Füzes Miklós: Valami Magyarországon maradt - Etwas blieb daheim in Ungarn. A kitelepített magyarországi németek beilleszkedése Németországban - Eingliederung der vertriebenen Ungarndeutschen in Deutschland (Pécs, 1999)

III. Személyes átélés - Nemzeti hovatartozás

Traubensaal 18 Erdmannhausen Kindergarten 8 Hessigheim leerer Raum im Schulgebäude 10 Heutingsheim Gasthof „Rose" 15 Kornwestheim Lager, Jakobstr. 21 237 Marbach Schillerhofsaal 43 Pflegeheim 40 Gemeinderathaus 96 Markgröningen Gasthof „Krone" 15 Netzkargröningen Gasthof „Adler" 3 Netzkarems Gasthof „Rebstöckle" 13 Netzkarweihingen Kleinsaal der Schule 10 Oberstenfeld Schule 7 Schwieberdingen Turnhalle 6 Steinheim Kirchen- und Wirtschaftsschule 37 Tamm Saal II und III der Schule 59 Winzerhausen alte Schule 18 Insgesamt: 3.015 Bezüglich der Auflösung der provisorischen Massenherbergen gab es noch nicht überall konkrete Vorstellungen. In Ludwigsburg sollte die Königin-Olga-Kaserne so umgebaut werden, daß jede Familie ein eigenes Zimmer mit Kochmöglichkeit bekommt. In Asperg mußten noch die Unterkunftsmöglichkeiten bei Privathäusern ermittelt werden. In Beihingen behinderte die große Kälte den Wohnungsbau. In Steinheim und in Winzerhausen konnten die dort lebenden Großfamilien ebenfalls nur durch Wohnungsbau untergebracht werden. Im letztgenannten Ort scheiterte die Einquartierung in Privatwohnungen am Widerstand der Eigentümer. Nach Angaben des Innenministeriums wohnten am 23. September 1947 in Baden-Württemberg noch immer 6.932 Personen, eine ziemlich hohe Anzahl, in Massenunterkünften. Auch die Militärbehörden bemängelten, daß die zuständigen Wohnungsämter bis dahin keine entsprechenden Maßnahmen zwecks ordentlicher Unterbringung dieser Menschen, zumeist Familien mit Kleinkindern bzw. alte Menschen, getroffen hatten. Man betrachtete es als Gebot der Menschlichkeit, als wichtigste Aufgabe der Wohnungsämter, noch vor Wintereinbruch akzeptable Unterkünfte für diese Menschen zu schaffen. Zur Bekämpfung der Schwierigkeiten, vor allem zwecks Unterbringung der Familien, ordnete der Innenminister die Durch­führung seiner früheren Verordnungen an. Das Ministerium erfuhr anhand der Sit­zungen der Wohnungsausschüsse im Landkreis, daß die Belastung der Alt- und der Neubürger außerordentlich ungleich sei. Die Wohnfläche der Hausbesitzer sei dop­pelt oder mehrfach so groß wie vorgeschrieben, sie seien trotzem nicht bereit,

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