Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- 55 ­Stellung beim Kk. Hofburgtheater" im artistisch-dramaturgischen Fach oder bei der Hof- bzw. Privatbibliothek. Der um eine Stellungnahme aufgeforder­te Direktor Holbein lehnte eine An­stellung umso mehr ab, als inzwischen der Landgraf von Fürstenberg jene Auf­gaben versah, die Saphir für sich wünschte. Saphir bemühte sich seit 1839 (indem er Akademien am Burg­theater abzuhalten versuchte)um eine Verbindung dahin. ** Gl (OKäA) if22 ex l8Mf, fol. 239­2^2. b) 18^6 März 15, Moritz Graf Dietrich­stein ersucht die Polizeihofstelle um Schutz gegen ungerechtfertigte Theater­kritik in den Journalen (ganz eh.) Die Anfeindungen des Saphir gingen so weit, daß ^ietrichstein l8*f8 sich auf die Agenden eines obersten Hof­theaterdirektors zurückzog und Holbein wieder mit umfassenden Vollmachten aus­stattete. ** Gl (OKäA) 2706 ex 18^6, fol. 821'/ 822. 103 Theaterzensur 1848 März 21, Vortrag des Oberstkämmerers und obersten Hoftheaterdirektors Graf Dietrichstein um Verhaltensmaßregeln nach Aufhebung der Pressezensur ( und, wie mit den bisher verbotenen Theater­stücken zu verfahren wäre ) um den An­griffen gegen das Hofburgtheater entgegen­treten zu können.

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