Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA

Hauptraum (Nr. 1–344)

100 306. 1867 Oktober 14, Linz. Eigenhändiges Promemoria des Linzer Domorganisten Anton Bruckner über sein Ansuchen um Aufnahme in die Hofkapelle als Vize­kapellmeister, Organist, Lehrer oder Kanzlist. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Hofmusikkapelle ZI. 74/1868. — Der bereits durch seine 1. Symphonie be­kannte Komponist wurde im Herbst 1868 als Lehrer an das Konservatorium und als Organist an die Hofkapelle berufen. 307. 1868 August 11, Berlin. Der deutsche Historiker Leo­pold von Ranke beglückwünscht Alfred von Arneth zur Beförderung zum Direktor des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, das er als das „für die deutsche Historie wichtigste Archiv“ bezeichnet. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Kurrentakten 1868. 308. 1875 Dezember 12, Wien. Richard Wagner teilt dem Direktor der Hofoper Franz Jauner seine Ansicht zu der strittigen Tantiémenfrage für die von ihm seiner Oper „Tannhäuser“ neu hinzugefügten Szenen mit. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Hofoper 1875. — Auf föl. H folgender Amtsvermerk vom 13. Dezember 1875: „Wurde als nicht zugegangen erklärt und von Rieh. Wagner dem ganzen Inhalte nach widerrufen.“ 309. 1878 November 10, Wien-Döbling. Ferdinand von Saar macht dem Burgtheaterdirektor Vorschläge für die Rollenverteilung in seinem Trauerspiel „Die bei­den de Witt“. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Burgtheater, Dichter und Schriftsteller 1878. 310. 1887 Jänner 11, Paris. Der Bildhauer Auguste Rodin verhandelt mit dem Kunsthändler Gauchez über den Verkauf einer Statue. Orig., Papier, 2 Blätter, ganz eigenhändig, mit einer Skizze (Federzeichnung) von der Hand Rodins: Sammlung G»uchez.

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