Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA

Hauptraum (Nr. 1–344)

89 ein weiteres glückliches Jahr. Gentz starb jedoch schon im Juni 1832. 270. 1831 Dezember 7, s. 1. Johann Strauß Vater bittet, ihm die Leitung der Musik bei den Hofbällen zu übertragen. Orig., Papier, 2 Folien, mit eigenhändiger Unterschrift: Obersthofmeisteramt 1831 r. 48/12. 271. 1835 Juni 18, Rom. Stendhal (Henri Beyle) schildert einem Herrn de Fiori die römische Gesellschaft. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Sammlung Gauchez. — Der berühmte französische Schriftsteller Stendhal (1783—1842) lebte nach 1830 als Konsul in Italien, das ihm zur Wahlheimat wurde. 272. 1846 Mai 30, Wien: Allerhöchste Entschließung Kaiser Ferdinands I. zur Gründung der kaiserlichen Aka­demie der Wissenschaften in Wien. Orig., Papier, mit eigenhändiger Unterschrift Ferdinands: Administrative Registratur Fach 12 Kart. 1, fol. 52. — Nach den vergeblichen Bemühungen von Leibniz (vgl. Nr. 194) und vielen späteren Versuchen wurde die Gründung einer Akademie der Wissenschaften endlich auf einen Vorschlag des Freiherrn von Kübeck vom Kaiser im vorliegenden Handschreiben im Prinzip genehmigt. 273. 1847 Mai 6, Wien. Kaiser Ferdinand I. genehmigt einen Vortrag des Fürsten Metternich über die Or­ganisation der zu errichtenden Akademie der Wis­senschaften. Orig., Papier, mit eigenhändigen Unterschriften Metternichs und des Kaisers: Administrative Registratur Fach 12 Kart. 1, fol. 118—122. — Durch die Auswahl der Mitglieder hat sich die Konstituierung noch über ein Jahr verzögert. Nachdem der von Erzherzog Johann und Metternich durchgesehene Statutenentwurf am 6. Mai die Genehmigung des Kaisers erhalten hatte, trat mit Patent vom 14. Mai 1847 die Aka­demie der Wissenschaften endlich ins Leben. Die vierzig er­

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