Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- 32 ­setzlichkeit der HofSchauspielerin Weißenthurn, die keine Rollen auf­geben will* Die "Regie" war unter Kohary annähernd identisch mit der artistischen Direk­tion, die spätestens ab 1773 Stephanie d. Ä. (auch über das Jahr 1776 hinaus) führte. Die Mitglieder des josephini- schen "Ausschusses" nahmen die Aufgaben wahr, die heute unter der Bezeichnung "Regie" subsumiert werd9n*Spätestens unter Baron Braun ernielten die "Aus- schuß"-Mitglieder den Titel "Regisseur". ** Gl 169 ex 1815, fol. 172'/173. b) 1817 Mai 6, Hofkommissär Fuljod ver­fügt, die Änderung der Regieführung. Die Aufgaben der Regisseure Koch, Koberwein, Korn, Roose und Krüger sind: 1. über Auswahl und Besetzung der Stücke und des Repertoires Vor­schläge zu erstatten; 2. in Regiesitzungen die anhängenden Probleme zu beraten und Anträge zu stellen; 3. die Regiedienste zu leisten und zwar monatlich abwechselnd (statt bisher 2monatlich) unter Zuziehung eines Stellvertreters, die ge­samten abendlichen Maßnahmen zu koordinieren, Vorfälle zu melden und auf Extemporierverbot zu achten etc. k. wöchentliche Besprechungen abzu­halten 5. allgemein "den allerhöchsten Hof und das gesamte Publicum zu über­zeugen suchen, daß wirklich ein

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