Kirche in Österreich

Verzeichnis der verwendeten Fachausdrücke - Die geistlichen Orden in Österreich

38 Nach dem Abklingen des radikalen Josephinismus fanden zahlreiche neue Orden, die sich erzieherisch oder karitativ betätigen, Zugang in die österreichi­schen Staaten. Das Wirken des Redemptoristen­ordens, an seiner Spitze der hl. Klemens Maria Hof­bauer, brachte eine bedeutende Erneuerung und Verjüngung des religiösen Lebens in Österreich. Die nach dem ersten Weltkrieg aufbrechende liturgische Bewegung erhielt aus dem klösterlichen Bereich wesentliche Impulse (Klosterneuburg, Seckau). Für die österreichischen Klöster und Ordensniederlassungen der Gegenwart, die eine große religiöse und kulturelle Tradition fortzuführen haben, bedeutet die Frage des Nachwuchses ein ernstes und aus eigenen Kräften kaum zu lösendes Problem. Die Reihung der Orden erfolgte nach deren Auftreten in Österreich. Die Jahreszahl neben dem Namen des be­treffenden Ordens gibt das Jahr der .ersten österreichischen Niederlassung an. Archivalien aufgehobener Klöster sind in den Beständen des österreichischen Staatsarchivs stärker vertreten als Dokumente noch bestehender Institutionen, die über ein eigenes Archiv verfügen. Bei der Vielzahl der in Österreich tätigen Orden konnten nicht alle berücksichtigt werden. Die vorgenommene Auswahl richtet sich nach den vorhandenen Dokumenten und beinhaltet kein Werturteil. 72. Klostersiegel und Wappen. a) 10 Siegelabgüsse aus der Sammlung Smitmer: Domkapitel von St. Stephan, Schottenstift 1361, Probst Pabo von Klosterneuburg 13. Jhdt., Klo­sterneuburg, Klosterneuburg 1676, Göttweig 1358, St. Georgsritterorden Wiener-Neustadt, Admont 1455, Herzogenburg, Dürnstein 1422.

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