Kirche in Österreich
Verzeichnis der verwendeten Fachausdrücke - Die geistlichen Orden in Österreich
41 Perg. saec. XIII—XIV, 2 Bde., föl. 1—135, 136—266: Staatsarchiv, HS. Böhm 581, Sign, rot 83, 1. Bd., fol. 33v und 34. — Von mehreren Händen niedergeschrieben. Enthält neben rein geschäftlichen Aufzeichnungen auch Notizen historischen Inhalts, besonders zur österreichischen Geschichte des 13. Jahrhunderts. 82. 1296, Oktober 8, Waidhofen a. d. Ybbs. Abt Engelbert von Admont (Steiermark) beurkundet, daß Bischof Emicho von Freising ein Haus seines Klosters in Waidhofen von allen Lasten und Steuern befreit hat. Orig., Perg. mit Siegel des Abtes: Staatsarchiv, Urkundenreihe. — Abt Engelbert von Admont verfaßte bedeutende theologisch-philosophische und historische Schriften. 83. 1303, August 24, Wien. Abt Friedrich und der Konvent von Kremsmünster (O.-Ö.) tauschen mit der Königin Elisabeth, Gemahlin Albrechts I., zwei Höfe bei Steyr. Orig., Perg. mit den Siegeln des Abtes und des Konventes: Staatsarchiv, Familienurkunden n. 42. 84. 1308, Jänner 1, Wien. Abt Seifried und der Konvent des Klosters Altenburg (N.-Ö.) beurkunden die Schenkung der St. Pankraz-Kirche in Aspern und verschiedener Einkünfte durch Hadmar von Sunn- berg zur Stiftung eines Spitals. Orig., Perg. mit 8 Siegeln (Bischof Bernhard von Passau, Wilhelm, Abt des Schottenklosters in Wien, Abt Heinrich von Göttweig, Abt Seifrid von Altenburg, Konvent von Altenburg, Konrad von Pottendorf, Stefan von Meissau, Marschall in Österreich, Otto von Zelking): Staatsarchiv, Urkundenreihe. 85. 1425, Jänner 20, Wien. Abt Niklas (Seyringer) von Melk belehnt Graf Hermann von Cilli mit zur Feste Liechtenstein gehörigen Einkünften.