A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

„großes Zehnt" von Ofen bezeichnet wurde. Wir verfügen weder über die Weinberge des Gebiets von Nándor, für die ebenfalls das Zehnt an das Bistum von Weißbrunn (Veszprém) entrichtet wurde, noch über die Weinhänge von Alhévíz (einstmals Klein-Pest), für die Abgaben an die Zisterzienser von Peterwardein (Pétervárad) ge­zahlt wurden, über ein Zehntregister aus den Jahren vor 1526. Dasselbe trifft auch für die Weinberge von Sasad zu, die seit den 1460er Jahren zu Ofen gehörten und das Zehnt an das Domkapitel von Gran (Esztergom) entrichteten. Deshalb liefern die bei­den bekannten Listen kein vollständiges Bild über die Bürger von Ofen, die einen Weinberg besaßen. Wenn wir uns die obigen Vorbehalte vor Augen führen, dann ermöglicht der Vergleich der Namen der Zunftmitglieder, die wir im Rechnungsbuch finden, mit den Angaben des Zehntregisters eine interessante Untersuchung. In den Verzeichnissen des Weinzehnts vermerkte man die nachfolgend ge­nannten Personen aus der Fleischergasse. Lediglich mit ihrem Vornamen wurden die folgenden Fleischer genannt: Fleischer Philip (Fülöp), der nur im Zehntverzeichnis von 1505 eine Rolle spielt, ist mit dem im Rechnungsbuch von 1500 bis 1507 nachweisbaren „maister Filip" identisch. 27 Fleischer Matthias (Mátyás) ebenfalls ist ausschließlich in Zehntregister von 1505 registriert. 28 Seinen vollständigen Namen erfahren wir aus dem Rechnungsbuch: Mathes Haiden, der zwischen 1502 und 1525 Abgaben für eine Zunftfleischerei zahlte. Fleischer Michael (Mihály) ist in beiden Zehntregistern aufgeführt. 29 Im Rech­nungsbuch wird er in den Jahren von 1500 bis 1510 teils als „maisterMichel", teils un­ter dem Namen „MichelBehem" („Pehem") geführt. Fleischer Jörig (György) wird ebenfalls in beiden Listen genannt. Die Identität seiner Person kann allerdings anhand der Namen im Rechnungsbuch nicht eindeutig geklärt werden, denn in diesen Jahren sind zwei Fleischer mit dem Namen Jörig (György) auf den Seiten des Rechnungsbuches aufgeführt, nämlich Jörig (György) Eisschiel und Jörig (György) Kramer/Ladendorfer. Von den Aktivitäten des Ersteren ist uns aus den Jahren von 1500 bis 1529 etwas bekannt, während der Letztere zwischen 1500 und 1529 als Fleischer tätig war. Auch Fleischer Stephan (István) tritt in beiden Zehntregistern in Erscheinung. 31 Es ist allerdings nicht möglich, ihn anhand der Fleischer, die im Rechnungsbuch auf­geführt sind, zu identifizieren. Von den vier in Frage kommenden Personen mit dem Vornamen Stephan (István) können - aufgrund der Zeit, in der sie tätig waren - nur Stephan (István) Oth sowie Stephan (István) Titsch, der auch mit seinem Familienna­men erwähnt ist, ausgeschlossen werden (siehe unten). Von den beiden verbleibenden 27 „Philippus Mezarus in platea eorum" (SZAKÁLY/SZÜCS, Budai bortized jegyzékek, [wie Anm. 25], I/IO). 28 „Matthias mezarus in platea eorum" (ebenda, 1/653). 29 „Michael Mezarws in platea Mezarus" (ebenda. 1/621. 11/610). 30 „Georgius Mezarws in platea Mezarus" (ebenda, 1/500,1/601, 11/486). 31 „Stephanus Mezarws in platea eorundem" (ebenda, 1/335,11/597).

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