sollen spätestens vier Monate nach der Testamentseröffnung ausbezahlt werden. Wenn dies innerhalb von zehn Monaten nicht geschieht, dann soll sein Bruder Nicolò Buccina überhaupt nichts bekommen und die Schatzmeister des Stadtstaates sollen die Erben sein. Diese sollen nach der Verteilung der 1.400 Dukaten und des übrigen Nachlasses das Erbe in einer italienischen Bank deponieren und von den Zinsen Messen für das Seelenheil von ihm und ihren Toten lesen lassen. Sein Bruder soll, wenn er die obigen Schulden beglichen