Levéltári Évkönyv 7. (Miskolc, 1994)

A RÉGIÓ GAZDASÁG-, TÁRSADALOM- ÉS MŰVELŐDÉSTÖRTÉNETÉBŐL - Hőgye István: Közművelési tevékenység a zempléni levéltárban 1815-től napjainkig

KULTURELLE TÄTIGKEIT IN DEM ARCHIV VON ZEMPLÉN AB 1815 BIS HEUTE HŐCYE ISTVÁN Das Studium gibt historischen Überblick über die kulturelle Tätigkeit eines Bezirksarchivs, das eine besondere Lage hat. Der Verfasser beginnt die Aufzählung der Angaben mit der Tätigkeit von Ferenc Kazinczy, dem grossen Erzieher, und wir lernen auch die kulturellen Anordnungen von Géza Dongó, Tibor Meczner, József Lukács, Imre Soós und den heutigen Mitarbeiter kennen. Das Archiv in Zemplén hat einen weiten Ruf, aber die Verlagstätigkeit der Mitarbeiter, die Ausstellungen, die wissenschaftlichen Konferenzen, die Pflege des Kazinczy-Kultus sind auch beispielgebend. Wir lernen die vielseitige Angaben-sammelnde, mitteilende, verlegende Tätigkeit von Ferenc Kazinczy kennen. Die späteren Mitarbeiter haben alle dem Beispiel von Kazinczy gefolgt. Archivar Dongó hat eine der ersten, aber auf jeden Fall die am längsten erhaltengebliebene, historische, kunsthistorische Landeszeitschrift unter dem Titel: „Beiträge zur Geschichte des Komitats Zemplén" in Gang gesetzt. Diese Zeitschrift hat bis auf die Kriegsjahre 26 Jahrgänge gehabt. In den Mitteilungen dieser Zeitschrift sind heute nicht mehr existierende Materiale aus dem Archiv erschienen, die Verfasser-Gruppe bestand hauptsächlich aus anerkannten Verfassern des Landes und des Komitats. In der kulturellen Arbeit ist eine neue Linie erschienen: ab 1929 wurde sowohl das Archiv als auch die Sammlungen des Museums von dem Oberarchivar behandelt worden. Ab die 30-er Jahre ist es schon üblich gewesen, dass die Dokumente, die sich an Ereignisse, Jubileen, Feste geknüpft haben, ausgestellt worden sind. Auf die erneuerte, erreicherte Ausstellung der Dokumente von Kazinczy und Kossuth ist besonderes Wert gelegt worden. Mehrere Ausstellungen haben sich an wissenschaftliche Konferenzen, internationale Veranstaltugen zB. Geschichte der Tokajer Weingegend, Anden­ken über die jahrhundertelange Mitwirkung der Ungarn und Slowaken, Griechen, Juden geknüpft. Die Vorstellungen - zB. aus Theater-, Medizin-, Kultur- und kunsthisto­rischen Andenken - haben dazu beigetragen, dass die Institution Ruf und Rang errungen hat. Das Archiv übt seine Tätigkeit in den letzten Jahrzehnten im Ein­klang mit anderen Veranstaltungen des Komitats aus; es hilft dabei, die histo­rische, wirtschaftliche, kulturelle Vergangenheit des Gebiets bekanntzu­machen. (Mit Hilfe zahlreicher Ausgaben, Jahrbücher, Hefte.) Es ist mit ande­ren individuellen und gemeinsamen Ausgaben, mit dem Empfang der Be­sucher eine der bekanntesten kulturellen Institution des Landes geworden.

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