A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)
AUFSÄTZE
den ersten zehn zu finden. 1510 steht Siebenbürger an siebter Stelle, 1514 ist auch Schreiber als Altarmeister aufgeführt, wobei es sich wahrscheinlich um Zunftmeister Sánta handelt. Nach ihm folgt Siegmund (Zsigmond) Woczner als achter und 1516 Ladendorfer als siebter. Der Anfang des Jahres 1517 erwähnte Kaiser ist 1516 der sechste, 1517 der achte. Schus wird Anfang 1519 als „Altarmeister" erwähnt. In diesem Jahr ist er der siebte, 1518 hingegen nur der zehnte. Insofern in diesem Jahr aber Thomas (Tamás) Tibolt und Hans (János) Bodó die Zunftmeister waren, dann wäre er der achte gewesen. Weidner ist 1521 der fünfte, 1522 ist Tibolt der erste (vielleicht war er wieder Zunftmeister). Und Hagraf wurde im selben Jahr an achter Stelle registriert. Dies spricht sehr dafür, dass wir unter „Altarmeister" „Alte Meister" zu verstehen haben. Was suchen dann aber Schreiber und Tibolt, die wahrscheinlich Zunftmeister waren, unter ihnen? Ist es möglich, dass die zwei Zunftmeister und die acht „Alten" zusammen den Titel trugen? Ich selbst wage also nur mit großer Wahrscheinlichkeit dieses „Amt" als „Alter Meister" zu akzeptieren. Im Falle entsprechender Beweise lasse ich aber gerne davon ab. Im Gegensatz zur scheinbaren Gleichheit der Zunftmitglieder gestaltete sich die Wirklichkeit anders. Dies ist am besten durch einen Vergleich der Meister, die in den Fleischereiverzeichnissen an den ersten Zehn Plätzen registriert sind, nachzuweisen. Wie wir gesehen haben, wurden auf den ersten beiden Platzen im Allgemeinen die Zunftmeister und auf den folgenden acht die Mitglieder des engeren Führungskreises verzeichnet. 40 Personen, ungefähr die Hälfte der Zunftmitglieder, kamen in den Jahren von 1500 bis 1529 hier hinein, was offenbar ein schlechtes Verhältnis ist, denn viele starben relativ früh. In den Fleischereiregistern wurde im Allgemeinen in den einzelnen Jahren die Reihenfolge des vorangegangenen Jahres beibehalten, was allerdings zumeist gerade für die ersten elf nicht zutraf. Hierfür seien zwei Beispiele angeführt: Hans (János) Siebenbürger (Nemesember) ist 1500 und 1501 auf Platz 21, vor und nach ihm sind dieselben Personen platziert. 1502 rückt er auf Platz 17 vor. Auch jetzt stehen dieselben Personen vor und nach ihm. 1503 bekommt er eine Zunftfleischerei, 1504 ist er bereits der Zehnte, wobei er die zuvor vor ihm stehenden übersprang. In der Führung bleibt er bis zu seinem Tode 1511. Für Hans (János) Kren trifft dasselbe zu: 1500 und 1501 ist der auf Platz 23, 1502 auf dem 19., 1503 auf dem 18. und 1504 auf dem 11. Von 1505 bis 1526 ist er dann der einzige, der-abgesehen vom Jahre 1510, wo er auf Platz 1 5 zurückfallt - in der Führung verbleibt. Es gab Personen, die nach langer Zunftmitgliedschaft erst 1528 in die Führung aufrückten oder solche, die ein- oder zweimal unter die ersten gelangten, um dann wieder auf die unteren Ränge zurückzufallen. Ein anderer Fall ist, wenn jemand „ausprobiert" wird. Nachdem er zuerst hier nicht zu finden ist, gerät er unter die ersten Zehn. Dann fällt er in die unteren Regionen zurück, um schließlich erneut - nunmehr kontinuierlich - Mitglied der Führung wird. Das geschah mit Hans (János) Bodó. Er beginnt 1506 auf Platz 29, 1508 springt er auf Platz 11 und 1509 auf den 10. 1510 ist er lediglich auf Platz 12. 1511 bekommt er eine Zunftfleischerei, so dass er 1512 plötzlich erster wird, also wahrscheinlich Zunftmeister. Seine weitere Laufbahn bis zur Mitgliedschaft im Stad-