Szilágyi András (szerk.): Ars Decorativa 16. (Budapest, 1997)

SZILÁGYI András: Adalék Nádasdy Ferenc (1623-1671) műkincseinek utóéletéhez

16. L: 49 cm. Inv.Nr. E 65.76. Vgl. Ékszerek, érmek, rendjelek. Válogatás az Esterházy-gyűjteményböl - Je­wellery, Coins, Insignia. Masterpieces of the Esterházy­Collection. Ausstellung im Kunstgewerbemuseum von Budapest. Der Katalog hrsg. von Pandúr, Ildikó, Szilá­gyi, András. Budapest 1994 (im weiteren: Katalog 1994). Nr. 26. Eingehende, analysierende Beschreibung des Stücks von Ildikó Pandúr, mit der früheren Literatur. Es sei hier kurz bemerkt, dass vom Ende des 16. Jahrhunderts mehrere gemalte Darstellungen - als eine Art „Bilddokumente" - von diesen Klenodien erhalten geblieben sind. Die Abbildung eines Rosenkranzes aus grossen Korallperlen - mit ähnlichen Anhängern verse­hen - erscheint zum Beispiel im Hintergrund jenes gross­formatigen repräsentativen Porträts, das den berühmten Fürsterzbischof von Salzburg, Wolf Dietrich von Raite­nau (1559-1617) darstellt. Das imposante Bildnis, eine Arbeit von Kaspar Memberger d. Ä. aus dem Jahre 1589, wird im Salzburger Museum Carolino Augusteum aufbewahrt. Beschreibung dieses Porträts von Albin Rohimoser in: „Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, Gründer des barocken Salzburg". Ausstel­lungskatalog, hrg.: Engelsberger, Ulrike - Wagner, Franz. Salzburg 1987. 330. K. Nr.: 52. Vgl.: „Schätze und Visionen" - Tausend Jahre Kunstsammler und Mäzene. Ausstellungskatalog, hrg.: Schwarzkogler, Ileane - Simon, Heidemarie. Graz 1996. 52-53. 17. Inventarium 1696. Armarium 51-52. No. 23. Bu­dapest, Ungarisches Landesarchiv. Archiv der Fürsten Esterházy. Reposit. 8, Fasc. C. Nr. 38. p. 34. 18. Inventarium 1725. Armarium 51-52. No. 17, im Original: „Egy vörös cláris tizen egy szembül álló es ara­nyas keresztü olvasó arany numizmaval együtt, melly Bá­thory Jstx'an lengyel királyé volt, az mint a raita függő cze­dulán való irás mutattya". Veröffentlicht: MÉ 1980. 141. 19. Diese Annahme bedarf freilich einer emsthaften Un­termauerung und detaillierter Darlegung. Auf diese Frage wollen wir an anderer Stelle im Zusammenhang mit der „Vorgeschichte" anderer Kunstwerke zurückkommen. 20. Die bekannten Tatsachen der verwandtschaftli­chen Verbindungen mit den Báthory sowie deren Ursa­chen, Umstände und mögliche Folgen erhielten besonde­ren Nachdruck in den meistens handschriftlich überlie­ferten genealogischen Werken, die von Ferenc Nádasdy angeregt und gefördert wurden. Vgl. Komáromy András: Nádasdy Ferenc mint genealógus [Ferenc Nádasdy als Genealoge]. = Turul 13 (1896) 39-41. - Starnberg, Chris­tian: Das Haus Báthory in seinen Verzweigungen. Berlin 1853.-Nagy, Iván: Magyarország családai [Die Familien Ungarns]. I. Pest 1857. 231 und VIII. 1861. 23 - Wertner, Mór: A Báthoryak családi története [Die Familienge­schichte der Báthory], = Turul 18 (1900) 6-29. 21. L: 22 bzw. 13,5 cm. Inv.Nr. E 67.1 und E. 67.2. Vgl. Katalog 1988. Nr. 382 (mit der älteren Literatur). 22. Inventarium 1725. Almárium 54-55. No. 16. Im Original: „... ezüst, aranyazott vella, kész nélkül és hasonló kalány, termés Cláris nyelűek". Veröffentlicht: MÉ 1980. 142. 23. Inventarium 1670. Kasten No. 1. Nr. 12. Mitge­teilt bei Sitte 1900. 72. 24. Wir halten es für denkbar, daß das Monogramm den Namen des Hofalchimisten und „Apotheker" von Báthory s Krakauer Hof, Wilhelm Lucenberger bezeich­net. Die bisherigen Ergebnisse hinsichtlich des Wappens scheinen dieser Annahme nicht zu widersprechen, aber aus der uns bekannten Literatur läßt sich dies weder beweisen noch widerlegen. Vgl. Knot, Antoine: La cour, la vie privée et la mort d'Etienne Báthory. In: Etienne Báthory, Roi de Pologne, Prince de Transylvanie. Cra­covie 1935. 416-417. - Polski Slownik Biograficzny. Red. Lubomirski, Aleksander - Machowski, Walenty. XVIII. Wroclaw - Warszawa - Krakow 1973. 86. 25. Inventarium 1670. Kasten No. 1. Nr. 33. Veröf­fentlicht bei Sitte 1900. 73. 26. Inventarium 1725. Almárium 54-55. Nr. 45. Im Original: „...hamm rendű vékony arany Lánczon függő gyürü forma karikácska". Veröffentlicht bei Héjj-Détári 1975. 489, bzw. -MÉ 29 (1980) 142. 27. L: 6,8 cm. Dm: 1,9 cm. Inv.Nr. E 65.22. Vgl. Katalog 1994. Nr. 17. Beschreibung des Objekts von Ildikó Pandúr, mit der älteren Literatur. 28. Lengyel műkincsek magyar gyűjteményekben [Polnische Kunstwerke in ungarischen Sammlungen]. Ausstellung im Kunstgewerbemuseum von Budapest. Der Katalog verfaßt und zusammengestellt von Áron Pet­neki. Budapest 1978. - Die Übersetzung wurde vom Ver­fasser dieses Katalogs veröffentlicht, ohne jedoch den Zi­tat-Charakter des Textes erkannt oder Vermutungen hin­sichtlich seiner möglichen Quelle angegeben zu haben. 29. „Das Judicium Delegatum hat nach reiflicher Überlegung beschlossen, daß ... Graf Ferenc Nádasdy aller seiner Ämter und Würden enthoben, sein Vermö­gen eingezogen, sein Gedächtnis gelöscht und sine Per­son dem Henker überantwortet werden soll, der ihm auf entsprechende Weise und an entsprechendem Ort die rechte Hand und das Haupt abschlagen wird, als ver­diente Strafe und zum Abschrecken der Seinesgleichen." Zitiert nach der Akte im Archiv des Geheimrats - Re­latio Criminalis Prosessus contra Franciscum Comitem de Nádasd, cum voto Judicii delegati - bei Pauer, Gyula: Wesselényi Ferenc nádor és társainak összeesküvése 1664—1671 [Die Verschwörung des Ferenc Wesselényi und seiner Gefährten 1664—1671]. II. Budapest 1876. 287—288. - Die Ereignisse der Lebensgeschichte, des Prozesses der Magnatenverschwörung und der Hinrich­tung rief in den unterschiedlichsten Gattungen lebhaften Widerhall hervor. Vgl. Die wahrhafte Beschreibung, wie es mit dem Criminal-Process und der darauf erfolgten Execution ... hergegangen. Wien 1671, ein anonym ver­öffentlichter Folioband mit Kupferstichillustrationen, der später auch in italienischer, französischer und lateinischer Sprache herausgegeben wurde. Der Verfas­ser Matthias Abele von Lilienberg (1618-1677) ließ die aktuellen politischen Gesichtspunkte der Wiener Regie­rung mit untertäniger Treue zur Geltung kommen, wobei er nicht einmal zum Schein Objektivität anstrebte. Er

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