Arcana Medicinae. Dokumente zur Geschichte der Heilkunst und Arzneikunde

Vorwort

wenig daran gelegen, wie sich die Leute wollen begraben lassen, und werden Sie also durchaus erklären, daß, nachdem ich die vernünftige Ursachen, die Nutzbarkeit und Mög­lichkeit dieser Art Begräbniß ge­zeigt hätte, Ich keinen Menschen, der nicht davon überzeugt ist, zwingen will, vernünftig zu seyn, und daß also ein jeder, was die Truhen anbelangt, frey thun kan, was er für seinen toden Körper im Voraus für das Angenehmste hält. Joseph". 6?. 1785 Oktober 4-, Wien. Tagebuchein­tragung Karl von Zinzendorfs über seinen Besuch im neu errichteten "Josephinum" (vgl.Nr.68) in der "Währinger-Gasse". Tagebuch Zinzendorf Band 50: Kabinettsarchiv, Nachlaß Zinzen­dorf. - über die kulturhistorische Bedeutung der Tagebücher des nach­maligen Staatsministers Karl von Zinzendorf vgl.Dauerausstellungs- katalog Nr,185» - Seine Beschrei­bung des "Josephinums" schließt Zinzendorf, der damals dem Kaiser aus persönlichen Gründen grollte, mit folgenden Worten: "Snfin ceci est un Itablissement, qui fait honneur au Souverain, mais qui en mérne terns fait verser les lärmes sur les calamités dönt le pauvre genre humain est affligé".(Kurzum,

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