Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

98 Die aufgeschlagenen Seiten enthalten eine Schilde­rung der letzten so folgenschweren Unterredung vom 15. März. 410. 1890, Juni 13, Ensenada (südöstlich von Buenos Aires). Das letzte (eigenhändige) Schreiben Johann Orths, des früheren Erzherzogs, an seine Mutter mit einer Schilderung der Seereise auf dem Segler „Marguerita“. Über das nächste Reiseziel berichtet Orth wie folgt: „Verso i primi di luglio terminato tutto seguiterö il viaggio; viene adesso la parte piü difficile della navi- gazione cioé il giro del temuto Capo Horn, quasi sempre balestrato da tempeste da Ponente, dunque contrarie alia nostra rótta. Se vä bene, in 2 mesi saremo a Valparaiso.“ (Anfangs Juli werden wir, wenn alles erledigt sein wird, die Reise fortsetzen; nun folgt das schwierigste Stück der Fahrt, nämlich die Umschiffung des Kap Horn, das fast immer von Weststürmen, also entgegen unserer Fahrtrichtung, umbraust ist. Geht’s gut, werden wir in zwei Monaten in Valparaiso sein.) Wie bekannt, dürfte das Schiff diesen Stürmen mit Mann und Maus zum Opfer ge­fallen sein. Im Juni 1911 erfolgte die Todeserklärung. 411. 1890, Oktober 17, München. Eigenhändiges Schreiben Henrik Ibsens an den Direktor des Wiener Hofburg­theaters. Er ist eben „von der Ausarbeitung eines neuen Schauspiels ganz und gar in Anspruch genommen“ und kann der Wiener Erstaufführung seines „Volks­feindes“ nicht beiwohnen. 412. 1891, Feber 9. Eigenhändiges Schreiben des Zaren Alexander III., des Vaters des letzten Zaren Niko­laus II., an Kaiser Franz Joseph anläßlich des ersten Besuches des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdi­nand am russischen Hofe.

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