Szita László (szerk.): Előadások és tanulmányok a török elleni visszafoglaló háborúk történetéből 1686-1688 (Pécs, 1989)

Előadások és tanulmányok - Zusammenfassung: Gerhard Seewann

genössischen Stiche, Bilder sowie die auf diesen sichtbaren militärischen und topographischen Phänomene einer gründlichen Analyse. Auf dieser Grundlage versucht V. den Ort der Schlacht genau zu bestimmen. Das Problem einer Iden­tifizierung des für die Bestimmung des Schlachtfeldes eine Schlüsselrolle spie­lenden Ortes Kistótfalu vermochte V. jedoch ebenfalls nicht zu lösen. Der Beitrag „Die Schlacht am Berge Harsány aus türkischen Augen gese­hen" von János Hóvári schildert den Feldzug von 1687 anhand der Werke türkischer Chronisten wie Silachdar und Raschid mit Schwerpunkt auf den Ereignissen im Raum des historischen Komitates Baranya. Im Vergleich der türkischen mit den ungarischen Quellenangaben sucht er den Weg des türki­schen Heeres im Raum des heute zu Jugoslawien gehörigen Donau-Drau­Dreiecks näher zu bestimmen, auf welchen der Aufmarsch bis zur Schlacht stattgefunden hat. In mehrfacher Beziehung steht seine topographische Fi­xierung im Gegensatz zu den von Csaba D. Veres gemachten Feststellungen. Die türkischen Quellen unterstreichen jedoch die Authentizität der Aussagen von H. Die Studie von den beiden Autoren István Kuti und András Újvári über „Die Verteidigung der Militärbasis von Mohács im Jahre 1687" analysiert die engere Umgebung von Mohács anhand des umfangreichen topographischen Materials, das im Werk „Von Ofen bis Belgrad" dazu aufzufinden ist. Mohács diente von 1687 bis 1689 als logistisches Zentrum der verbündeten kaiser­lichen Truppen, von dem aus der Nachschub zu den jährlich neu aufbrechenden Feldzügen gelenkt wurde. Die Basis war daher mit bedeutenderen Befestigungs­anlagen (Schanzen) ausgestattet. Deren topographische Lage wurde von den beiden Autoren aufgrund genauer Messungen mit historischtopographischen und geodätischen Methoden unter Berücksichtigung der Flußbettveränderun­gen der Donau und der Umstände wie Flußbettregulierungen und Uferein­brüchen näher bestimmt. Der Beitrag von Előd Vass über „Lokale Berichte aus der Baranya zur Vor­geschichte der Schlacht von Nagyharsány" ergänzt die Darstellung des Feld­zuges von 1687 mit sehr vielen neuen Angaben. Besonders beachtenswert ist die für die Zeitspanne von 1554 bis 1687 durchgeführte Untersuchung darüber, wie die Verteilung der in den Konskriptionen und Quellen genannten Orte des Komitates ausgesehen hat. Daraus ergibt sich zugleich eine Art Bilanz der türkischen Besatzungszeit. Von den 603 bewohnten Ortschaften des Sand­schaks von Fünfkirchen im Jahre 1554 konnte V. 354 Orte in der Konskription von 1687 identifizieren. Der Sandschak von Szigetvár verfügte 1554 über 194 bewohnte Orte, von den am Ende der Besatzungszeit 80 Dörfer übrig geblieben waren. Die Abhandlung von Gyula Rázsó „Von Ofen bis Belgrad, zwei Kriegsjahre Ludwigs von Baden" bietet eine hervorragende Charakterstudie dieses ausge­zeichneten Heerführers. R. beschreibt, wie binnen kurzer Zeit der für seine

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