Aggházy Kamil: Budavár bevétele 1849-ben II. - Budapest Történetének Forrásai (Budapest, 2001)

Okmánytár

Gleichzeitig fand im „Hotel zu Europa" ein Festessen statt, dessen Theilhaber bei 90 Officieren waren. Bei Eintritt der Nacht wurde das Denkmal mit Lichtern und bengalischem Feuer beleuchtet und Militärmusik spielte auf dem mit Menschen gefüllten Georgiplatze. S[eine] Majestät waren für kurze Zeit ebenfalls hier anwesend. Die Gemeinde Ofen hatte für der Garnison 100 Eimer Wein gespendet, um dem Wehrstande ihr Mitgefühl kund zu geben. Im „Spiegel" vom 13. d. M. finden wir die Nachrichten: ,,Se[ein] k. k. Apostolische Majestät geruhten gestern die Vorstellung der Oper „Kunok" im Nationaltheater mit Allerhöchst ihrem Besuche zu beehren. Eine imposante Ovation wurde nach dem Theater Sr. Majestät in einem glänzenden Fackelzuge dargebracht. In der Mitte der Kettenbrücke stellte sich der Zug, der aus Tausenden bestand, auf und reichte bis an das Sparkassengebäude in Ofen. Um V2 10 Uhr kamen S[ein]e k. k. Apostolische Majestät sammt Allerhöchster Suite aus dem Theater und fuhren unter begeisterten Acclamationen des Volkes und der den Fackelzug bildenden Körperschaft, den Behörden beider Städte, über die Brücke nach den Apartements in dem Palais S[eine]r Kaiserl. Hoheit, des durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Albrecht. Der Zug verfügte sich nach % stündiger Pause nach dem Georgiplatze und stellte sich die Pester Abtheilung vor dem Hentzi-Denkmale in 3 Kolonnen, die Ofner Abtheilung vor dem Zeughause auf. Während die Musikbanden abwechselnd Piecen spielten, zeigten sich S[ein]e Majestät bald auf einem, bald auf dem anderen Altare und schienen die Ehrerbietung und Freudenbezeigungen huldvollst aufzunehmen. Morgenblatt. Wien, Samstag, den 17. Juli 1852. S[ein]e k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschliessung von Ofen am 11. d. M. aus besonderer Allerhöchster Gnade und zur bleibenden, ehrenden Anerkennung des heldenmuthes des in aufopfernder Vertheidigung der Festung Ofen gefallenen General-Majors HentziEdlervonArthurmzu bewilligen geruht, dass seinem verdienstvollen Sohne, dem Hauptmann im Genie-Stabe HeinrichHentziEdler von Arthurmim Grunde des dem 435

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