Pest-Budai hivatali utasítások a XVIII. században - Budapest Főváros Levéltára forráskiadványai 6.(Budapest, 1974)

BUDA - (Hivatalok és alárendeltjeik) - 16. A hídvámszedő utasítása 1705. nov. 26.

4 t0 . 1st Vnndt hat Er, PrukhEinnehmer disses zu observiren Vnndt zu Beobach­ten, Wann die Prukhen nicht mehr auff der Donau Vnndt zwar Bey angehender Winterszeitt gehalten wirdt, mit denen Einnahmen Von Persohn, Vieh Vnnd wagen, wie Vor geschehen, also auch noch nachgehendß Etwaß mehrers Bey denen Plötten Vnndt Ruderschiffen Einzufordern, Vnndt getreulich 2 in Pixen zu legen, welche Einnahm doch dem Einnehmer also committirt sein will, damit es mit Discretion Vnndt nicht über Vorherigen gebrauch geschehe. Dabey 5 t0 . Hat Er zu beobachten, weilen die Geistliche, Soldathen, Camerales Vnndt der Ungarische Adel frey seindt, daß Er solche, doch nur für derer Persohn, Hauss oder Eigenwürtschafftsachen, dann bediente Vnndt wagen Frey durch- Vnndt über passiren läse. Wo Er aber bey gemelten Eine handlung mit Vieh, wein, getraüdt Vnnd dergleichen abmerkete, Von solchen guter Ebenfahlß alß wie bey unbefreyten die gebührende Mauth abnehme. Vnndt weilen 6 t0 Bey denen befreyten die Pruckhbediente Vmb ein trinkhgeld ansuchung zu thun pflegen, soll ein solches trinkhgeld sogleich in ein besonderliche Pixen gelegt, Vnndt Quartaliter oder Monathlich Von denen H. Commissariis Vnter dem Ein­nehmer Vnnd Prukh bediente nach Proportion, Vnndt wie sie dessen in mehreren befelcht sein, vertheilt werden, dahingegen 7 mo Die herauff Vnndt bey der Pruckh Vorbei passirende schiff, waß selbige dem alten gebrauch nach zu geben haben, solle der Statt (ausgenohmen waß noch über die gebühr zum trinkhgeldt gegeben wurdte, welches vorverstandener maßen in den Pixen kombt) alleinig colligirt Vnndt in die Cassam eingelegt werden. 8 V0 Ist sein ampt alle tag, wan zeit wirdt in der frühe überzuführen, zeitlich Vnndt fort biß auf die nacht selbst persönlich auf der Prukhen zu sein, vnndt nicht allein, wie bemelt, die Einnahm fleisig vnndt getreu zu thun, Sondern auch auf die Prukhbediente gute obsicht zu tragen, damit selbige ihrem dinst, wie schuldig, nach­kommen, Vnndt denen Stätten kein schaden durch selbige muthwilliger oder nach­lessiger weiß angethan werdte, selbige auch mit der überfuhr sich Embsig vnnd mit bescheidenheit also verhalten, damit keine Vngebührnuss vnndt Vnnötige Strittig­keiten sich Ereignen mögen; Zumahlen Er dann solches bestermassen zu verhüten trachten solle, zu dem Endte ihm auch die Prukhbediente vntergeben seindt, bey welchen Er zu Erhaltung seiner authorität vnndt leichterer parition sich nicht zu gemein zu machen hat, auch in fällen, welche Er nicht zu verrichten oder beyzulegen vermöge, denen H. Commissarien solches vnuerzüglich anbedeütten. 9 no . Ist die Post, es seye diß gehend oder zurükhkommende Callesch bey Ver* nehmung deß Ersten Plaßen mögligst zu befördern, auch am Erchtag vnnd Sambstag, in so lang die Pruckh nicht eingehenkt ist, mit der Plötten daraufT bereith zu sein vnndt sonst frey durchzulasen, auch waß zu des herrn Ofnerfischen] Post Verwalters Hauß Notthurfft geführt wirdt. 10 IoJ . Da der Einnehmer ahn Sonn- Vnndt Feyertagen wegen hörung Einer Hey 1 [igen] Meß, dann wegen Mittag Essen Etwaß von der Prukhen sein müste, soll Er Indessen die Einnahm Einem PruckhKnecht, vnndt zwar deme es beide Statt vertrauen, anbeiehlen, vnndt daß annehmende getreulich in Cassam legen lassen, 2. Innen a fogalmazványból pótolva, mert a füzet belső íve hiányzik. 74

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