Manfried Rauchensteiner: Waffentreue – Die 12. Isonzoschlacht 1917
Franz Felberbauer: Die 12. Isonzoschlacht: Der Operationsplan und seine Durchführung
Rumänienfeldzug neuerlich Bergerfahrung gewinnen können. Diese Verbände wurden von der Ostfront herangeführt,20 ebenso wie die k. u. k. 4., 33. und 29. Division, welche durch deutsche Divisionen abgelöst wurden.21 Erzherzog Peter Ferdinand Abb. 2: Gliederung aller Truppen der Mittelmächte an der Südwestfront vor der 12. Isonzoschlacht 20 Glaise-Horstenau ortete zwei einander widersprechende Gründe für die eher magere Dotation: zum einen musste Österreich geholfen werden, um ein Ausscheiden dieses Verbündeten aus dem Krieg hintan zu halten, zum anderen sollte aber auch Italien nicht völlig ausgeschaltet werden, weil einem Gespräch des Außenministers Graf Czemin mit dem Reichskanzler Bethmann-Hollweg zufolge (Bethmann-Hollweg: Betrachtungen zum Weltkrieg. II. Bd. Berlin o.J., S. 203) mit dem Wegfall dieses Gegners wiederum ein Sonderfrieden Österreich-Ungams zu befürchten war. Vgl. dazu: Glaise-Horstenau: Flitsch-Tolmein, S. 500. 21 Schöckl: Isonzofront 1917, S. 141. 18