Szita László (szerk.): Előadások és tanulmányok a török elleni visszafoglaló háborúk történetéből 1686-1688 (Pécs, 1989)

Előadások és tanulmányok - Ludwig Hüttl: Kurfürst Max Emanuel von Bayern und die Rückeroberung Ungarns von den Osmanen

* 33 Staudinger, S. 193. 34 Riezler, Bd. 7, S. 258-263. 35 So äußerte der bayerische Obersthofmeister Gral Rechberg gegenüber dem französi­schen Residenten De la Haye, der Kurfürst werde eine Prinzessin heiraten, die seinem Hause große „avantages" bringe (Haye an Ludwig XIV., München 1684 Januar 10: PAE Corr. pol. Bavière vol. 38, fol. 419 verso). 3t ' München Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abtg. Geheimes Hausarchiv Korr.-Akt 679, folio 1-5 verso : Gutachten der bayerischen Geheimen Räte Berchem, Leibelfing und Leidl, München 1684 November 23, Konzept. 37 Der Ehevertrag von 1685 April 12 sowie die Renuntiationsurkunden und -akten von 1685 April 12 und 1685 Mai 15 befinden sich in Wien Haus-, Hof- und Staatsarchiv (WHHStA) Familienurkunden n. 1769, 1770, 1771, 1772, 1773, 1774, 1775. Vgl. ferner: Turba, Gustav: D ; e Grundlagen'der Pragmatischen Sanktion II: Die Hausqesetze (Wiener Staatswissenschaftliche Studien Bd. 11), Leipzig-Wien 1912, S. 87-91; Hüttl, Ludwig: Die Beziehungen zwischen Wien, München und Versailles während des Großen Türkenkrieges 1684 bis 1688, in MÖStA Bd. 38, Wien 1985, S. 81-122, hier S. 88-99. Im Sommer 1686 ließ der spanische König Karl II. den Staatsrat wegen der Erbfolge befragen. Eine Mehrheit erklärte sich für die Rechte der bayerischen Kurfürstin Maria Antonia, eine Minderheit für das Haus Österreich, niemand für Frankreich. Geopolitisch gesehen, so das Gutachten des Großinquisitors, würde nicht der König von Spanien Herzog von Bayern, sondern der Herzog von Bayern König von Spanien werden. Von einer Personalunion zwischen Spanien und Bayern waren also nicht jene Folgen für das europä'sche Gleichgewicht zu erwarten wie von einer Vereinigung Spaniens mit dem Haus Österreich oder Frankreich (vgl. Riezler, Bd. 7, S. 325-326). 38 Die Kosten für den Entsatz Wiens und die Einnahme von Gran im Jahr 1683 wurden mit 2 238 283 Gulden beziffert (Riezler, Bd. 7, S. 280). Nach dem Feldzug von 1687 nannte der Kurfürst eine Summe von elf Millionen Gulden (Riezler, Bd. 7, S. 301). Der gesamte bayerische „Staatshaushalt" (sofern man von einem solchen zu dieser Zeit überhaupt schon sprechen kann) betrug einschließlich der Zuschüsse der bayerischen Landstände pro Jahr etwa 4 Millionen Gulden. Die - beträchtlichen - Subsidien von seiten des Kaisers konnten nur einen Teil der jährlichen Militärausgaben decken. Aufgrund des Pfälzer Erbfolge­krieges (1688-1697) verbündete sich Max Emanuel auch nach Beendigung der Ungarn­feldzüge im Jahr 1688 mit dem Kaiser. Die bayerischen Kriegslasten beliefen sich zwischen 1683 und 1692 auf 14 913 000 Gulden. Die kaiserlichen Subsidien betrugen in diesem Zeitraum 2 150 000 Gulden (Riezler, Bd. 7, S. 323). 39 Manche Klöster hatten jährlich 10 bis 14 000 Taler zu entrichten (Riezler, Bd. 7, S. 301). Ein Taler = etwa 1,5 Gulden. 40 Vgl. Grothaus, Maximilian: Zum Türkenbild in der Adels- und Volkskultur der Habsburgermonarchie von 1650 bis 1800, in: Heiss, Gernot und Klingenstein, Grete (Hrsg.): Das Osmanische Reich und Europa 1683 bis 1789: Konflikt, Entspannung und Austausch (Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit Bd. 10), München 1983, S. 63-88. 41 Staudinger, S. 196; über den gesamten Feldzug von 1685 und die bayerische Be­teiligung: Staudinger, S. 193-206. 42 Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, Bd. 1, Osnabrück 2. Auflage 1967, S. 288-296. Brandenburgisch-preußische Truppen hatten be­reits auf polnischer Seite 1682 bis 1685 gegen die Türken gekämpft: ebd., S. 285-287. 43 Staudinger, S. 207; Riezler, Bd. 7, S. 297; Hüttl, Ludwig: Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, 2. Auflage, München 1984, S. 507-518. 44 Braubach, Max: Prinz Eugen von Savoyen, 5 Bände, München-Wien 1963-1965; Ders.: Prinz Eugen von Savoyen und Kurfürst Max Emanuel von Bayern, in: Festschrift Max Spindler zum 75. Geburtstag, München 1969, S. 473-486; McKay, Derek: Prinz Eugen von Savoyen. Feldherr dreier Kaiser, Graz-Wien-Köln 1979; Prinz Eugen und das barocke Österreich (Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums Neue Folge Nr. 170), Wien 1986; Kunisch, Johannes (Hrsg.): Prinz Eugen von Savoyen und seine Zeit, Freiburg­Würzburg 1986. 45 Riezler, Bd. 7, S. 297.

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