Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

65 1816, Oktober 1, München. Schreiben Eugen Beauhar- 259. nais’, des Stiefsohnes Napoleons, an Metternich über die Regelung seiner Stellung. Die Unterschrift ist eigenhändig. Beauharnais war seit 1806 mit einer bayrischen Prinzessin vermählt und nach dem Sturze Napoleons an den Hof seines Schwiegervaters zurückgekehrt. 1817 ist er von diesem mit der Landgrafschaft Leuchtenberg (in der Ober­pfalz) und dem Fürstentume Eichstätt ausgestattet worden. 1816, Oktober 17. Eigenhändiges Schreiben des vier- 260. undachtzigjährigen Sonnenfels an Metternich. Der Ton dieses an heftigen Vorwürfen reichen Briefes zeigt den tiefen Gegensatz zwischen Sonnen­fels und dem Staatskanzler. Seine Tage waren vor­über. Im April 1817 ist er gestorben. Vgl. Nr. 211. \ß/\l. „Kurze und wahrhaftige Beschreibung des großen 261. Burschenfestes auf der Wartburg bei Eisenach“ am 18. und 19. Oktober 1817. Dieses dem Jubiläum der Reformation und der Leipziger Schlacht geltende Fest brachte unter ande­rem ein großes Feuergericht, bei dem mehr als 20 Bücher verbrannt wurden. Die vorliegende Schrift verzeichnet deren Titel. 1817, Juli 30, Weimar. Eigenhändiges Schreiben Goethes 262. an Metternich, in welchem er ihm als Gegengeschenk einige Hefte — vermutlich der seit 1816 wieder er­scheinenden Zeitschrift „Kunst und Altertum“ — übersendet. 1818, November 15, Aachen. Originalprotokoll des 263. Aachener Kongresses zur Regelung der Beziehungen der Alliierten von 1815 zu Frankreich. 5

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