Pest-Budai hivatali utasítások a XVIII. században - Budapest Főváros Levéltára forráskiadványai 6.(Budapest, 1974)
PEST - (Hivatalok és alárendeltjeik) - 42. A vásárbíró utasítása 1717. júl. 3.
kenyér-sütők vásárlása. 16. A halárusok csak a halpiacon és súlyra adhatják a halat, a házakhoz elkobzás terhe mellett nem vihetik. 17. A vásárbíró Őrzi a hiteles mérőt, ezzel 1 \ 2 mérő megméréséért 1 magyar (dénárt), egész mérőért kettőt szedhet, s a mérésnél jelen van, hogy a várost meg ne rövidítsék. A hiteles ölért 1 garast szed. A kereskedők hamis mértékeit elkobozza, és jelenti a tanácsnak. Istentisztelet idején nem engedi meg az árusítást. 18. A kereskedésre szánt áruk után beszedi a megengedett kövezetvámot, de nem esnek ez alá a polgárok saját szükségleteire tett vásárlások. 19. A kövezetvám lerovását jegyekkel igazolja, amelyeket a kapuőrök szednek be; ezeket gyakran kikérdezi a forgalomról, és a kövezetvámról havonta jelentést tesz a kamarai hivatalnak. Wochen markts Commissarii Instruction 1 Schönauers Instruction 2 Wür N. N. Richter und Rath der Königl. frey Statt Pest dem Johann Schönauer 3 zu seinem Verhalt hiermit beyzufüegen; alß Erstlichen weillen die Wochen Marckht auf Erch-Tag vnd freytag fahlen, oder wan Ein feyr-Tag wäre, Ein Tag zu Vor, alß soll Er in aller Früehe das Marckht fähnlein aussteckhen, und Vor der zwölfFten stundt nicht abnehmen, wehrender selbiger zeith des außgesteckhten fähnleins an solle Einem Jeden KaufTen und zu Verkauffen frey stehen, allso Er Niemandt darinnen zu hindern hat, außgenohmen die frätschler und Vorkhauffer. Wan aber das fändl widerumben abgenommen, so khan disen Einzukauffen auch Vergönnet seyn. Dahingegen zu abwendung allerley VorkhaufF und theurung hat Er nicht zugestatten, das dem abend vor dem Wochen Marckht Tag, weder in der fruehe Vor außgestreckhten fähnl etwaß gekhaufft oder verkhaufft werde. Andertens und wie schon vor geordnet ist, soll all das Jenige, waß zur statt geführet, getrüben und getragen wirdt, Er an Kheinem andern Ende, noch orth stellen, dann auf dem darzu geordneten Marckht bringen Lassen, und wie bemelt, an dem Tag, da Er das Marckhtfähnl außgesteckht, so Lang alldorten feyl haben Lassen, biß Er das selbe wider abgenohmen hat. Waß auch sonsten in der wochen zum Verkhauffen Eingebracht wurde, das selbe Ebenfahls auf dem Marckht Platz bringen Lassen, und sonsten anderstwo feyl zu haben nicht gestatten, und da Er von denen burgern oder Inwohnern Einem befünde, welcher in die Statt bringende victualien Vor dem Thor oder in denen gassen aufhielte, soll Er solchen zur gebührenden abstrafung Gerichtlich angeben, indessen dannoch nicht gestatten, das Ein solches mit auf dem Marckht Platz gebracht werden solte. Drittens waß zum Verkhaufen auf dem ordentlichen WochenMarckht Eingebracht wird, soll Er solches in seine stelle und stände ordentlich austheillen, und die gebühr, wie anbefohlen, abnehmen, und zwahr das, daß man Erkhenen khönne, auf welchem orth die Einheimische frätschler und wo die bauhrs-Leith seyn mögen. Viertens Von Jeder Persohn, Es seye mann oder weibes bilt, die auf dem Marckht etwas feyl bringt, Tragt oder führet, waß sie Verkhaufft, soll sie Von 5 biß 10 groschen 1. Későbbi hátirat. 2. Egykorú hátirat. 3. Schönauer János Gergely 1717-ben vásárbíró. Schmall I. 231. 10 145