Peter der Große in Wien - Ausstellung im Österreichischen Staatsarchiv

ZAR PETER I. UND DIE GROSSE GESANDTSCHAFT IN ÖSTERREICH (1698)

Hinweise - „Peter der Große in Wien“ 9 Datumsangaben Die in den russischen Dokumente enthaltenen Daten sind nach dem alten Stil angegeben. Bis 1700 wurden in Rußland die Jahre nicht von Christi Geburt, sondern nach byzantinischem Brauch von der „Erschaffung der Welt,, an gezählt. Das Jahr begann nicht am 1. Januar, sondern am 1. Sep­tember. Die Differenz gegenüber der westeuropäischen Zeitrechnung betrug 5508 Jahre, für die Zeit von September bis Ende Dezember 5509 Jahre. Am 20. Dezember 1699 veröffentlichte der Zar einen Ukas und damit wurde die europäische Jahreszahl übernommen, jedoch ohne die gre­gorianische Berechnung von 1582. Jahresanfang war nun der 1. Januar, aber das Datum wurde nach dem julianischen Kalender Caesars angegeben. Bei der Umrechnung russischer Daten in westeuropäische müssen von 1582 bis 1700 zehn Tage addiert werden. Eigennamen und Begriffe Die Umschrift russischer Eigennamen und Begriffe folgt der wissenschaftlichen Transliteration. Da­bei gilt: c = tsch e = meist je s = stimmloses sch s = stimmloses s (wie ß) z = stimmhaftes sch (wie Journal) z — stimmhaftes s sc = schtsch c = tz d’, T, m’, n’, r’, s’, t’ = j-Erweichung des Konsonanten

Next

/
Thumbnails
Contents