Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- *f1 ­75 "König Ottokars Glück und Ende" 1827 Jan. 27» Vortrag des Oberstkämmerers Graf Czernin über den Antrag der Burg­theaterdirektion, womit die Aufführung des Stückes dem Burgtheater reserviert werden sollte, mit Resolution des Ks. des Inhaltes, daß ein derartiges Ver­langen nur mit Hilfe eines Vertrages durchzusetzen wäre. ** Gl 26/Bg ex 1825, fol. 85. Grillparzers "Ottokar" wurde mit einem Begleitschreiben vom 26. Nov. 1823 der Polizeihofstelle zur Zensurierung vorgelegt. Dort blieb es über ein halbes Jahr uner­ledigt. Daraufhin erbat sich Grillparzer das Manuskript, um es in Druck zu geben. Während einer Erkrankung wurden dem Ks. zahlreiche im Burgtheater vorhandene Stücke vorgelesen, u.a. Grillparzers "König Ottokar". Bei dieser Gelegenheit erhielt die Burgtheaterdirektion die Erlaubnis (oder den Befehl), das Werk in Szene zu setzen, was am 19» Febr. 1825 geschah. Die Bemühungen, das alleinige Aufführungsrecht zu beanspruchen (u.a. bewarb sich das Theater an der Wien) scheiterten. Aus diesem Grunde befahl der Ks. am 17. Juli 1826, daß zur Ab­wendung des Schadens künftig jeweils Kontrakte mit den Autoren abzuschließen wären. ** Gl 68 ex 1826, fol. 271). 76 Carl Ludwig Costenoble, HofSchauspieler und Regisseur. 1821 Jan. 28, eh. Gesuch um Verwendung

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