Archivalische Beilage der Historischen Blätter 1. (1931)

Die Urkunden des Stadtarchivs in Bregenz. I. Teil. Regesten von 1330 bis 1500 von Viktor Kleiner

sich diese beiden Parteien durch Vermittlung des Grafen Hugo zu Mont­fort, Herren zu Bregentz und Junker Micheln von Fryperg Vogt da­selbst dahin, daß die Besitzer der genannten Güter den Zehnten weiter entrichten und dass Abt Johannes für vergangene und künftige Anlegung von Wuhren 200 rhein. Gulden zahlen solle. Siegler: Die beiden Schiedsrichter. Orig. Perg. Siegel fehlen. Abschrift im ältesten Kopialbuch fol. 81—83. 311 1491 Mai 28. Abt Johann und der Konvent des Gotteshauses in der Minderau bei Ravensburg, welche laut Vergleich vom Tag zuvor den Bürgern zu Bregentz und den Landleuten im Hof zu Staig und anderen, die Güter hinter den Wuhren der Bregentz haben, 140 fl. Rhein, schuldig geworden sind, verpflichten sich diesen Betrag bis zur Ablösung mit jährl. sieben Gulden Rhein, zu verzinsen und setzen des Gotteshauses Gülten und Renten zum Unterpfand. Siegler: Abt und Convent. Abschrift im ältesten Kopialbuch fol. 83—85. 312 1491 Juni 21. Peter Stocker, Bürger zu Bregentz verkauft dem Kilion Loher, Bürger zu Bregenz um 120 Pfd. Pfg. einen auf Martini zu entrichtenden, ablösbaren Jahreszins von 6 Pfd. Pfg. ab seinem Gut zum Stegen, das in den vier Marken, nämlich der Wissach, der Rorhalden, der Under- halden und Dorffer Güter liegt. Das Gut hat 3 Pfg. Weglohn zu entrichten. Siegler: Hanns Egger, Stadtamman und Blasius Schmid, der kgl. Mayest. Amtmann zu Bregentz. Orig. Perg. Beide Siegel fehlen. Die Urkunde diente als Einband eines Steuerregisters von 1525. 313 1491 Juni 25. Konstanz. Der Generalvikar des Kapitels zu Konstanz bestätigt auf Bitten der Laien Ulrich Mul und Martin Wolfersperger die der Pfarrkirche zu Bregenz von den Kardinälen verliehenen, im Transfixum aufgezeichneten Ablässe und fügt neue hinzu für die Gläubigen, die auf einer Wallfahrt 106

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